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Hanna eine Frau die ihren Weg geht von Böhrer, Jutta (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Hanna

Hanna, eine junge Buchhändlerin aus Nürnberg, sie lernt zufällig Lorenz kennen. Doch ein für Hanna schweres Ereignis macht den Weg nicht einfach mit Lorenz.

Jutta Böhrer ist eine alleinerziehende Mutter einer Tochter, die in Nürnberg lebt. Schon in der Schule begann sie, Gedichte zu schreiben. Nach der Schule und Ausbildung begann sie mit Kurzgeschichten. Mit Hanna veröffentlicht sie ihren ersten Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 332
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741219252
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 402kBytes
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Hanna

Kapitel 1

Träume

E s war, als könnte sie die Sonne auf der Haut spüren, die Wärme der roten Erde fühlen, die durch ihre Finger rieselt.

Dabei war sie noch nie in diesem Land gewesen, aber es kam ihr so vertraut vor.

"Hanna, was ist los mit dir?"

Hanna schreckte auf und bemerkte jetzt erst, dass Tränen über ihr Gesicht liefen.

Sie blickte in das besorgte Gesicht ihrer besten Freundin Sabrina.

"Hanna, sag mir doch warum du weinst, ist etwas passiert? Hanna, so rede doch. Was ist los?"

Sabrina kniete vor Hanna, die in ihrem Lieblingssessel saß, und versuchte sie zu beruhigen.

"Hanna, bitte......."

"Es ist wieder vorbei."

"Was ist vorbei?"

"Schon wieder ist es vorbei ............"

Sabrina sah ihre Freundin beunruhigt an, denn sie konnte sie nicht verstehen.

"Hanna, sag mir doch was los ist."

"Ich hatte es schon fast zusammen, aber jetzt ist es wieder weg. Oh Sabrina, werde ich es mir jemals leisten können?"

"Also, nun der Reihe nach. Von was redest du?" fragte Sabrina geduldig.

"Also, ich......"

Hanna sah Sabrina verzweifelt an und brach in Tränen aus.

"Ich habe mich schon so darauf gefreut, immer kommt etwas dazwischen, und immer ist mein Geld weg, das ich gespart habe."

Sabrina wusste, so kam sie nicht weiter, sie stand auf, gab Hanna einen sanften Klaps auf die Schulter.

"Ich glaube, ich mach` uns erst einmal einen starken Kaffee."

Hanna sah Sabrina dankbar an und erhob sich.

"Ich geh schnell ins Bad und mache mich etwas frisch.

Ich muss ja furchtbar aussehen."

Sabrina lächelte.

"Na, du hast schon besser ausgesehen. Ich habe einen Apfelkuchen mitgebracht, magst du ein Stück?"

"Oh ja, gerne."

Hanna drehte sich um, ging aus dem Zimmer Richtung Bad. Sabrina sah ihr nachdenklich nach. Wie dünn sie geworden ist, dachte sie.

Das ist mir in letzter Zeit gar nicht so aufgefallen. Hanna war ja schon immer schlank, aber in dieser schwarzen schmalen Hose und dem kurzen grauen Wollpullover, der gerade bis zur Taille reichte, fiel erst richtig auf, wie schmal sie geworden war.

Sabrina machte sich große Sorgen um Hanna. Sie war in letzter Zeit so traurig und still, dass passte so gar nicht zu ihr, wo sie doch immer so fröhlich und spontan war.

Ob es wohl etwas mit dem Angriff auf Hanna in der Straßenbahn zu tun hatte?

Sabrina erinnerte sich noch gut, es war ungefähr vor einem guten halben Jahr, mitten im Sommer.

Hanna wollte von einem Einkaufsbummel, in der Stadt, nach Hause fahren. In der Straßenbahn wurde sie dann von zwei Frauen angegriffen, eine fasste sie an den Haaren und schlug nach ihr. Hanna war danach so aufgelöst und ängstlich, dass Sabrina sie kaum beruhigen konnte.

Das Schlimmste für Hanna war, dass niemand ihr in der Straßenbahn geholfen hat. Alle Fahrgäste sahen entweder aus dem Fenster oder lasen in ihrer Zeitung.

Es hatte lange gedauert, bis Hanna wieder alleine mit der Straßenbahn fahren konnte. Sabrina dachte, Hanna habe es überwunden, aber das braucht wahrscheinlich auch seine Zeit.

Aber fest steht, dass dieses Ereignis Hanna doch verändert hatte, wenn auch nicht offensichtlich.

Sabrina seufzte, ging in die Küche um Kaffee zu kochen. In der Küche blieb sie vor dem Fenster stehen, sah hinaus, stellte fest, dass es zu regnen aufgehört hatte und die Sonne sich langsam ihren Weg durch die Wolken bahnte. Es schien als wolle der Winter endlich zu Ende gehen.

Sabrina freute sich so sehr auf den Frühling, dass ihr jeder Sonnenstrahl wie ein Geschenk vorkam.

So, jetzt mache ich endlich Kaffee, dachte sie, nahm die Kaffeekanne, und goss Wasser hinein.

Hanna fühlte sich elend und irgendwie kindisch, so aus der Fassung zu geraten, aber zurzeit wurde ihr alles zu viel.

Sie betrachtete sich i

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