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Hände weg von Jennifer Erotischer Roman. von Benson, Jay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.01.2015
  • Verlag: venusbooks
eBook (ePUB)
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Hände weg von Jennifer

Scharfe Waffen - scharfe Frauen! Entdecken Sie prickelnde Abenteuer der besonderen Art: Erotische Western von Jay Benson jetzt als eBooks bei venusbooks. Auf den ersten Blick erscheint Jennifer äußerst züchtig. Die Tochter vom Barbier Thomas Norton hilft ihrem Vater tagsüber fleißig im Geschäft. Nachts gibt sie sich heimlich ihren Phantasien hin. Schon oft ließ der eine oder andere Mann Jennifers Herz höher schlagen, aber nach niemandem verzehrt sie sich so sehr wie nach dem neuen Marshal Henry Carpenter. Eines Abends fällt sie jedoch zwei mexikanischen Banditen in die Hände. Kann Henry die Frau, die er schon seit langem begehrt, retten? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Hände weg von Jennifer' von Jay Benson. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag.

Jay Benson ist das Pseudonym einer sehr erfolgreichen Autorin aus Deutschland, die eine große Leidenschaft für erotische Western hegt. Bei venusbooks erschienen Jay Bensons erotische Western 'Jennifer - In heißer Mission', 'Jessica, das Höllenweib', 'Jeder will Theresa', 'Hände weg von Jennifer', 'Kitty lässt die Puppen tanzen' und 'Wenn Lola ihre Waffen zückt'. Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 124
    Erscheinungsdatum: 16.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958850903
    Verlag: venusbooks
    Größe: 348kBytes
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Hände weg von Jennifer

1

Der Oldtimer schlotterte wie Espenlaub auf dem Stuhl, während er den Mann in dem schwarzen Gehrock näher kommen sah. Ja, er war sich sicher, dass jetzt sein letztes Stündlein geschlagen hatte. Und es gab niemanden, der ihm helfen würde. Einzig und allein die Flucht bliebe ihm - doch das würde die Sache nicht besser machen. Obwohl alles in ihm danach schrie, aufzuspringen und aus dem Raum zu stürzen, wusste er doch, dass der Kerl ihn früher oder später kriegen würde ...

"Aber, aber, Mr Conway, Sie wissen doch, dass ich nur Ihr Bestes will!", sagte der Mann und lächelte den Alten an, doch dieser glaubte in ihm noch immer den Teufel in Menschengestalt zu sehen und schaute ihn dementsprechend angstvoll an. "Der Zahn wird keine Ruhe geben, bevor er nicht draußen ist. Also nehmen Sie sich zusammen."

"Das sagt sich so leicht", gab Jason Conway fast schon zähneklappernd zurück. "Wenn ich allein schon die Zange sehe, rutscht mir das Herz mehr in die Hosen als damals in Gettysburg. Können wir denn gar nichts anderes machen? Vielleicht 'nen Whiskey draufkippen oder 'ne Nelke reinstecken?"

Thomas Norton schüttelte den Kopf. "Ich wette, das mit dem Whiskey und der Nelke haben Sie selbst schon ausprobiert, nicht wahr?"

Der Oldtimer nickte.

"Und, hat es was gebracht?"

Der Oldtimer schüttelte den Kopf.

"Na also, dann lassen Sie es uns angehen. Sie wollen doch nicht nach Hause kommen und Ihrer Frau erzählen, dass Sie es wieder nicht über sich gebracht haben, sich den Zahn rausziehen zu lassen, oder?"

Das Argument brachte der Barbier, der nebenbei auch als Dentist in Jackson arbeitete, jedes Mal, und jedes Mal war es dasselbe. Und das schon seit drei Wochen, oder sogar mehr. Dabei war es erstaunlich, wie es Jason Conway schon seit Wochen mit dem nagenden und pochenden Zahn ausgehalten hatte. Nicht nur einmal hatte er noch vor der Tür des Barber-Shops kehrtgemacht, und das, obwohl die Schmerzen ihn dazu getrieben hatten, dorthin zu gehen. Jetzt war er ja sogar schon bis auf den Stuhl gekommen - doch das bereute er in diesem Augenblick zutiefst.

Thomas Norton hätte es fast nicht erwartet, aber nachdem er ihn noch einen Moment lang entsetzt angeschaut hatte, machte der Oldtimer tatsächlich den Mund auf! Der Barbier zog eine Zange aus der Jackentasche, die er schon vorsichtshalber dort getragen hatte, um Jason Conway nicht in die Flucht zu schlagen. Und tatsächlich schien der alte Mann mitmachen zu wollen.

Doch nicht für lange.

"So, Mr Conway, jetzt noch ein bisschen weiter den Mund aufmachen!", sagte Thomas Norton und streckte seine Hand nach dem Mann aus - doch dieser schaute plötzlich kurz nach unten. Und der Anblick der Zange ließ all seinen Mut in sich zusammenstürzen wie ein Kartenhaus.

Er stieß einen kurzen Schrei aus - und das, obwohl Norton den fauligen Ziehungskandidaten noch nicht einmal berührt hatte. Und schneller, als man es dem Alten zugetraut hätte, sprang er vom Stuhl und rannte zur Tür.

Der Barbier schaute dem Mann einen Moment lang verdutzt nach, dann rannte er ihm hinterher. "Warten Sie, Mr Conway, es passiert Ihnen doch nichts!", rief er ihm nach, doch das nützte alles nichts. Jason Conway gab Fersengeld, als seien die Truppen von General Lee persönlich hinter ihm her. Und nur wenige Augenblicke später verschwand er hinter der nächstbesten Hausecke.

Thomas Norton ließ resigniert die Schultern sinken, betrachtete dann die Zange in seiner Hand und schüttelte den Kopf. Er hatte schon vieles erlebt, aber so etwas noch nicht! Wie konnte ein gestandener Mann so ein Angsthase sein?

Auf jeden Fall war es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass er wiederkommen würde - und dass er dann wahrscheinlich erneut das Weite suchte, wenn es ernst wurde.

"Na, ist Mr Conway schon wieder geflohen?" Die amüsierte Stimme, die den Barbier aus seiner Betrachtung der Straße schreckte, gehörte Jennifer, seiner Tochter

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