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Hard to Resist - Max von Ryan, Kendall (eBook)

  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hard to Resist - Max

Sexy Väter sind die neuen Bad Boys Max Alexander ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. In der Liebe aber hat er kein Glück. Und überhaupt gibt es nur eine 'Frau' in seinem Leben: Seine kleine Tochter. Sie ist die Einzige, für die er alle Geduld und Fürsorge der Welt aufbringt. Doch die neue Nanny wird immer mehr zu einer Ablenkung, für die er eigentlich keine Zeit hat ... 'Die perfekte Liebesgeschichte, um sie immer und immer wieder zu lesen.' SHAYNA RENEE'S SPICY READS Dieser Roman ist bereits in einer früheren Ausgabe bei LYX.digital unter dem Titel The House Mate erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312203
    Verlag: LYX
    Größe: 1451 kBytes
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Hard to Resist - Max

1
Max

Ich war vierunddreißig Jahre alt und hatte in all der Zeit noch keine Frau gefunden, die es längere Zeit mit mir aushalten konnte.

Meine Freunde zogen mich gern damit auf und behaupteten, es läge an mir, ich hätte nun mal das Bindungsbedürfnis einer Stechmücke. Eine Einschätzung, gegen die ich nie protestierte, obwohl einiges dagegen sprach, denn immerhin hatte ich zehn Jahre lang erfolgreich als Ranger in der Armee gedient und in den Jahren danach ein kleines, aber erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, auf das ich stolz war. Mit meiner Bereitschaft, mich einer Sache langfristig zu widmen, war alles in bester Ordnung. Wenn ich mich einmal für etwas entschieden hatte, dann war ich auch mit ganzem Herzen dabei.

Nein, das Problem mit mir und den Frauen lag woanders. Wenn ich mir vorstellte, Tag für Tag an dieselbe Frau gekettet zu sein und dann bedachte, welche Freiheiten ich ohne eine solche Bindung genoss, dann schien mir die Freiheit einfach unendlich viel attraktiver. Mir ging es gut, so wie die Dinge lagen. Ich konnte kommen und gehen, wie es mir gefiel, lange arbeiten, wenn die Firma es verlangte, und mich auch mal ein Wochenende lang absetzen, wenn mir danach war. Mein Leben war genau so, wie ich es wollte. Ich genoss es sehr und hatte keineswegs vor, in nächster Zeit etwas zu ändern.

»Wann hast du eigentlich das letzte Mal anständig gevögelt?«, erkundigte sich mein Freund und Mitarbeiter Matt, während er mir über den Rand seines Bierglases hinweg ein schiefes Grinsen zuwarf.

Mein Leben war einfach, und einfach fand ich gut. Kompliziert dagegen mochte ich gar nicht, und verwickelte Beziehungen und verworrene Gefühle waren schon überhaupt nicht mein Ding. In meiner Welt war ich der Mittelpunkt, und genau so wollte ich es auch haben. Klar war das egoistisch, und selbstverständlich wusste ich das auch, aber so empfand ich nun mal.

Matt schien ernsthaft auf eine Antwort zu warten. Als mir das klar wurde, fluchte ich leise und kippte einen Schluck Bier hinunter.

»Auf der Arbeit führst du dich jedenfalls in letzter Zeit auf wie ein mies gelauntes Arschloch«, fuhr Matt fort, womit er wohl die Dringlichkeit seiner Frage betonen wollte.

Mein Gott, geht's noch ein bisschen deutlicher? Der Typ ist ungefähr so diskret wie ein Crack Junkie, der dringend den nächsten Schuss braucht. »Dir ist schon klar, dass du mit deinem Chef sprichst?« Ich warf ihm einen wütenden Blick zu, woraufhin mir Matt in aller Gelassenheit den Mittelfinger zeigte. Armleuchter.

Hinter uns lag eine lange Arbeitswoche, deren Ausklang wir am Tresen unserer Lieblingskneipe feierten. Wir endeten freitags oft hier, in der Fireside Lodge bekam man die besten Cheeseburger und das kälteste Bier. Eigentlich hätte der Besitzer unsere drei Stammhocker am Tresen gleich mit unseren Namen versehen können, so viel Zeit verbrachten wir auf ihnen.

»Gott sei Dank traut sich mal jemand, das laut zu sagen«, murmelte Zach, der Dritte in unserem Bund, leise, jedoch durchaus vernehmlich.

»Was denn? Ihr habt das durchgekaut und du hast die Arschkarte gezogen?«, erkundigte ich mich bei Matt. Die beiden mischten sich normalerweise nicht in mein Privatleben ein, nahmen andererseits aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um meine Launen ging.

Obwohl mich die Fragerei im Moment nervte, waren Zach und Matt zwei prima Kerle, die für mich arbeiteten, seit ich vor drei Jahren auf gut Glück und mit kaum einem Cent in der Tasche meine Baufirma gegründet hatte. Sie hatten durch dick und dünn zu mir gehalten und, bis ich mir höhere Löhne leisten konnte, sogar weniger Gehalt akzeptiert, als sie eigentlich wert waren. Inzwischen verdienten wir alle ziemlich gut, hatten aber auch viele Aufträge zu bewältigen. Das mit der Bezahlung konnte man also wohl als relativ bezeichnen.

»Mal ernsthaft, Mann!« Matt starrte in sein halb leeres Biergl

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