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Glück kann man nicht kaufen von Grey, Andrew (eBook)

  • Verlag: Cursed Verlag
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Glück kann man nicht kaufen

Brian Paulson und Cade McAllister kommen aus völlig unterschiedlichen Welten: Für Brian ist Geld das Wichtigste und dank einer wohlhabenden Familie hatte er auch schon immer genug davon; Cade musste zwei Jobs annehmen, um sich, seine Mutter und seinen geistig beeinträchtigten Bruder über Wasser zu halten. Als Cade im Park überfallen wird, schreitet Brian ein, um ihm zu helfen. Doch Cade kann sich revanchieren, als Brians Großvater stirbt, seine Konten eingefroren werden und er plötzlich keine Bleibe mehr hat. In ihrer ungewöhnlichen WG kommen sich die beiden Männer trotz ihrer Unterschiede langsam näher, aber eine Klausel im Testament von Brians Großvater droht, alles zu zerstören...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 204
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958237490
    Verlag: Cursed Verlag
    Größe: 736 kBytes
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Glück kann man nicht kaufen

Kapitel 1

Brian Paulson stand umringt von Menschen, die er kannte, in seinem Wohnzimmer, und hielt ein Martiniglas, das einer seiner Freunde auffüllte, als er sich durch die Menge bewegte. Sie hatten vor Kurzem aufgehört, Drinks zu mixen, also bekam Brian diesmal nur einen Spritzer Gin, der seine Oliven wieder einweichte. Nicht, dass es irgendetwas ausmachte. Er war im wahrsten Sinne des Wortes obenauf. Seine Eigentumswohnung nahe der Spitze des Cudahy Towers war eine der prestigeträchtigsten Adressen der Stadt - er war von der Crème de la Crème der jungen Leute in Milwaukee umgeben und stand im Mittelpunk der Aufmerksamkeit. "Esst, trinkt, habt Spaß!", sagte er zu niemand Bestimmtem. Das war sein Motto. Tja, fast. Er lebte sein Leben nach der Devise, dass wenn das Leben ein Bankett wäre, er das größte, beste und beliebteste haben würde. Esst, trinkt, fickt, habt Spaß und macht euch keinerlei Sorgen war also vermutlich korrekter.

Ein Jubeln ertönte von den versammelten Leuten und der Mann, der mit Peter Gervais gekommen war, schlang einen Arm um Brians Hals und zog ihn in einen tiefen Kuss, der ihn beinahe die Zehen krümmen ließ. "Lass uns irgendwohin gehen und ein wenig von dem Spaß haben, für den du so berühmt bist", versuchte er zu sagen, aber der Kerl war so betrunken, dass er die Worte nur lallte. Davon abgesehen kannte Brian nicht einmal den Namen des Mannes. Er war heiß genug, um Brians Standards zu entsprechen, aber er bezweifelte, dass der Typ in seinem angetrunkenen Zustand für mehr als zwei Sekunden einen hochbekommen würde.

"Was hältst du davon, dass wir dir noch einen Drink besorgen?", bot Brian an.

"Petey", rief der beschwipste Kerl, als Peter vorbeiging. Er löste sich von Brian und hängte sich an Peter, den er feucht küsste.

"Wenn ihr zwei es miteinander treiben wollt, geht runter in deine eigene Wohnung", sagte Brian zu Peter, der ohne sich von dem Kerl loszumachen knurrte und sich zur Tür aufmachte.

"Brian", sagte Simone Lavender, als sie an seine Seite trat. "Ich weiß, dass du schwul bist, Honey, aber ich habe mit Giles da drüben gesprochen und er hat gesagt, dass du mit deiner Ausstattung umgehen kannst, also habe ich mich gefragt, ob du einen Abstecher ins Abenteuer machen möchtest, damit du siehst, was du verpasst." Normalerweise hatte sie eine Stimme, die weich wie Seide war und ihr fehlte es nie an Gesellschaft. Wenn Simone aber trank, klang sie heiserer als ein Fernfahrer nach einer Woche auf der Straße. Sie hatte auch Manieren wie einer, die sie zeigte, indem sie ihn begrapschte und kicherte. "Verdammt, Honey."

Brian entfernte ihre Hand und brachte sie dazu, sich auf das Sofa zu setzen. Er reichte ihr sein Glas und suchte nach etwas anderem.

"Danke für den Abend", sagten Dennis und Richie, als sie sich gegenseitig halb aufrecht hielten.

Dennis war Besitzer einer Kunstgalerie und Richie hatte drei Autohäuser von seinem Vater geerbt. Brian winkte, als jemand die Musik lauter drehte und begann, seine Hüften zu wiegen und sich vom Rhythmus leiten zu lassen.

Gott, er liebte es, Spaß zu haben, und es hielt an, selbst als es später und die Party ruhiger wurde. Leute verabschiedeten sich und die Gruppe wurde kleiner.

"Hey, Brian, da ist ein Typ am Telefon, der sagt, er sei dein Onkel", rief Ryan aus dem Barbereich. Er torkelte hinüber und drückte Brian sein Handy in die Hand.

"Brian", blaffte sein Onkel. "Ich höre, du benimmst dich wie üblich." Seine Stimme triefte vor Verachtung, der Heuchler.

"Wie geht's der Geliebten, Onkel Harry?", fragte Brian und schlug sich dann die Hand vor den Mund. "Ich schätze, darüber hätte ich nichts sagen sollen,

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