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Höhenflug der Leidenschaft von Bond, Stephanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.04.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Höhenflug der Leidenschaft

Der Brief war privat und streng vertraulich - wo ist er nur? Ihre geheimsten Fantasien hat Violet darin aufgeschrieben! Doch er ist spurlos verschwunden. Dafür taucht plötzlich der attraktive Dominick auf, der ihr Nächte bereitet, als kenne er jeden intimen Wunsch ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 11.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733767662
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 747 kBytes
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Höhenflug der Leidenschaft

2. KAPITEL

Violet zog zwei gefaltete Blätter aus dem kleineren Umschlag und war plötzlich schrecklich aufgeregt. Gleich würde sie einen Blick in ihre Seele vor zehn Jahren werfen. Damals war sie so ernst gewesen. Der Kurs "Sex für Anfänger" hatte sie ziemlich aufgewühlt, wenn auch nur für wenige Wochen.

Sie sah kurz zur geschlossenen Bürotür, dann faltete sie die Blätter auseinander und fing an zu lesen.

Liebe Violet,

mir fällt die Aufgabe, meine sexuellen Fantasien aufzuschreiben, sehr schwer, denn mir ist irgendwie immer noch nicht klar, worum es beim Sex eigentlich geht. Ich habe es erst zweimal getan, und beide Male war es vorbei, bevor ich überhaupt die Bluse ausgezogen hatte.

Ich muss sagen - wenn Sex so ist, dann bin ich nicht sehr beeindruckt. Es kommt mir doch ein bisschen langweilig vor. Zum Beispiel, es in einem Bett zu tun ... Kann man nicht an anderen Orten als im Schlafzimmer Sex haben? Ein Bett ist doch quasi eine Einladung zum Einschlafen! (Was dem einen Jungen auch prompt passiert ist...)

Vielleicht liegt es auch an mir, vielleicht bin ich nicht aufregend genug, um einen Mann lange genug zu interessieren. Ich weiß, dass die meisten Jungs mich für langweilig und verklemmt halten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich in mir selbst gefangen bin. Ich versuche aus mir herauszukommen, aber es gelingt nicht. Ich will mich ändern, aber ich weiß nicht, wie.

Dr Alexander sagt, dass sie uns diese Briefe in zehn Jahren zuschicken wird. Wenn Du das liest, Violet, bist Du hoffentlich nicht mehr so gelangweilt. Ich hoffe, Du hast dann jemanden gefunden, mit dem du aufregenden Sex hast. Ich hoffe, Du hast einen Weg gefunden, um aus Dir herauszukommen.

Ein Klopfen ließ sie aufschrecken. Hastig schob Violet den Umschlag unter einen Ordner auf ihrem Schreibtisch, als Lillian auch schon den Kopf durch den Türspalt steckte.

"Violet ..." Sie hielt inne. "Ist alles in Ordnung mit Ihnen?" Violet nickte, setzte sich gerader hin und fuhr sich mit der Hand über den geröteten Hals. "Ja, alles ... bestens. Was gibt es denn?"

Lächelnd hielt Lillian eine Dose hoch. "Noch mehr Süßigkeiten. Wenn die weiter in diesen Mengen abgegeben werden, kann ich mein Gewicht nicht halten. Möchten Sie ein paar Karamellbonbons?"

"Jetzt nicht, danke." Violet dachte daran, dass sie noch nicht zu Mittag gegessen hatte. "Wer hat die geschickt?"

"Gail's Gourmet Candy."

"Oh, die sind bestimmt gut. Das ist ein Laden, in dem ich für meine Kunden einkaufe. Die können Sie mit nach Hause nehmen, wenn Sie wollen."

"Danke, das werde ich." Die Assistentin wollte die Tür wieder schließen.

"Lillian?"

"Ja?"

Violet schluckte. Dann hob sie das Kinn. "Finden Sie mich eigentlich ... langweilig?"

Lillian wirkte überrascht. "Ich halte Sie für einen der talentiertesten Menschen, denen ich je begegnet bin. Sie können fast alles."

"Aber?"

"Na ja, aber Sie scheinen sich nicht oft zu amüsieren."

Sofort hatte Violet das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. "Es ist auch schwer, sich zu amüsieren, wenn man ein Unternehmen leiten muss."

"Ich weiß nicht. Dominick Burns scheint sich doch prächtig zu amüsieren", erwiderte Lillian und schloss die Tür.

Violet dachte über die Worte ihrer Assistentin nach. Sie amüsierte sich doch auch und hatte ihren Spaß! Oder? Andererseits wurde das ziemlich überbewertet. Wenn man sich zu sehr amüsierte, vergaß man seine Pflichten und verlor die Kontrolle.

Dominick Burns' sexy Lächeln kam ihr in den Sinn und seine Frage: "Was wünschen Sie sich zu Weihnachten, Vee?"

Dieser Mann hat bestimmt Sex außerhalb des Schlafzimmers, dachte sie und verspürte ein überraschendes Verlangen. Entsetzt von dieser Reaktion widmete sie sich ihrer Aufgabe - der Recherche, um die er sie gebeten hatte. Denn auch wenn er mit

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