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Gesucht - gefunden Digital Edition von Jacobs, Mia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.06.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Gesucht - gefunden

A. B. - seine Initialen! Mehr weiß Sarah nicht von dem äußerst charmanten und gut aussehenden Fremden, dem sie in einer Buchhandlung über den Weg lief. Eins weiß sie allerdings genau: Sie hat sich auf den ersten Blick in ihn verliebt und muss ihn wiederfinden ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 119
    Erscheinungsdatum: 22.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733788056
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 319 kBytes
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Gesucht - gefunden

1. KAPITEL

Es war einer dieser Tage, an denen man besser im Bett geblieben wäre. So erging es zumindest Sarah, als sie auf den Wecker starrte und sich ungläubig die Augen rieb. Mist, schon 8.30 Uhr. Sie hatte verschlafen! Wieder einmal. Ihre Chefin würde ihr bestimmt den Hals umdrehen, wenn sie mit einer Stunde Verspätung in das X-tra-Atelier kommen würde.

"Mist, Mist, Mist", murmelte sie, während sie ihre langen Beine aus dem breiten Doppelbett schwang und Richtung Badezimmer ging.

In der Wohnung war es leise und dunkel. Ihr Freund Markus war also schon weg.

"Erst mal einen Kaffee", sagte Sarah zu Kitty, ihrer schwarzen Katze, die hungrig um ihre Beine strich, während Sarah sich an der Espressomaschine zu schaffen machte. Normalerweise hätte sie sich über den Anblick der gemütlichen Wohnküche in der geräumigen Altbauwohnung in Hamburg-Eppendorf gefreut. Heute jedoch war sie nur genervt, weil sie keine Lust auf eine erneute Diskussion mit ihrer Chefin Karen Jansen hatte.

Nachdem sie die Kaffeemaschine angestellt hatte, betrat Sarah gähnend das Badezimmer und betrachtete ihr Spiegelbild. Der Anblick war keineswegs unerfreulich: Mit ihren 1,75 Metern und der schlanken Figur war sie mehr als zufrieden. Auch mit ihren karamellfarbenen, halblangen Haaren, die sie locker hochsteckte, damit sie beim Duschen nicht nass würden. Sarahs eigentlicher Stolz waren neben ihrer Figur jedoch die warmen, tiefbraunen Augen, mit denen sie "wie Bambi" schauen konnte, wie Markus immer sagte.

Der Bambi-Blick wird mir heute bei Karen Jansen vermutlich nichts nützen, dachte Sarah und drehte den Wasserhahn auf. "Der müsste auch mal wieder entkalkt werden", stellte sie später genervt fest, als nur ein dünner Strahl aus dem Duschkopf tröpfelte. "Okay, nichts wie raus hier", sprach Sarah sich selbst Mut zu, schlüpfte in ihren Bademantel und ging in die Küche, um den Espresso zu trinken. Doch anstelle des ersehnten Kaffees erwartete Sarah eine Maschine, die verbrannt roch. Sie hatte vergessen, Wasser einzufüllen, und so war lediglich das Espressopulver erhitzt worden. "Welch ein grauenvoller Morgen", kommentierte sie ihren Start in den Tag, zog sich in Windeseile an und verließ das Haus, um an ihren Arbeitsplatz zu gehen.

"Frau Mommsen, nett, dass Sie auch mal vorbeischauen", begrüßte die Jansen sie, und Sarah musste sich schwer zusammenreißen, um nicht schnippisch zu reagieren.

"Guten Morgen, Frau Jansen. Es tut mir leid, ich habe verschlafen."

"Das sehe ich", lautete die unfreundliche Antwort. "Wenn das noch einmal passiert, sehe ich mich gezwungen, mir eine andere Mitarbeiterin zu suchen", sagte ihre Chefin noch drohend, bevor sie zu Sarahs großer Freude das Atelier verließ.

"Mann, was machst du nur?", fragte Molly, Sarahs beste Freundin und persönliche Assistentin von Karen Jansen. "Das ist schon das dritte Mal innerhalb von zwei Wochen, dass du zu spät kommst".

"Nun schimpf du nicht auch noch mit mir", erwiderte Sarah und sah ihre Freundin bittend an.

"Soll ich dir einen Kaffee holen?", fragte Molly hilfsbereit, und Sarah nickte dankbar. "Ja, das wäre super. Ich habe nämlich noch nicht gefrühstückt. Und wenn du mir noch einen Bagel ..."

"... mit Rucola und Mozarella mitbringen könntest, wäre das wundervoll", vervollständigte Molly den Satz und war im nächsten Moment schon über die Straße gegangen, um im Coffeeshop das Frühstück für ihre Freundin zu besorgen. Wie nahezu jeden Morgen, seit Sarah "ein kleines Formtief" hatte, wie sie es selbst nannte. Dieses Formtief hatte hauptsächlich mit ihrem Freund Markus zu tun, mit dem es seit einiger Zeit nicht mehr so gut lief, aber auch mit Karen Jansen. Die Spannungen zwischen den beiden waren mittlerweile unübersehbar.

Sarahs Freundin Molly - die eigentlich Mona-Lisa hieß - machte ihrem Namen alle Ehre, brachte sie es doch bei der winzigen Größe von 1,60 Metern auf ein kleines bisschen zu

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