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Glück war nicht vorgesehen von Walker, Kate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Glück war nicht vorgesehen

Sie liebt ihren Mann von ganzem Herzen! Für Petra Farrell allerdings keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Katastrophe! Denn sie und Liam haben eine so genannte 'Vernunftehe' geschlossen, um Liams Großvater den lang ersehnten Erben für sein immenses Vermögen zu schenken. Spätestens nach einem Jahr soll ihre Verbindung wieder getrennt werden -natürlich erst, wenn Petra ihren Part erfüllt hätte. Als sie jedoch auch nach vielen leidenschaftlichen Nächten noch immer kein Kind erwartet, kommt Liam ins Grübeln. Sollte bei ihm etwas nicht in Ordnung sein? Oder müssen seine Bemühungen nur intensiver werden? Dass Petra genau weiß, warum sie nicht schwanger wird, ahnt er nicht!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942938
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 226 kBytes
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Glück war nicht vorgesehen

1. KAPITEL

Schnell gefreit, lange bereut.

Petra stand unter der Dusche. Sie hob den Kopf und ließ das warme Wasser übers Gesicht laufen, bis ihre Haut sich wie betäubt anfühlte. Die ganze Zeit wünschte sie, sie könnte die Gedanken verdrängen. Doch die Redewendung ging ihr nicht aus dem Kopf.

Schnell gefreit, lange ...

"Nein!" rief sie verzweifelt aus. Schnell stellte sie das Wasser ab und schloss die Augen, als könnte sie so die bedrückenden Gefühle loswerden. In der Stille um sie her hörte sie ihren eigenen kurzen Atem, der so unnatürlich laut klang, als käme er von einem gequälten, gejagten Tier, das in eine Falle geraten war und keinen Ausweg mehr fand.

"Nein", wiederholte sie weniger laut und schüttelte den Kopf. Das Wasser spritzte aus ihrem langen braunen Haar an die teuren Kacheln der Duschkabine. "O nein ..."

Die Stille war unerträglich und zu beunruhigend. Sie musste die Dusche wieder anstellen, sonst würde sie verrückt.

"Petra?" ertönte in dem Moment eine tiefe männliche Stimme von der Tür her, die das Badezimmer mit dem Schlafzimmer verband.

Schockiert riss Petra die Augen auf und blickte in die Richtung. Durch das dicke Glas sah sie undeutlich die Umrisse der großen, muskulösen Gestalt ihres Mannes. Sie brauchte ihn auch gar nicht deutlich zu sehen, denn sogleich stieg sein Bild vor ihr auf.

Er hatte ein markantes Gesicht, kräftige Wangenknochen, eine gerade Nase und grüne Augen mit dichten Wimpern. Das gewellte dunkelbraune Haar schimmerte in der Sonne wie Kupfer. Mit den breiten Schultern, der muskulösen Brust, den schmalen Hüften und den langen, kräftigen Beinen wirkte er sehr attraktiv und athletisch.

"Du bist hier?"

"Wen hast du denn sonst in deinem Badezimmer erwartet?" fragte Petra. Sie bemühte sich, die Stimme humorvoll klingen zu lassen. Es gelang ihr jedoch nicht, denn allein das Wissen, dass Liam an der Tür stand, ließ ihre Haut kribbeln. Seine tiefe, raue Stimme kam Petra vor wie ein sanftes Streicheln. Sie bekam Herzklopfen, und ihr Puls jagte.

"In unserem Badezimmer."

"Wie bitte?" Sie hatte ihn unter dem rauschenden Wasser nicht verstanden. "Was hast du gesagt?"

"In unserem Badezimmer, habe ich gesagt. Es ist nicht nur meins, sondern auch deins."

Es war ein sanfter, freundlicher Vorwurf. Dennoch überlief es Petra kalt. Unser Badezimmer, unsere Dusche, dachte sie. Ahnte er, was es für sie bedeutete, diese Worte von ihm und den besitzergreifenden Ton in seiner so sinnlich klingenden Stimme zu hören? Sie wusste, was er meinte: Er glaubte, sie, Petra, zu besitzen.

Nach außen sah es so aus, als wären sie und Liam Farrell ein glückliches Ehepaar, das an diesem Abend im Dezember den ersten Hochzeitstag feierte. In Wahrheit war die ganze Sache jedoch viel komplizierter. Deshalb war Petra schon seit einigen Tagen so ruhelos.

"Soll ich dir Gesellschaft leisten?" fragte er gut gelaunt.

"Nein!" protestierte sie sogleich und versteifte sich, obwohl nichts Bedrohliches oder Beängstigendes in Liams Worten gelegen hatte. "Tu das nicht!"

Er stand ganz still da, und Petra glaubte zu spüren, dass seine Stimmung umschlug. Sein Schweigen verriet ihr mehr als jede Antwort, wie sehr ihm ihre Reaktion missfiel.

"Ich ... bin sowieso gleich fertig", fügte sie hinzu. Allein bei der Vorstellung, er würde seine Ankündigung wahr machen, geriet sie in Aufregung. Ihre Nerven waren plötzlich zum Zerreißen gespannt. Zugleich bekam sie Herzklopfen. Unter dem warmen Wasser, das über ihren Körper strömte, fing ihre Haut an zu kribbeln bei dem Gedanken an das sinnliche Vergnügen, das Liam ihr immer wieder bereitete.

"Okay, dann komm", forderte er sie auf.

Durch das matte Glas sah Petra, wie er das weiße Badetuch in die Hand nahm, es auseinander faltete und ihr hinhielt. Dieses Mal musste sie sich seinem Wunsch fügen, das war ihr klar. Sie konnte ihn nicht länger wa

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