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Happy End für zwei Roman von Winters, Rachel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2019
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Happy End für zwei

Echte Liebe braucht kein Drehbuch Evie Summers, Assistentin in einer renommierten Filmagentur, hat ein Problem: Ihr wichtigster Klient, der attraktive Drehbuchautor Ezra Chester, weigert sich, das längst überfällige Drehbuch für eine RomCom abzuliefern. Er glaubt schließlich nicht an die romantische Liebe! Also muss Evie ihn zum Schreiben bewegen, und die beiden schließen einen Pakt: Wenn Evie beweisen kann, dass es die romantische Liebe und schicksalhafte erste Begegnungen auch im wahren Leben gibt, schreibt er das Drehbuch. Evie bleibt nichts anderes übrig, als sich in die RomCom-Challenge zu stürzen. Sie erlebt ein verrücktes Szenario nach dem anderen. Leider ist die Liebe in Wirklichkeit etwas komplizierter, und plötzlich weiß Evie nicht mehr, wo ihr das Herz steht ... Rachel Winters ist Single und lebt in London. Sie hat Kreatives Schreiben studiert und den Großteil ihrer Zwanziger als freiberufliche Journalistin gearbeitet. Sie liebt lange Spaziergänge auf dem Land und ist überzeugt, dass sich jedes Problem mit guten Freunden und einem Glas Wein lösen lässt. Derzeit arbeitet sie als Lektorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 11.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641250867
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Would Like To Meet
    Größe: 1589 kBytes
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Happy End für zwei

Prolog

AUFBLENDE

INNEN : GILL 'S COFFEE HOUSE , EAST DULVICH - SONNTAG , 2. DEZEMBER , UNCHRISTLICHE UHRZEIT (10:00 UHR )

EVIE SUMMERS - Ende zwanzig, sommersprossig, schulterlange rote Locken, hellgelbes Kleid im Stil der 50er-Jahre und Doc Martens - steht vor der Theke und tippt, eindeutig nervös, mit dem Fuß auf den Boden.

Der Barista nahm sich Zeit für meine Bestellung, und ich dankte ihm im Stillen für die Hingabe, mit der er eine Orange auspresste. Er war neu hier. Ich sah auf sein Namensschild. Xan . Einer dieser Namen, der davon zeugte, dass eine neue Generation nachgerückt war, die Bio-Orangensaft herstellte, als sei es eine spirituelle Erfahrung. Während die Schlange hinter mir immer länger wurde, erreichte mein Orangensaft eine höhere Bewusstseinsebene.

Ausnahmsweise machte es mir einmal nichts aus, den Rest der Menschheit aufzuhalten - heute brauchte ich den in aller Seelenruhe arbeitenden Xan, um mich für mein Vorhaben zu rüsten.

"Soll ich deinem O-Saft noch einen besonderen Kick verpassen?"

Nur wenn es Wodka ist, Xan . "Woran hast du denn so gedacht?"

"Die magische Zutat - perfekt, um einen Kater zu vertreiben." Xan öffnete seine Hand und offenbarte ein Ei, das er sanft umfasst hielt. Mit einer Geste gab ich ihm zu verstehen, dass er es hinzufügen sollte. Ich dachte an meine Pläne für seine liebevoll hergestellte Kreation, und sein strahlendes Lächeln ließ mich schuldbewusst zusammenzucken.

Meine Hände zitterten mittlerweile, was aber mein Vorhaben bestimmt noch mehr wie einen Unfall aussehen lassen würde. Du schaffst das, Evie Summers , redete ich mir gut zu. Mach's jetzt einfach, entschuldige dich und dann nichts wie weg. Alles total easy.

Wenn ich es aber richtig machen wollte, musste ich eigentlich auch den Namen des armen Kerls in Erfahrung bringen. Und im Optimalfall auch seine Telefonnummer.

Ich sah auf mein Handy, während Xan meinen Saft mixte. Meine J.E.M.S.-Gruppe chattete gerade miteinander.

Jeremy: Zieht sie's durch? Evie, Evie, ziehst du's durch? SAG MIR , DASS DU 'S DURCHZIEHST !

Sarah: Mar, hast du dich schon um die Blumenarrangements auf den Tischen gekümmert? Der Countdown läuft, nur noch drei Monate bis zum großen Tag!!

Jeremy: Sarah, wovon sprichst du? Wir sind nicht im BRAUTZILLA -Diskussionsforum. Hier geht's um wichtigere Dinge!

Maria: GANZ RUHIG , LEUTE ! Evie, bist du dir sicher, dass du das machen willst? Ich hoffe es zwar, aber bist du dir wirklich sicher?

"Tada!", rief Xan und servierte mir schwungvoll meinen Saft. Mein Herz zog sich krampfhaft zusammen. Die Stunde der Wahrheit war gekommen.

Evie: Ich leg jetzt los.

Das Café im Südosten Londons war selbst sonntagmorgens brechend voll. Vor mir lag ein Hindernisparcours aus schick gekleideten Teenagern, die aussahen, als wären sie einer Online-Modeseite entsprungen. Mode, für die jeder jenseits der zwanzig zu alt war. Aus Menschen mit Notebooks, die so taten, als hätten sie ihren Kaffee, an dem sie nippten, noch nicht ausgetrunken. Aus Latte-Macchiato-Müttern mit perfekten, püppchenhaften Sprösslingen. Und aus ihm - dem Kerl mit dem Ramones-Shirt.

Meine Wahl war auf ihn gefallen, als ich mit meinem Notebook vorhin an einem Tisch gesessen hatte, von dem aus ich den Eingang überblicken konnte. Er war hereinspaziert: Ende zwanzig, süßer Kerl, Bart, T-Shirt unter kariertem Hemd, dem Aussehen nach eher Student (also genau mein Typ).

Er war allein hergekommen, trug keinen Ehering und hatte keine Kinder dabei - womit er das Mindestmaß an Anforderungen erfüllte, um als pot

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