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Hades' Hangmen - Rider von Cole, Tillie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hades' Hangmen - Rider

Er war zu Großem berufen. Er war geboren, um seine Brüder anzuführen. Er hätte nie gedacht, dass er scheitert ... Prophet Cain sitzt einsam, gebrochen und besiegt in einer Zelle. Eingesperrt durch seinen Zwillingsbruder, die Person, die an seiner Seite stehen sollte bis zum bitteren Ende. Sein Fleisch und Blut, sein einziger Gefährte. Dabei hatte Cain für seine Brüder alles gegeben. Er verließ sein sicheres Leben und seine Heimat, um sich bei den berüchtigten Hades' Hangmen einzuschleusen. Er lebte mit ihnen, fuhr mit ihnen und verriet sie zum Schluss. All das im Namen seines Glaubens, den er nun zu verlieren droht. Wie alles, was ihm jemals etwas bedeutete. Doch seine Isolation hat ein Ende, als ein weiterer Gefangener in die Zelle neben ihn gebracht wird. Eine Frau, die ihre eigenen Dämonen zu bekämpfen hat. Eine Frau, die Cain so sehr braucht, wie er sie ... 'Eine unglaubliche Fortsetzung der Reihe!' BROCS BOOKCASE Band 4 der düster-sinnlichen HADES'-HANGMEN-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Tillie Cole

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 475
    Erscheinungsdatum: 01.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310889
    Verlag: LYX
    Größe: 2430 kBytes
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Hades' Hangmen - Rider

Prolog

Cain

Vor fünf Jahren ...

Hades' seelenlose dunkle Augen starrten auf mich herab. Ich hatte die Hände in die Taschen meiner Jeans geschoben und studierte das Mauerbild vor mir - ein riesiges Gemälde an der Wand des Clubhauses des Hangmen MC, auf dem Satan porträtiert war. Sein grinsendes Gesicht wirkte spöttisch, als ich darauf wartete, dass einer der Brüder kam und mich holte. Der Name des Bruders war Smiler. Er war älter als ich, aber nur ein wenig. Ich hatte ihn in einer Bar voller Biker und Ex-Soldaten außerhalb von Austin kennengelernt.

Der Plan meines Onkels hatte wunderbar geklappt. Smiler und ich hatten uns unterhalten. Ich hatte beiläufig erwähnt, dass ich als Marine gedient hätte, und dadurch seine Gunst erlangt. Und jetzt stellte er mich diesem edlen Motorradclub vor, den er mehr liebte als alles andere.

Doch ich hatte ihn belogen. Ich war nie Soldat gewesen. Bis letztes Jahr hatte ich nicht mal gewusst, was ein Marine überhaupt war. Es war bloß die perfekte Tarnung, um sich in seinen Kreis einzuschleusen.

Während ich auf Smiler wartete, ließ ich den Blick durch den Hof schweifen. Ich konnte kaum fassen, was ich da sah. Frauen, deren Kleidung einzig und allein auf Verführung abzielte, hingen in kleinen Grüppchen herum. Manche rieben ihre sündigen Körper an Männern. Alle waren berauscht von Alkohol und keine Ahnung was sonst noch. Die Männer waren laut, lärmend und ungezügelt. Die meisten ließen sich volllaufen und betatschten dabei die Frauen an intimen, verbotenen Stellen.

Es gab mir einen Stich in der Brust, als ich bemerkte, wie ein Mann eine Frau in einem knappen roten Gewand an seine Brust zog und dann nach unten drückte, bis sie mit dem Gesicht vor seinem Schritt kniete. Ich spürte, wie ich vor Wut knallrot anlief, als er seinen Reißverschluss aufzog und für jeden sichtbar sein Glied herausholte. Dann packte er die Frau am Hinterkopf und zwang sie, die Lippen zu öffnen und seinen Penis in den Mund zu nehmen.

Die Frau wehrte sich nicht ... tatsächlich stöhnte sie auf, als ihre Freundin ebenfalls zu Boden sank und mitmachte. Ich stand zur Salzsäule erstarrt da und verfolgte den verdorbenen, widerwärtigen Akt. Meine Hände zitterten beim Anblick des unmoralischen Lebens, das diese Männer und Frauen führten.

Dies war eine Jauchegrube der Sünde. Ein Ort, des Teufels würdig, den sie so stolz auf ihren Aufnähern trugen.

"Gefällt dir das, was du siehst?" Ruckartig drehte ich den Kopf wieder zur Tür des Clubhauses. Dort stand Smiler und musterte mich mit belustigtem Blick.

Ich zwang mich, die Rolle zu spielen, auf die ich mich das ganze letzte Jahr lang vorbereitet hatte. "Es ist anders, so viel ist sicher."

"Du hast noch gar nichts gesehen", meinte Smiler trocken und winkte mich durch die Tür.

Ich betrat etwas, das wie eine Bar aussah, und konnte kaum alles erfassen. Laute Rockmusik dröhnte durch die verrauchte Luft. Männer aller Altersstufen - eindeutig Mitglieder der Hangmen - hingen überall im Raum herum. Manche hatten Frauen dabei und vollführten obszöne Akte wie den, den ich draußen gesehen hatte. Manche saßen an Tischen und tranken, und wieder andere spielten Billard.

Mir war gar nicht aufgefallen, dass ich stehen geblieben war und die widerwärtige, unreine Szene vor mir mit finsterem Blick betrachtete, bis Smiler mit der Hand vor meinem Gesicht herumwedelte. Blinzelnd konzentrierte ich mich wieder auf ihn und rieb mir übers Gesicht. "Was?", fragte ich, unsicher, ob mir irgendetwas entgangen war, das er gesagt hatte.

Smiler schüttelte den Kopf. "Keine Sorge, Mann. Mit der Zeit gewöhnst du dich schon daran."

Ich nickte und lächelte. Er führte mich nach h

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