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Harald Harst Krimis: Sämtliche Kriminalromane & Detektivgeschichten in einem Buch Über 70 Titel: Die Leiche im Gletschertunnel, Wer?!, Moderne Verbrecher, Das Geheimnis der Kabine 24, Dämon Chanawutu, Der Piratenschoner, Das Rätsel der Trollhätta-Insel, Die Insel der Seligen... von Kabel, Walther (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2016
  • Verlag: e-artnow
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Harald Harst Krimis: Sämtliche Kriminalromane & Detektivgeschichten in einem Buch

Dieses eBook: 'Harald Harst Krimis: Sämtliche Kriminalromane & Detektivgeschichten in einem Buch' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Inhalt: Zwei Taschentücher Das Geheimnis des Czentowo-Sees Die Rätselbrücke Die Rose von Rondebosch Der Piratenschoner Der Spangenschuh der Lady Broog Das Geheimnis der Kabine 24 Die Steinhütte am Buarbrä Das Rätsel der Trollhätta-Insel Das Gespenst des Skien-Museums Lord Plemborns Verbrechen Die Schreckensnacht im Hotel Dahlen Die Leiche im Gletschertunnel Die herrenlose Motorjacht Sechs leere Briefbogen Das Licht in der Eiche Der Obstkahn am Elisabeth-Ufer Der Wolfshund des Herrn Krabarty Die Motorjacht ohne Namen Die Insel der Seligen Die große Null Der Sultan von Padagoa Der Fakir ohne Arme Das Kranichnest Das Kreuz auf der Stirn Der Spiritistenklub Die drei Päckchen Der rätselhafte Gast Lydia Salnavoors Testament Traudes Hochzeitsabend Amalgis Ahnengalerie Dämon Rache Einer von der Hammonia Die schwarzen Katzen Der neue Graf von Monte Christo Das Eiland der Toten Auf dem See des Schweigens Wie Doktor Amalgi starb Die Millionenerbin Doktor Amalgis Vermächtnis Timitri, das Leichenschiff Robbenfang Fürst Spinatri Das Urwaldrätsel Jakob Maschel, der Hausierer Die unerforschte Stadt Die Geheimnisse der Prinz Albert-Berge Pension Dr. Buckmüller Vier Tote Dr. Haldens Patient Das Ende einer Mainacht Drei Löwen Moderne Verbrecher Dämon Chanawutu Wer?! Salon Geisterberg Die Talmifabrik Das Tor des Todes Ein Glaubensfanatiker Der Stern von Kabinur Die Mühle des Mr. Mac Tuppy Die leuchtende Eule Der alte Gobelin Banditen des Olymp Der weiße Maulwurf Das alte Fräulein Födösy Die weiße Schlange Allan Garps letzte Stunde Der Kongreß der Stummen Die Kaschemme Mutter Binks ... Walther Kabel (1878-1935) gilt als einer der meistgelesenen deutschen Volks-Schriftsteller der 1920er Jahre, der über 15 Jahre jede Woche eine neue Story veröffentlichte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 2098
    Erscheinungsdatum: 17.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026854067
    Verlag: e-artnow
    Größe: 2351 kBytes
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Harald Harst Krimis: Sämtliche Kriminalromane & Detektivgeschichten in einem Buch

2. Kapitel
Das Taschentuch
Inhaltsverzeichnis
Harst jagte in einem Auto an den Tatort. Eine Reihe von Lauben mit sorgfältig gepflegten Gärtchen zog sich hier an der Bahn entlang. Nur die letzte Laube dicht am Rande des Grunewalds unweit des Bahnhofs Heerstraße war von dem Besitzer aufgegeben worden, sah verwahrlost aus und hatte nicht einmal mehr eine Tür. Es war nichts als eine Bretterbude mit dem nach hinten abfallendem Pappdach und einem großen Fenster.

