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Hades' Hangmen - AK von Cole, Tillie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hades' Hangmen - AK

Auch die zerbrochenste Seele wird durch die Liebe Gnade finden ... Xavier 'AK' Deyes scheut keine Gefahr. Als der MC erfährt, dass eine der Heiligen Schwestern von Zion von einem Menschenhändlerring verschleppt wurde, zögert AK daher keine Sekunde sich freiwillig zu melden. Seit seiner letzten Begegnung mit dem Kult geht ihm Phebe nämlich nicht mehr aus dem Kopf. Obwohl sie kaum mehr als einen Moment miteinander hatten, erinnert er sich an jedes noch so kleine Detail: rote Haare, blaue Augen, Sommersprossen und ein Lachen, das für AK nach dem Himmel auf Erden klang. Doch als er Phebe endlich aufspürt, ist sie nicht mehr dieselbe: unter Drogen gesetzt und seelisch gebrochen bringt AK nicht nur Phebe zurück ins Hauptquartier der Hangmen, sondern auch die Dämonen seiner eigenen Vergangenheit. Phebe und AK müssen sich entscheiden, ob sie für ewig verflucht sein wollen oder zusammen Frieden finden können. 'Eine Serie, die einem lange im Gedächtnis bleibt.' HYPABLE Band 5 der düster-sinnlichen 'Hades'-Hangmen'-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Tillie Cole

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 522
    Erscheinungsdatum: 01.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311589
    Verlag: LYX
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Hades' Hangmen - AK

Kapitel 1

AK

Quartier der Hades' Hangmen
Austin, Texas
Heute ...

Ich machte die Knöpfe meiner Jacke auf und versuchte in der stickigen Hitze ein wenig Luft zu bekommen. Das Tor schlug hinter uns zu. Ich hob die Hand und wischte mir Sand und Dreck aus dem Gesicht. Mein ganzer Körper fühlte sich an, als bestünde er aus Staub und Schmutz.

Ich konnte kaum die Beine bewegen, so erschöpft war ich. Ich blickte auf meine Hand und sah sie zittern.

"Alles in Ordnung?", fragte Bones.

Ich warf meinem Spotter und engsten Freund einen Blick zu. Er war auch kreidebleich im Gesicht, aber ich konnte erkennen, dass er sich, genau wie ich, zusammenriss. Eine merkwürdige Mischung aus Adrenalin und Schuldgefühlen tobte in mir, als ich an die letzten beiden Tage zurückdachte. Das Geräusch der Kugeln, die aus dem Lauf meiner Waffe kamen und die Schädel der Scheißkerle durchschlugen. "Direkter Treffer!", kam es von Bones neben mir, während ich meine Ziele im Auge behielt.

"Drei", meldete Bones und hob seine schlaksigen Arme, um seinen Helm abzunehmen.

Ich nickte bestätigend, sagte aber nichts, denn ich war mir sowieso nicht sicher, ob mein Mundwerk mitmachen würde.

Drei.

Jeder ein direkter Treffer.

Dann sah ich ihn aus seinem Zelt kommen. Er eilte auf mich zu. "X!", rief er. Ich blieb auf der Stelle stehen, und der Sand knirschte unter meinen Füßen.

Bones legte mir die Hand auf die Schulter. "Wir sehen uns später, ja? Schlaf ein wenig."

"Ja", antwortete ich. Bones ging, und ich sah meinen Bruder an.

"Ich habe es über Funk gehört." Devin legte mir die Hand an den Hinterkopf und senkte sie dann an meine Schulter. Meine Haare waren inzwischen weg. Abrasiert. Ich war jetzt ein Marine durch und durch. "Alles gut?"

"Ja", antwortete ich und lachte dann. Ich hatte keine verdammte Ahnung, wieso ich das tat. "Mir geht es gut." Ich sah mich um - die Zelte, die Marines, die umherliefen, die Trucks, die be- und entladen wurden. Es war total komisch - der Gegensatz von dort draußen zu hier drin. Jenseits und diesseits des Tors, zwei völlig verschiedene Welten.

"Drei." Ich spürte, wie Devin die Hand wegnahm. "Ich habe drei von den Typen erwischt." Ich lachte wieder und grinste vor lauter Anspannung. Aber mein Herz hämmerte. Und meine Hände wollten einfach nicht aufhören zu zittern.

Devin legte den Arm um meine Schulter und ging mit mir vom Eingang zur Basis weg. "Na komm, X. Du brauchst einen Drink."

Ich ließ mich von Devin zu seinem Zelt führen. Aber selbst als er mir bedeutete, mich zu setzen, und mir einen Whiskey gab, ließ ich meine Waffe nicht los. Ich konnte sehen, dass er mich voller Sorge betrachtete, doch das war mir egal. Ich hatte gerade drei Menschen getötet. Meine allerersten bestätigten Abschüsse.

Als mein Becher leer war, füllte Devin nach. "Es wird einfacher." Er setzte sich auf den Rand seiner Koje, genau vor mich hin.

Ich sah ihm in die Augen. "Von diesem Moment an wird es zu deiner zweiten Natur und macht dir nicht mehr so viel aus. Versprochen."

Ich holte tief Luft und ließ seine Worte sacken - und ich hoffte, dass er recht hatte ...

Der Geruch von brutzelndem Speck riss mich aus meinem Traum. Mein Herz hämmerte wie irre, als ich mich an jenen Tag erinnerte. Meine Hände zitterten, als wäre ich zurück in der trockenen Hitze. Auf der verdammten Basis ... mit Dev. Sieh zu, dass du runterkommst , befahl ich mir und versuchte die Erinnerung aus meinem Kopf zu verdrängen.

Es dauerte fünf Minuten, bis sie verschwand.

Meine Lider fühlten sich schwer an, als ich

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