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Geheimauftrag: Verführung von Mann, Catherine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Geheimauftrag: Verführung

Ihr Sitznachbar auf dem Erste-Klasse-Flug nach Chicago ist so sexy, dass Hillary beinahe den Grund für ihre Reise vergisst! Trotzdem beschleicht sie ein vages Misstrauen: Irgendwoher kennt sie sein Gesicht. Und er verführt perfekt. Fast zu perfekt für einen Zufall ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 01.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733722784
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 556 kBytes
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Geheimauftrag: Verführung

1. KAPITEL

Hillary Wright brauchte dringend eine Ablenkung auf ihrem Flug von Washington D. C. nach Chicago.

Als sie sich auf den Fensterplatz sinken ließ, blies ihr die Lüftung recycelte Kabinenluft ins Gesicht. Schnell schloss sie die Kopfhörer an und machte die Augen zu. Sie wollte nur endlich in Chicago ankommen und den schlimmsten Fehler, den sie je in ihrem Leben gemacht hatte, vergessen machen.

Hillary wechselte mehrmals den Sender, bis sie etwas fand, das ihr gefiel. Passagiere drängelten sich durch den Mittelgang auf der Suche nach ihren Plätzen in den Reihen weiter hinten. Normalerweise hätte sie auch auf einem der günstigeren Plätze gesessen, aber heute flog sie zum ersten Mal erster Klasse. Auf Kosten der CIA. Eine vollkommen verrückte Vorstellung. Bis vor einem Monat kannte sie die CIA höchstens aus dem Fernsehen. Und jetzt musste sie dieser Organisation helfen, um nicht ins Gefängnis zu kommen.

Sie ließ sich tiefer in ihren Sitz sinken und legte den Arm über die Augen. Sie war so nervös, dass sie ihre erste Reise nach Chicago überhaupt nicht genießen konnte.

Früher hatte sie davon geträumt, der Kleinstadt in Vermont, in der sie aufgewachsen war, zu entkommen. Ihr Job als Event-Managerin in Washington war ihr zuerst wie ein Geschenk des Himmels vorgekommen. Sie hatte interessante Menschen getroffen, über die sie ansonsten höchstens in der Presse gelesen hätte. Politiker, Filmstars und Angehörige der High Society.

Und ihren Freund, dessen exklusiver Lebensstil sie vollkommen geblendet hatte. So geblendet, dass sie nicht gesehen hatte, wer er wirklich war. Er hatte sich als Wohltäter aufgespielt und reiche Geschäftspartner dazu gebracht, Geld an gemeinnützige Organisationen zu spenden, die in Wirklichkeit gar nicht existierten.

Wie dumm sie gewesen war. Wieder einmal hatte sie dem falschen Mann vertraut, und jetzt musste sie zusehen, wie sie sich aus diesem Schlamassel wieder befreite.

Von nun an würde sie besser auf der Hut sein.

Sie lauschte der Musik und versuchte, die Außenwelt komplett auszublenden. Konzentrier dich auf deine Aufgabe. Bleib ruhig. Du musst nur dieses Wochenende überstehen.

Sie würde den Geschäftspartner ihres Exfreundes Barry auf der Party in Chicago identifizieren und eine offizielle Aussage bei Interpol machen. So würde sie dabei helfen, die Machenschaften einer internationalen agierenden Geldwäscheorganisation aufzudecken. Danach würde sie ihr altes Leben wieder aufnehmen.

Sie würde großartige Partys veranstalten, über die in den großen Tageszeitungen berichtet würde, und ihre Karriere würde sich kometenhaft entwickeln. Ihr Versager-Ex würde im Gefängnis in Klatschmagazinen über sie lesen und sich noch umschauen. Vielleicht würden sogar Fotos von ihr in den Magazinen erscheinen. Fotos, auf denen sie so heiß aussah, dass Barry in seiner Zelle Höllenqualen leiden würde.

Dieser Dreckskerl.

Sie presste Daumen und Zeigefinger an den Nasenrücken, um die Tränen zu unterdrücken.

Jemand tippte ihr auf die Schulter und unterbrach sie dabei, sich selbst zu bemitleiden. Sie zog einen Kopfhörer aus dem Ohr und als sie aufblickte sah sie ... einen Anzug. Einen dunkelblauen Anzug und eine edle Krawatte mit einer Vintage-Krawattennadel.

"Entschuldigen Sie bitte, Madam. Sie sitzen auf meinem Platz."

Eine ruhige und höfliche Stimme, die nicht den leisesten Anflug der schlechten Laune offenbarte, die viele Reisende zu haben schienen. Das Gesicht des Besitzers dieser Stimme lag im Schatten - das Sonnenlicht, das durch das Fenster hinter ihm schien, umrahmte seinen Kopf, sodass sie nur sein braunes Haar erkennen konnte, das so lang war, dass er es hinter die Ohren gesteckt hatte. Er trug eine Armbanduhr von Patek Phillipe und einen perfekt geschnittenen Caraceni-Anzug. Designer, die Hillary erst ein Begriff waren, seitdem sie in Washington für High-Society-Kunden gearbeitet

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