Die Mordkommission war vor kaum zehn Minuten eingetroffen und hatte auch einen Polizeihund mitgebracht, der aber völlig versagte. Die Herren machten dem ihnen wohlbekannten Assessor bereitwilligst Platz. Höfliche, teilnehmende und herzliche Händedrücke nahm Harst mit völlig versteinertem Gesicht schweigend hin. Der Photograph hatte seinen Apparat gerade über der mitten in der Hütte liegenden Leiche aufgestellt. Als Harst die tote Marga erblickte, hörte er das leise Knacken des Objektivverschlusses. Das Geräusch empfand er wie einen körperlichen Schmerz. Es machte ihm klar, daß seine Braut jetzt nicht mehr sein eigen war. Sie gehörte der Kriminalpolizei; sie war - ein neuer Kriminalfall geworden.

Er schaute der geliebten Toten in das von einem Ausdruck furchtbaren Entsetzens entstellte Gesicht. Er schloß schnell die Augen. Er merkte, wie alles um ihn herum sich zu drehen begann. Doch seine Willenskraft siegte. Dann sprach er mit dem Vorsitzenden der Mordkommission ganz sachlich über dieses in jeder Einzelheit rätselhafte Verbrechen.

Nichts war in der Laube gefunden worden, das irgendwie auf den Täter hingedeutet hätte, nicht einmal die Waffe, die wahrscheinlich ein langes Dolchmesser gewesen. Der Polizeihund hatte nur dreißig Schritt nach dem nahen Vorort Halensee zu eine Fährte aufgenommen. - Was hatte Marga Milden hierher geführt? - Das war eine der Hauptfragen. - Man konnte sie nur an diesen vormittags ganz einsamen Platz gelockt haben. Aber - wodurch? - Und dann das Motiv zu diesem Mord an einem jungen Weibe, die durch ihre gesellschaftliche Stellung und ihre Lebensgewohnheiten nie Gelegenheit gehabt hatte, sich die Rachsucht irgend eines Menschen zuzuziehen und deren ganzer Charakter ebenso sehr dagegen sprach, daß sie etwa sich auf irgend welche verhängnisvollen Abenteuer eingelassen haben könnte.

Gewiß - die Leiche war vollständig ausgeplündert worden. Ringe, Brosche, das goldene Handtäschchen mit Inhalt, - alles fehlte. Dennoch erklärte der Kriminalkommissar Stolten, der Spezialist für Kapitalverbrechen war, daß er an einen Raubmord nicht recht glaube. "Der Schmuck ist nur zur Verdunkelung der Tat mitgenommen worden, Herr Assessor," sagte er kurz. Er war für seine rücksichtslose Art bekannt. "Da ein Mord aus Rache wohl ausscheiden muß, bleibt nur verschmähte Liebe als Motiv übrig. An diesen Punkt müssen wir uns halten. Helfen Sie mir. Kennen Sie jemand, den Fräulein Milden als Freier abgewiesen hat?"

Harst verneinte. "Meine Braut hat vor mir keinen Bewerber gehabt. Sie war eine so zurückhaltende Natur, daß sie in Herrenkreisen wenig Anklang fand."

Nachher fuhr Harst zu seinen Schwiegereltern. Diese waren durch den Verlust des einzigen Kindes gänzlich gebrochen. Die Präsidentin hatte man zu Bett bringen müssen. Gleich nach Harst traf Kommissar Stolten ein. - "Ich bitte mir zu gestatten, das Zimmer der jungen Dame zu durchsuchen," sagte er zu dem tief gebeugten Vater.

Harst half ihm und dem Kriminalwachtmeister Salewski, einem der besten Beamten der Berliner Polizei, bei dieser Arbeit. In Margas behaglichem Zimmer packte ihn abermals für Sekunden ein namenloser Jammer, dem er zu erliegen drohte. Stolten sah den halb irren Blick seiner umflorten Augen, sagte leise: "Denken Sie an die Vergeltung, Herr Assessor! Das lenkt die Gedanken wohltätig ab!"

Das war das rechte Wort zur rechten Zeit. - Vergeltung! Marga sollte gerächt werden! - So war er denn jetzt der eifrig

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