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Heiße Affäre in Cornwall von RICE, HEIDI (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Heiße Affäre in Cornwall

Beim Anblick von Ryan Kings durchtrainiertem Körper stockt Maddy der Atem. Während sie seine breiten Schultern, den flachen Bauch und die muskulösen Beine betrachtet, wird die hübsche Rettungsschwimmerin von wilder Lust erfasst. Und so folgt sie Ryan in sein Herrenhaus hoch oben auf den Klippen Cornwalls und tut, was sie noch nie getan hat: Sie lässt sich spontan auf eine heiße Affäre ein. Aber kaum kommt ihr Herz ins Spiel, macht sie eine ungeahnte Entdeckung. Verletzt muss sie sich fragen: Ist sie etwa auf einen unverbesserlichen Playboy hereingefallen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 11.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863497682
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 438 kBytes
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Heiße Affäre in Cornwall

1. KAPITEL

"Dieser Typ muss der schlechteste Surfer der Welt sein", sagte Maddy Westmore fassungslos und zitterte unter ihrer Jacke mit der Aufschrift "Rettungsschwimmer". Der heftige Regen an diesem Oktobertag behinderte ihre Sicht, doch sie konnte den Blick nicht von dem großen, durchtrainierten Mann abwenden, der etwa sechzig Meter vom Strand entfernt im aufgewühlten Meer mit den Elementen kämpfte. Fasziniert und schuldbewusst zugleich sah sie zu, wie er sich auf sein Surfbrett zog, das Gleichgewicht wiederfand und sich dann aufrichtete. Als er heftig schwankte, hielt sie den Atem an.

Seit über einer Stunde versuchte der arme Kerl nun schon, bei jenem für Cornwall typischen miesen Wetter zu surfen, das der Wildwater Bay im siebzehnten Jahrhundert ihren Namen gegeben hatte. Und Maddy hatte ihm fast die gesamte Zeit dabei zugesehen: wie er hinausschwamm, die größte Welle abwartete und dann auf sein Surfbrett stieg. Doch noch war es ihm kein einziges Mal gelungen, sich auf einer großen Welle länger als ein paar Sekunden auf dem Brett aufrecht zu halten.

Einerseits beeindruckte es Maddy, wie ausdauernd er war, andererseits begann sie langsam an seiner Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln. Er musste doch schon völlig durchgefroren und trotz seines muskulösen Körpers total erschöpft sein, zumal die Unterströmungen an diesem Teil des Strandes berüchtigt waren.

"Immerhin ist er ziemlich fit", gab Maddys Kollege Luke in seinem breiten australischen Akzent zu bedenken. "Und er kommt immer wieder problemlos aufs Brett."

Maddy atmete heftig aus, als der Surfer erneut rückwärts vom Brett fiel.

"Tja, sein Gleichgewichtssinn lässt allerdings zu wünschen übrig", stellte Luke ungerührt fest. "Wollen wir Feierabend machen? In zehn Minuten machen wir den Strand sowieso dicht, und außerdem kann jetzt jederzeit die vorhergesagte Gewitterfront eintreffen."

Maddy ließ sie den Blick über den von den Rettungsschwimmern bewachten Bereich gleiten: Bis auf ein paar vereinzelte Leute mit Boogieboards war der Strand leer. Sogar die abgehärtetsten Surfer waren schon vor Stunden nach Hause gegangen - bis auf einen.

"Ist gut", stimmte sie zu. "Wir sollten ihn erlösen." Sie nahm das Megafon von der Ladefläche des Transporters und freute sich dabei schon auf die heiße Spezialschokolade, die sie ihrem Chef Phil zu Beginn ihrer Nachmittagsschicht im Wildwater Bay Café abschwatzen wollte.

Noch immer war das schwarze Surfbrett mit dem unverkennbaren gelben Zickzackmuster zwischen den hohen Wellen zu sehen.

"Der muss völlig verrückt sein." Maddy betrachtete die Gewitterwolken, die sich in einiger Entfernung zusammenzogen. Auch der Wind wurde stärker. In einem derart aufgewühlten Meer wäre es sogar für einen erfahrenen Surfer schwer gewesen, sich oben zu halten. Sie sagte ins Megafon: "Die Rettungsschwimmer beenden ihre Schicht und raten allen, sofort aus dem Wasser zu kommen."

Doch auch nachdem sie die Ansage wiederholt hatte, reagierte der Surfer nicht.

"Hat er uns vielleicht nicht gehört?", überlegte Maddy.

"Der Kerl ist schließlich erwachsen, und wenn er sich unbedingt umbringen will, werden wir ihn nicht davon abhalten können", erwiderte Luke, rieb die Hände aneinander und fing an, die Flaggen einzusammeln, mit denen der bewachte Strandabschnitt markiert war.

Als er damit fertig war, nahm er Maddy das Megafon aus den vor Kälte gefühllosen Händen und legte es auf die Ladefläche. "Ich habe in einer Stunde ein Date mit Jack, der mir heißen Sex zum Nachtisch versprochen hat." Jack war Lukes neuer Freund.

Besorgt sah Maddy, wie der Surfer sich ein wenig schleppend wieder aufs Brett zog. Dann zwang sie sich, den Blick abzuwenden. "Du bist wirklich ein echter Romantiker", stellte sie ironisch fest.

Er lachte. "Heißer Sex kann durchaus romantisch sein, wenn man es richtig anstellt."

Maddy half ihm, die Fahnen auf die Ladefläche zu hieven.

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