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Hearts of Blue - Gefangen von dir von Cosway, L. H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.01.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hearts of Blue - Gefangen von dir

Er nimmt sich alles, was er haben will - doch sie hat sein Herz gestohlen Lee Cross ist ein Dieb. Seitdem er denken kann, bewegt er sich auf der dunklen Seite des Gesetzes, und mit 25 Jahren steckt er inzwischen viel zu tief drin, als dass er noch damit aufhören könnte. Doch dann begegnet er Karla Sheehan. Er und die junge Polizistin könnten unterschiedlicher nicht sein. Während sie auf der Karriereleiter ganz nach oben kommen will und Verbrecher jagt, verkörpert Lee alles, wovon sie sich fernhalten sollte. Doch je mehr er versucht, der schönen Gesetzeshüterin aus dem Weg zu gehen, desto deutlicher spürt er, dass sie längst sein Herz gestohlen hat ... 'Süchtig machend, herzzerreißend, witzig und brillant!' Samantha Young, Spiegel-Bestseller-Autorin Band 4 der Hearts-Reihe von Bestseller-Autorin L. H. Cosway

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 434
    Erscheinungsdatum: 04.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307483
    Verlag: LYX
    Größe: 2484 kBytes
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Hearts of Blue - Gefangen von dir

1

London, 2010

Karla

Als ich Lee Cross zum ersten Mal begegnete, tat ich etwas so Alltägliches wie Lebensmittel einkaufen. Er stand lässig vor einem Wettbüro und sprach meine beste Freundin Alexis an, die ihn kannte, weil sie mal mit seinem Bruder zusammen gewesen war. Als sein Blick auf mir landete, schien plötzlich alles in Zeitlupe abzulaufen, und ich merkte, dass ich rot wurde. Fast gegen meinen Willen fand ich ihn attraktiv, mit seinem zerzausten braunen Haar, den verschmitzten blauen Augen und den Tattoos, die unter seinen Hemdsärmeln hervorschauten.

Um es kurz zu machen: Er wollte mit mir ausgehen, und ich gab ihm eine Abfuhr. Aber er versuchte, mich zu ködern, indem er mir ins Ohr flüsterte.

"Wenn du mitkommst, bringe ich dich mit der Zunge zum Kommen, ganz ohne Gegenleistung."

Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht in Versuchung geriet, aber das lag wahrscheinlich nur an meinen zehn sexfreien Monaten. Ich war Polizistin und nahm meinen Job ernst. Und ein Blick auf Lee Cross genügte mir, um zu wissen, dass er nicht auf derselben Seite des Gesetzes stand wie ich. Und außerdem war er mir zu jung. Zwar nur drei Jahre jünger, aber trotzdem.

Als ich ihm das zweite Mal begegnete, leistete ich Alexis moralische Unterstützung, weil sie Lee um einen Gefallen gebeten hatte und er in unsere Wohnung gekommen war. Er war großspurig, fläzte sich neben mir auf dem Sofa herum und flirtete mit mir. Ich musste mich daran erinnern, dass er tabu war, besonders, als er mir sein selbstsicheres Grinsen zuwarf. Es bedeutete: Ein Wort von dir, und ich vögle dir deine ganze Frustration weg, Süße . Also total nervig. Auf dieses Wort konnte er lange warten. Lee Cross hatte bei mir keine Chance.

Das dritte Mal traf ich ihn, und damit wären wir in der Gegenwart angekommen, als ich einen Typen mit Kapuzenpullover durch eine Gasse verfolgte. Eben hatte ich ihn bei dem Versuch ertappt, ein vor einem Zeitungsladen geparktes Auto zu stehlen, und als er mich sah, riss er aus. Ich trainierte mehrmals die Woche, aber dieser Scheißkerl war zu schnell für mich. Natürlich war ich erleichtert, als ich sah, dass er in eine Sackgasse gerannt war. Sein Pech. Er hatte keinen Ausweg mehr, und mein Partner Tony würde jeden Moment um die Ecke kommen. Aber als der Typ einfach an der drei Meter hohen Mauer hinaufsprang, als wäre es nichts, verflog meine Erleichterung schnell. Was zum Teufel war das denn? Unmittelbar bevor er sich auf die andere Seite fallen ließ, sah er sich um und zwinkerte mir zu.

Frecher. Kleiner. Scheißkerl.

Diese blauen Augen hätte ich überall erkannt, denn sein älterer Bruder besaß ein identisches Paar. Trevor war das zweitjüngste Mitglied der Familie Cross. Er war bereits mehrfach wegen kleinerer Delikte verhaftet worden und hatte keine Haftstrafen vorzuweisen. Noch nicht. Ich könnte wetten, wenn er so weitermachte, würde er früher oder später hinter Gittern landen.

Eine Sekunde verstrich, dann kam Tony neben mir an, stützte die Hände in die Hüften und schnappte nach Luft.

"Ist der über die Mauer gesprungen?"

"Jepp."

"Scheißkerl."

"Meine Rede. Komm mit, ich glaube ich weiß, wo wir ihn finden."

Nach den zwei Begegnungen mit Lee hatte ich meine Hausaufgaben gemacht. Ich wusste, dass er in einer Sozialsiedlung in Hackney wohnte. Ich wusste, dass er fünfundzwanzig Jahre alt war und eine fragwürdige Autowerkstatt mit dem Namen Cross Bros. , Gebrüder Cross, besaß, die nur ein paar Minuten von meinem Revier entfernt lag. Und ich wusste, dass er, genau wie sein jüngerer Bruder Trevor, noch nicht im Gefängnis gewesen war. Aber wie gesagt, das war nur eine Frage der Zeit.

Zugegeben, ich hatte es mit meiner Recherche etwas übertrieben und wusste selbst nicht, warum ich solches Interesse an ihm hatte. Ic

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