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Hard to Resist - Cannon von Ryan, Kendall (eBook)

  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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Hard to Resist - Cannon

Kannst du ihm widerstehen? Cannon Roth hat eine unglaubliche Wirkung auf Frauen, die nicht immer positiv endet. Als eine seiner Verehrerinnen sein Apartment kurz und klein schlägt, braucht er dringend eine Unterkunft. Seine große Schwester quartiert ihn daraufhin bei ihrer besten Freundin Paige ein. Die Paige, die Cannon seit seiner Teenagerzeit heiße Träume beschert. Als die beiden nach Jahren das erste Mal wieder aufeinandertreffen, prickelt es gewaltig zwischen ihnen. Die Leidenschaft scheint unstillbar. Doch es gibt gute Gründe, die Finger voneinander zu lassen. Aber seit wann kann die Vernunft das Herz zügeln? 'Eine unwahrscheinlich heiße Geschichte.' DIRTY SOUTH BOOKS Dieser Roman ist bereits in einer früheren Ausgabe bei LYX.digital unter dem Titel The Room Mate erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312197
    Verlag: LYX
    Größe: 1335 kBytes
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Hard to Resist - Cannon

2
Paige

Mit achtundzwanzig fängt man als Frau an, die Dinge infrage zu stellen. Große, komplexe Dinge wie Schicksal, Bestimmung und was ich mit meinem Leben anfangen soll. Ich war mir ziemlich sicher, dass mein Lebenszweck nicht darin bestand, fünfzig Stunden pro Woche zu arbeiten und nichts Aufregenderes zu erleben, als mir freitagabends etwas beim Thai zu bestellen. Es musste mehr im Leben geben.

Doch in letzter Zeit kam es mir eher vor wie billige Unterwäsche - zuerst ganz locker, und dann ist man überrascht, wie unwohl man sich darin fühlt.

Da wusste ich noch nicht, dass das Schicksal noch so manche ironische Wendung für mich bereithielt.

Mein Handy klingelte und ich nahm es von der Theke. »Hallo?«

»Ich brauche deine Hilfe, Paige«, sagte meine beste Freundin, sobald ich mich gemeldet hatte.

Ich ließ von dem Stapel unerwünschter Post ab, den ich gerade durchgeschaut hatte, und lehnte mich an den Esstisch. Darunter schnarchte Enchilada und träumte, wovon auch immer kleine Hunde träumen.

»Schon gut. Was ist los, Allie?«

Sie zögerte und ich fragte mich, welche Art von Gefallen sie wohl im Sinn hatte. Allie war wie eine Schwester für mich; sie wusste sehr wohl, dass ich alles für sie tun würde.

»Cannon braucht eine Bleibe«, sagte sie schließlich.

Nur das nicht.

Ich unterdrückte ein plötzliches Zucken im Kiefer, zog meine hohen Schuhe aus und nahm einen Schluck aus der Wasserflasche. Cannon? Ich sollte meine winzige Wohnung mit ihrem dämlichen kleinen Bruder teilen, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen hatte? Wie unangenehm war das denn!

Ich lebte zurückgezogen und schätzte die Zeit, die ich für mich allein hatte. Deshalb hatte ich auch keine Mitbewohner und somit keine Probleme. Das war nicht die Art von Neuigkeit, die ich an einem Donnerstagabend nach einem hektischen Arbeitstag hören wollte. Allie, Cannon und ich waren früher, als wir noch Kinder waren, so ziemlich unzertrennlich gewesen, aber nachdem wir aufs College gegangen waren, hatte ich keinen Kontakt mehr mit Cannon gehalten.

»Ich weiß nicht, Allie. Meine Wohnung ist ziemlich klein.« Ich wohnte in einer fünfundfünfzig-Quadratmeter-Doppelhaushälfte und hatte theoretisch zwar ein Gästezimmer, aber darin standen lediglich ein klobiger Futon und ein Schreibtisch. Allein der Gedanke, diese Sardinenbüchse mit einer anderen Person zu teilen, bescherte mir Platzangst, daher ging ich hinüber zum Wohnzimmerfenster, um es zu öffnen. »Warum kann er nicht bei dir und James wohnen?«

Allie zögerte eine Sekunde, und ich wusste schon, dass mir ihre Antwort nicht gefallen würde. »James hält das für keine gute Idee. Er und ich leben erst seit Kurzem zusammen. Das ist ein großer Schritt, weißt du?«

Seltsam, dass eure Entscheidungen als Paar sich öfter nach seinen Wünschen zu richten scheinen als nach deinen. Dies war nur ein weiterer Grund auf der schnell wachsenden Liste von Gründen, weshalb ich ihren neuen Verlobten nicht mochte. Doch ich wollte dieses Fass nicht wieder aufmachen, deshalb knurrte ich nur unverbindlich.

Während sie versuchte, mich zu überzeugen, beobachtete ich versonnen einen Mann, der sich auf dem Gehweg meinem Haus näherte. Ich bewohnte die Hälfte eines viktorianischen Hauses, ein paar Blocks entfernt vom Campus der University of Michigan, deshalb war ich fest davon überzeugt, dass er nicht zu meinem Haus kommen würde, aber ein Mädchen darf ja wohl noch träumen. Er trug einen schwarzen Pullover mit V-Ausschnitt, dunkle Jeans und Stiefel und war groß und muskulös. Sein zerzaustes Haar war an den Seiten kurz geschnitten, aber oben lang genug, um bei wildem Sex hineinzugreifen und mich beim Ritt meines Lebens daran festzuhalten.

Ich schüttelte den Kopf, schockiert über meine unerwartet schmutzigen Gedanken. Was zum Teufel war nur in mich gefahren? Wa

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