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Hearts of Fire - Für dich entflammt von Cosway, L. H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.02.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hearts of Fire - Für dich entflammt

Seitdem Jack McCabe als kleiner Junge mit ansehen musste, wie das Haus seiner Eltern niederbrannte und seine Familie von einem Tag auf den anderen ausgelöscht wurde, bestimmt das Feuer sein Leben. Jeden Abend nimmt er im großen Spiegelzelt des legendären Zirkus Spektakulär erneut den Kampf gegen das Element auf, das ihm alles genommen hat, was ihm wichtig war - bis die junge Künstlerin Lille Baker zum Zirkus stößt. In ihren Armen erfährt Jack das erste Mal in seinem Leben, dass es ein loderndes Feuer gibt, das Wärme statt Schmerz für ihn bereithält - und dass es in der Welt jenseits des Zirkus' Menschen gibt, die Jack seit vielen Jahren verzweifelt vermissen ... L. H. Cosway lebt in Dublin und hat fast jedes Fach studiert, das es unter den Geisteswissenschaften zu finden gab. Die beste Inspiration zum Schreiben zieht sie aber aus Musik und den vielen unperfekten Persönlichkeiten, die ihren Weg kreuzen - denn die erzählen einfach die besten Geschichten!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 450
    Erscheinungsdatum: 04.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736301399
    Verlag: LYX
    Größe: 1140 kBytes
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Hearts of Fire - Für dich entflammt

1

Auf einem Hügel trafen sich Jack und Lille

Ich hatte eine Liste.

Ich versuchte, einen der Punkte abzuhaken, aber Shay zu überzeugen, mir dabei zu helfen, war gar nicht so einfach. In der kleinen Stadt in der Grafschaft Wexford, in der ich lebte, gab es nur ein Tattoo-Studio, und Shay Osgrove war der Besitzer und Betreiber. Er war einige Jahre älter als ich, und ich war ein klein wenig in ihn verknallt, aber das tut jetzt gerade nichts zur Sache.

Denn gerade versuchte ich ihn davon zu überzeugen, mich zu tätowieren, und er hielt gar nichts davon.

"Es tut mir leid, Lille", sagte er, die über und über tätowierten, muskulösen Arme vor der Brust verschränkt, und betrachtete mich gelassen, "aber wenn ich dich mit Tinte in Berührung bringe, wird deine Mutter meine Eingeweide als Strumpfbänder verwenden, und mich mit Miranda Baker anzulegen ist eindeutig nichts, wovon ich schon mein Leben lang geträumt habe."

"Aber von einem Tattoo träume ich schon mein ganzes Leben, und ich verehre deine Arbeit, und ich will nicht den ganzen weiten Weg in die Stadt fahren, um es dort machen zu lassen, und ..."

Er schnitt mir das Wort ab, indem er mir zwei Finger auf die Lippen legte. Ich schluckte und blinzelte und vergaß kurz alles, was ich hatte sagen wollen, weil ich, wie ich bereits erwähnte, in ihn verknallt war und seine Finger meine Lippen berührten.

Schluck.

Meine Augen wurden groß und rund, mein Atem beschleunigte sich. Mit wissendem Schmunzeln nahm Shay die Hand von meinem Mund. Selbstgefälliger Scheißkerl. Leider war ihm meine Verknalltheit nur allzu bewusst, aber er fand mich ungefähr so anziehend wie ein flaches, lebloses Stück Pappe. Alle Mädchen des Städtchens fantasierten von Shay, aber er gab sich nur mit schlagfertigen heißen Schnitten ab, die ganz sicher allesamt Granaten im Bett waren.

Ich hingegen war weder schlagfertig noch heiß, und meine Klamotten waren so nullachtfünfzehn, wie man es sich nur vorstellen kann (danke, Mama) - ergo: nicht sexy.

Ich war ein Mädchen vom Typ Künstlerin mit dem Kopf in den Wolken, und es galt nicht als cool, sich mit mir sehen zu lassen. Tatsächlich galt es sogar als das genaue Gegenteil.

Aber ich hatte eine Künstlerseele, so wie er, also dachte ich, auf unserer gemeinsamen Liebe für Leinwand und Farben ließe sich vielleicht eine Art Beziehung aufbauen. Nur klappte es leider nicht. Bestenfalls tolerierte Shay mich. Schlimmstenfalls wünschte er sich, dass ich abhaute und damit aufhörte, ihn mit meinen Fragen über Tattoos zu belästigen.

Wie funktioniert die Tätowiermaschine?

Welche Tinte verwendest du?

Wie häufig kommen Hautentzündungen vor?

Kann ich die Tätowiermaschine mal ausprobieren?

Was ist das Schrägste, das du mal jemandem gestochen hast?

Ja, na gut, ich stelle gern Fragen. An den meisten Nachmittagen habe ich irgendeinen Vorwand gefunden, um beim Salon vorbeizuschauen und seine Zeichnungen zu bewundern, die überall an den Wänden hingen. Ich wollte ihm auch meine eigenen Sachen zeigen, aber er hatte kein Interesse.

Shay hatte eine Vorliebe für düstere Kunst, zum Beispiel Giger und Kalmakov.

Ich hatte eine Vorliebe für Pop Art, zum Beispiel Warhol und Lichtenstein. Ich mochte Farben.

Wie auch immer, zurück zu meiner Liste. Bisher gab es nur zehn Punkte, und einer davon war ein Tattoo. Ich hatte es selbst entworfen: Es war ein Heißluftballon voll bunter Farbkleckse. Ich wollte zuallererst das Tattoo, weil es bei den meisten anderen Punkten auf meiner Liste darum ging, ein Abenteuer zu erleben und mich zu befreien. Nichts symbolisierte in meinen Augen ein Abenteuer besser als ein Heißluftballon.

Wo trägt er dich hin?

Was tust du, wenn du dort ankommst?

Wen wirst du dort kennenlernen?

Dass Flüge mit einem Heißluftballon manchmal gewaltig schiefgingen, lie

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