text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Getrübte Hoffnung von THEDEN, JOHANNA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
4,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Getrübte Hoffnung

GETRÜBTE HOFFNUNGHelen kehrt an den Fürstenhof zurück und hat eine große Überraschung für Alexander: Sie ist schwanger! Alexander reagiert zunächst schockiert, freundet sich dann aber mit dem Gedanken an. Nur Laura kann sich nicht recht darüber freuen, dass Alexander Vater wird. Prompt wirft ihr Helen vor, dass sie eifersüchtig ist. Gregor und Laura schmieden weiter Zukunftspläne, als Laura schockiert feststellt, dass sie ebenfalls schwanger ist. Sofort denkt sie an die gemeinsame Nacht mit Alexander - wer ist der Vater ihres Kindes?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 11.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863498405
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 318 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Getrübte Hoffnung

1. KAPITEL

Maxim lag noch immer bewusstlos im Gewächshaus. Die K.-o.-Tropfen, die Barbara ihm unter den Champagner gemischt hatte, zeigten ihre volle Wirkung. Nichts von dem, was Barbara von Heidenberg und Vanessa Salamar, eine ehemalige Affäre von Maxim und derzeitige Miss Westerland, die eigens für diese Intrige von Barbara eingespannt worden war, mit seinem leblosen Körper anstellten, drang zu ihm durch. Und auch, dass Miriams Mutter der jungen Frau, die sie durch einen Privatdetektiv in den "Fürstenhof" hatte bringen lassen, ein dickes Bündel Geldscheine überreichte, bekam er nicht mit.

Zur gleichen Zeit platzte Tanja in das Hotelzimmer, in dem Miriam vergeblich auf ihren Freund gewartet hatte.

"Du hast ja geweint!", rief das Zimmermädchen erschrocken, als sie Miriams traurige Miene bemerkte.

"Er war nicht hier", flüsterte Miriam verzweifelt.

"Maxim hat dich versetzt?" Tanja starrte ihre Freundin fassungslos an. "Ich glaub's nicht. So ein mieser Typ!"

"Vielleicht ist ihm was dazwischengekommen", versuchte Miriam hilflos, ihren Freund zu verteidigen.

"Dann hätte er dich angerufen", widersprach das Zimmermädchen.

Miriam schluchzte. "Vielleicht war es falsch von mir, alles auf einmal zu wollen."

Das Unglück ihrer Freundin zerriss Tanja beinahe das Herz. "Fang jetzt bloß nicht an, die Schuld bei dir zu suchen", entgegnete sie betroffen. "Es tut mir so leid für dich. Ich weiß, du hattest es dir so sehr gewünscht."

"Er hat wohl doch Angst bekommen", murmelte Miriam bedrückt.

"Es ist dein erstes Mal, nicht seins! "

"Du vergisst den Rollstuhl neben dem Bett", bemerkte Barbaras Tochter voller Bitterkeit. Mit diesen Worten rollte sie hinaus. Mitfühlend blickte das Zimmermädchen ihr hinterher.

Robert war derjenige, der Maxim schließlich im Gewächshaus fand.

"Was soll das denn?" Er rüttelte den Restaurantleiter an der Schulter. "Los, aufwachen, du Penner!"

Maxim schlug die Augen auf, wirkte aber noch immer völlig benommen. "Miriam, wo ist Miriam?", murmelte er.

"Was weiß ich", erwiderte der Küchenchef ungehalten. "Mann, du musst ja ganz schön gesoffen haben!"

Der Restaurantleiter rappelte sich auf. "Was ist passiert?", fragte er erschrocken.

"Wir haben Lauras Verlobung gefeiert." Erst jetzt fiel Robert auf, dass Maxim ausgesprochen derangiert aussah: Sein Hemd stand offen, und am Kragen fanden sich Lippenstiftspuren. "Keine Ahnung, was hier so abging", versetzte er mürrisch. Maxim hielt sich nur stöhnend den Kopf. "Jetzt steh schon auf, Mann!", schimpfte Robert und spritzte ihm kaltes Wasser aus der Gießkanne ins Gesicht. "Mensch, dich einfach volllaufen zu lassen, echt!"

Nun begriff auch Maxim, was passiert war. "Verdammt!", fluchte er. "Ich habe Miriam versetzt!" Ansatzlos packte er Robert am Kragen. "Da steckst du doch dahinter, du verdammtes Schwein!", brüllte er. "Was hast du mit mir gemacht?"

"Hey, hey, hey! Finger weg!", wehrte der Küchenchef ab. "Sonst gehst du gleich noch mal k. o.!"

"Du bist echt ein schlechter Verlierer", stieß Maxim hervor und schnaubte verächtlich. "Aber Miriam liebt mich und nicht dich. Kapier das endlich!" Damit eilte er davon und ließ einen irritierten Robert im Gewächshaus zurück.

Tanja war gerade dabei, das Hotelzimmer, in dem Miriam vergeblich auf Maxim gewartet hatte, wieder aufzuräumen, als der atemlos hereinplatzte.

"Tja, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", versetzte sie schnippisch.

"Wo ist Miriam?", rief Maxim, ohne auf ihre Bemerkung einzugehen. "Sie muss denken, ich hätte sie versetzt! Hast du mit ihr gesprochen?"

Das Zimmermädchen warf ihm einen verächtlichen Blick zu. "Du bist der größte Mistkerl aller Zeiten", erklärte sie sachlich. "Und ich hoffe, dass Miriam nie wieder mit dir redet und dich in die Wüste schi

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen