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Glut unter der Haut Roman von Brown, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.03.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Glut unter der Haut

Nichts ist unvergesslicher als ungezügelte Leidenschaft ...
Kathleen Haley ist fest davon überzeugt, dass Erik Gudjonsen - der Mann den sie leidenschaftliche liebt - sie auf schamlose Weise benutzt und betrogen hat. Ohne ein Wort verschwindet sie aus seinem Leben und findet in San Francisco einen neuen Job und die ersehnte Geborgenheit in den Armen von Seth Kirchoff, einem wohlhabenden Unternehmer. Doch Erik und die Leidenschaft, die sie von Anfang an mit ihm verband, gehen ihr einfach nicht aus dem Kopf. Und bald gerät sie in einen verzehrenden Kampf gegen ihr eigenes Herz und die Liebe, die immer noch in ihr brennt ...

Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641102982
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: The Silken Web
    Größe: 699 kBytes
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Glut unter der Haut

Kapitel 2

Am liebsten hätte Kathleen ihm eine Ohrfeige verpasst, so herausfordernd selbstgefällig war seine Miene, doch ihr fehlte der Mut dazu. Stattdessen sagte sie mit Rücksicht auf ihre Freunde: "Dann nochmals herzlich willkommen,
Mr. Gudjonsen."

"Komm und setz dich zu uns, Kathleen", forderte B. J. sie auf. "Mr. Gudjonsen hat soeben einige Fragen über unser Camp gestellt, und ich sagte ihm, dass du wohl am besten unser Konzept erläutern könntest. W ir gehen dann bald zum Essen."

Da Edna und B. J. die beiden einzigen Sessel im Zimmer besetzten, blieb Kathleen nichts anderes übrig, als neben Erik auf dem Sofa Platz zu nehmen. Unbehaglich zupfte sie am Saum ihrer Shorts, als sie sich setzte.

"Wie war euer T ag, Edna, B. J.?", fragte sie.

Die beiden waren für sie wie ihre eigenen Eltern. Mit fast sechzig waren sie noch rüstig und wohlauf. Die Liebe und Fürsorge, die sie den W aisen im Camp Sommer für Sommer entgegenbrachten, war bewundernswert.

Kathleen hatte B. J. und Edna immer als Einheit gesehen , und merkwürdigerweise ähnelten sie sich tatsächlich. Beide waren klein und gedrungen. W ährend Ednas A ugen braun und die ihres Mannes grau waren, strahlten sie beide offenherzige Freundlichkeit aus. Sie hatten beide denselben
energischen Gang und dieselben begleitenden Gesten beim Sprechen.

Kathleen bezweifelte, dass die beiden jemals auch nur einen bösen Gedanken hegten, selbst über den verdorbensten Charakter nicht. In jedem und allem sahen sie etwas Gutes. Und wenn Kathleen es genau bedachte, war es gar nicht so verwunderlich, dass sich die beiden so ähnlich waren. Immerhin waren sie seit mehr als vierzig Jahren miteinander verheiratet.

"Wir hatten ein Leck in einem der Rohre in den Hütten. Ich hab's repariert. Gut möglich, dass wir uns damit den Klempner gespart haben. Morgen werden wir's wissen." B. J. kicherte.

"Danke, mein Lieber." Edna tätschelte sein Knie. "Morgen kannst du dich gleich an die Klimaanlage machen."

"Sehen Sie, Erik?" B. J. breitete in einer hilflosen Geste die Hände aus. "Sie sind nie zufrieden ..."

"Ach, du!", schalt Edna ihn und stieß ihn sanft mit der Schulter an. Dann wandte sie sich wieder ihrem Gast zu, der die kleine Neckerei amüsiert beobachtet hatte. "Kathleen kam zum ersten Mal zu uns, als sie vierzehn war. Ich hoffe, es ist dir nicht unangenehm, Kathleen, aber ich glaube, Erik möchte bestimmt gerne deine Geschichte hören." Sie blickte etwas nervös drein, doch Kathleens Lächeln beruhigte sie.

"Nein, gar nicht. Ich erzähle immer gerne von "Bergblick"." Kathleen zwang sich, Erik anzusehen. Er war ihr auf dem engen Sofa unwillkommen nahe. Seine männliche A usstrahlung jagte ihr kleine Schauer der Erregung über den Rücken.

"Als ich dreizehn war, kamen meine Eltern bei einem A utounfall ums Leben. Ich hatte keine weiteren V erwandten und auch keine Geschwister. Freunde aus der Kirchengemeinde brachten mich in einem W aisenhaus in A tlanta unter. Es genoss den Ruf als eines der besten im Land. A ber ich, als wohlbehütetes Einzelkind, hatte große Probleme, mich anzupassen. Meine Leistungen in der Schule ließen stark nach, ich wurde bockig – kurz: ein echtes Biest."

B. J. lachte, worauf Edna ihm einen bösen Blick zuwarf, der ihn verstummen ließ.

"Im Sommer darauf schickte mich das W aisenhaus hierher. Ich fand es grässlich wie alles

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