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Hades' Hangmen - Tanner von Cole, Tillie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hades' Hangmen - Tanner

Sie waren dazu bestimmt ihre Familie in den Krieg zu führen. Doch gegen ihre Gefühle ist jeder Hass machtlos ... Tanner Ayers und Adelita Quintana wurden von klein auf dazu erzogen, sich zu hassen und ihre Familien eines Tages gegeneinander in den Krieg zu führen. Bis Tanner erkannte, wie falsch sein Leben verlaufen ist. Er verlässt seinen Klan, verliert alles, woran er einst geglaubt hat - und steht Adelita plötzlich auf der anderen Seite eines alten Krieges erneut gegenüber. Doch der einstige Hass ist längst etwas gewichen, das sie weder erklären noch leugnen können. Aus ihm wurde Verlangen, aus Verlangen Gefühle und plötzlich müssen sie um eine Liebe kämpfen, die niemals sein sollte. Eine Liebe, die sie und jeden, der ihnen jemals etwas bedeutete, in große Gefahr bringen wird ... 'Eine großartige Geschichte, eine leidenschaftliche Liebe, rasante Action!' WRAPPED UP IN READING BOOK BLOG Band 7 der düster-sinnlichen HADES-HANGMEN-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Tillie Cole Tillie Cole wuchs in einer Kleinstadt im Nordosten Englands auf und folgte ihrem Ehemann, einem Profi -Rugby-Spieler, viele Jahre um die Welt, bevor sie in Kanada sesshaft wurden und Tillie mit dem Schreiben begann. Sie hat eine Vorliebe für Alpha-Männer und starke Heldinnen, und wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Tanzen, Singen, Lesen, Reiten, Musik hören oder mit Familie und Freunden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 454
    Erscheinungsdatum: 01.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312661
    Verlag: LYX
    Größe: 899 kBytes
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Hades' Hangmen - Tanner

Prolog

Tanner

Austin, Texas

Alter: sechs Jahre

"Tanner, kannst du Rafael zeigen, wo wir Füller und Bleistifte aufbewahren?"

Ich nickte und ging zum Tisch mit dem Schreibzeug. Ein Junge mit dunklem Haar blieb neben mir stehen, und ich zeigte auf die Stifte, wie Mrs Clary gesagt hatte.

"Du nimmst dir einfach, was du willst, und wenn du fertig bist, bringst du es zurück."

Rafael hob den Kopf. "Danke."

Ich runzelte die Stirn, als ich seinen Akzent hörte. Er klang komisch.

"Wieso redest du so?"

"Wie denn?"

War ihm denn gar nicht klar, dass er sich anders anhörte? Ich sah mich im Klassenzimmer um. Alle hatten weiße Haut. Seine war braun.

"Du siehst auch anders aus als wir alle."

Bevor er antworten konnte, kam Mrs Clary zu uns herüber. "Alles in Ordnung hier, Jungs?"

Ich nickte, Rafael auch.

"Tanner, kannst du dich heute um Rafael kümmern? Setz dich neben ihn, verbring mit ihm die Pause und zeig ihm, wie es hier in St. Peter's so läuft, in Ordnung?"

"Ja, Ma'am."

Ich ging mit Rafael zu meinem Tisch zurück. Den anderen Kindern schien seine Hautfarbe nicht groß aufzufallen. Mein Kindermädchen, Mrs Murray, sagte, dass jede Hautfarbe, die dunkler als weiß war, ein Zeichen für Minderwertigkeit sei. Ich wusste nicht, was das bedeutete, aber Rafael wirkte nett. Ich konnte nichts Falsches an seiner Haut finden.

"Magst du Videospiele?", fragte mich Rafael.

"Ja."

Rafael lächelte.

Er verbrachte den ganzen Tag mit mir. Als die Glocke zum Schulschluss läutete, ging ich mit ihm zusammen zum Schultor hinaus. Sein Papa wartete draußen auf ihn. Er war auch dunkel, so wie Rafael. Ich hatte noch nie jemanden wie sie in echt gesehen.

Mrs Murray stieg aus dem Wagen, als wir drei auf sie zukamen. Sie lächelte Rafael und seinem Papa zu.

"Rafael sagt, dass Tanner sich heute um ihn gekümmert hat", erklärte Rafaels Papa. "Ich wollte mich nur bedanken. Es war schwer für Rafael, aus Mexiko wegzuziehen. Ihr Sohn hat ihm den Beginn an einer neuen Schule leichter gemacht."

"Sie ist nicht meine Mama", sagte ich. "Mrs Murray ist mein Kindermädchen. Ich habe keine Mama."

Mrs Murray schüttelte Rafaels Papa die Hand. "Tanner ist ein guter Junge. Ich freue mich, dass er heute helfen konnte." Danach sah sie mich an. "Komm, Tanner. Wir müssen heim."

Ich winkte Rafael zu und stieg dann hinten in den Wagen. Mein Bruder Beau saß schon in seinem Sitz.

Mrs Murray beugte sich über mich und schnallte mich an. "Aua!", rief ich, als sie mich fest in den Arm kniff. Sie sagte kein Wort.

Als wir von der Schule wegfuhren, winkte ich Rafael und seinem Papa zu. Beau streckte die Hand aus, um mir sein Spielzeugauto zu geben. Als ich es nahm, fragte Mrs Murray: "Mochtest du diesen Jungen, Tanner?"

"Ja, er war nett", antwortete ich und gab Beau sein Auto zurück. Mrs Murray beobachtete mich durch den Rückspiegel. Ich fühlte mich unwohl, denn sie sah wütend aus. "Er hat mir erzählt, dass sein Papa Arzt ist. Sie kommen aus Mexiko. Sein Papa hat einen Job im Krankenhaus in der Innenstadt bekommen."

Danach sagte Mrs Murray nichts mehr zu mir. Also spielte ich mit Beau, bis wir daheim waren. Ich stieg aus dem Auto und ging hinein. Dort setzte ich mich an den Tisch, aß meine Brotzeit und machte Hausaufgaben. Mrs Murray war eine Weile weg, doch als ich fertig war, kam sie wieder. "Geh dich umziehen, Tanner, und bleib dann in deinem Zimmer. Dein Vater kommt heute Abend vorbei, wenn es dunkel ist."

"Wirklich?" Aufregung stieg in mir auf. Ich hatte Papa lange nicht gesehen. Er arbeitete nicht hier. Und er war ein Geheimnis, das Beau und ich für uns behalten mussten. Wir mussten verschweigen, wer er für uns war. Um uns vor Menschen zu schützen, die uns nicht mögen würden. Sogar in der Schule musste ich vorgeben, ihn

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