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Heiß wie Feuer, kalt wie Eis von Blake, Maya (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.05.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Heiß wie Feuer, kalt wie Eis

Topmodel Ana spürt ein verräterisches Kribbeln, als der attraktive Geschäftsmann Bastien Heidecker sie in seine Arme zieht. Doch während ihr Herz immer heißer brennt, bleibt sein Blick kalt wie Eis. Denn Bastien verfolgt nur ein Ziel: Er will Ana vor den Paparazzi schützen! Damit der Skandal, der ihretwegen gerade über sein Diamantenimperium hereinbricht, nicht noch größer wird. Ana ist verzweifelt: Was kann sie bloß tun, um ihre Unschuld zu beweisen? Nichts schmerzt so sehr, wie sich insgeheim nach den Küssen eines Mannes zu sehnen, der sie mit Verachtung straft ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 10.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706722
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 996 kBytes
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Heiß wie Feuer, kalt wie Eis

1. KAPITEL

Bastien Heidecker stieß die Tür zum Konferenzraum auf und trat ein. Zunächst nahm keiner seiner leitenden Mitarbeiter von ihm Notiz. Alle verfolgten gebannt die Katastrophe, die ihnen gestochen scharf auf einem Riesenbildschirm präsentiert wurde.

Der Geschäftsführer Henry Lang bemerkte ihn als Erster.

"Mr. Heidecker! Wir halten uns gerade über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden ..." Der untersetzte dunkelhaarige Mann griff nach der Fernbedienung, drückte auf einen Knopf und eilte zu seinem Platz.

Während Bastien darauf wartete, dass auch die restlichen Manager seiner Firma sich um den Konferenztisch versammelten, musterte er wutentbrannt den Bildschirm. Was er dort sah, verlieh seinem schwelenden Ärger neue Nahrung.

Ihr Gesicht, eingefroren im Stand-by-Modus, starrte ihm entgegen. Obwohl er innerlich vor Zorn kochte, konnte er es seinen Mitarbeitern nicht übelnehmen, dass sie fasziniert waren. Von der Frau, um die sich alles drehte. Die im Mittelpunkt des Desasters stand, das gerade über seine Firma hereinbrach.

Ana Duval, das junge Topmodel britisch-kolumbianischer Herkunft, sah einfach umwerfend aus. Mit ihrer strahlenden Schönheit, gepaart mit einem Hauch von Unschuld, Trotz und sorgfältig inszenierter Verletzlichkeit, brachte sie jeden heißblütigen Mann auf der westlichen Erdhalbkugel um den Verstand. Und sicherte sich seit Jahren einen Platz im internationalen Rampenlicht.

Verdammt, fast hätte sie mich auch um den Finger gewickelt.

Schon als Fünfzehnjähriger hatte Bastien gewusst, dass die magere, rehäugige Achtjährige, mit der er zu seinem Leidwesen fast einen ganzen Sommer hatte verbringen müssen, nur Ärger bedeutete. Allerdings hatte er nicht ahnen können, welches Chaos sie sechzehn Jahre später in seinem Leben anrichten würde.

Sein Blick glitt von ihren seidig glänzenden schwarzen Haaren zu dem geschmeidigen Körper, dann weiter zu den Beinen. Lange, schlanke Beine, die einer ihrer Fans einmal schwärmerisch "ein Meter Männerglück" genannt hatte.

Ob er wollte oder nicht, ihr Anblick ließ ihn nicht kalt. Und noch weniger die Erinnerung daran, wie Ana sich erst vor wenigen Wochen an ihn geschmiegt und zärtlich seinen Namen geflüstert hatte ...

Ärgerlich schob er den Gedanken von sich. "Wie stehen die Aktien?", fragte er, während er seinen angestammten Platz am Kopfende des Tischs einnahm.

Henry Lang verzog gequält das Gesicht. "Um mehr als fünfzig Prozent gefallen und weiter im Abwärtstrend."

"Was sagt die Rechtsabteilung? Können wir etwas dagegen unternehmen?"

"Heute um vierzehn Uhr findet eine gerichtliche Anhörung statt", informierte ihn der Geschäftsführer mit einem Blick auf seine Armbanduhr. "Da es Ms. Duvals erstes strafrechtliches Vergehen ist, bleibt zu hoffen, dass der Richter Milde walten lässt."

" Mutmaßliches Vergehen", korrigierte Bastien scharf.

Henry runzelte die Stirn. "Verzeihung, Sir?"

"Bis zum Beweis ihrer Schuld wird Ms. Duval lediglich verdächtigt, eine Straftat begangen zu haben, non ?"

Einige der Anwesenden rutschten unruhig auf ihren Stühlen herum. Henrys Blick huschte zum Bildschirm. "Aber sie wurde mit den Drogen in der Hand im VIP-Bereich des Nachtclubs gefilmt ..."

Bastien presste die Lippen zusammen. Er hatte sich das Video, das irgendein Idiot ins Netz gestellt hatte, auf dem Weg von Heathrow hierher bereits angesehen. Auch der Vorstandschef der Heidecker Bank in Genf, einer renommierten Schweizer Privatbank und Mutterkonzern von Heidecker Diamonds, kannte es schon und hatte äußerst ungehalten darauf reagiert. Genau wie er selbst. Er musste das Problem schnellstens aus der Welt schaffen.

Zum Glück stand die Mehrheit des Vorstands hinter ihm, doch es gab ein Stigma, das hartnäckig an ihm haftete.

Wie der Vater, so der Sohn.

Er war nicht wie sein Vater. Nach jen

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