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Heiße Herzen - kalte Rache? von Brand, Fiona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.06.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Heiße Herzen - kalte Rache?

Noch oft denkt Sienna an die leidenschaftlichen Nächte mit ihrem Ex. Und an das Entsetzen, als Constantine ihr unterstellte, dass sie nur wegen seines Geldes mit ihm zusammen sei! Sie hat ihn verlassen - aber nie vergessen. Und jetzt taucht er wieder in ihrem Leben auf und fordert, was ihm seiner Meinung nach zusteht: Geld, das ihr verstorbener Vater ihm schuldete. Nur wenn sie ihn heiratet, wird er darauf verzichten. Sienna sagt Ja - voller Angst vor einer Ehe ohne Gefühl. Aber auch voller Hoffnung, dass der Tycoon sie doch nicht nur aus Berechnung zum Altar führt

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 04.06.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954465569
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 409 kBytes
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Heiße Herzen - kalte Rache?

2. KAPITEL

Sienna kochte vor Zorn, weil Constantine sie einfach festhielt, in einer intimen Geste, als hätte er jedes Recht dazu. Noch wütender war sie allerdings auf sich selbst - auf die verwirrenden Empfindungen, die auf sie einstürzten, als sie seine Hände auf sich spürte. Verärgert sah sie auf seine Finger. "Lass. Mich. Los."

"Nein", entgegnete er bestimmt.

Aus den Augenwinkeln nahm Sienna eine Bewegung wahr, und sie hörte, wie eine Autotür zugeschlagen wurde.

Constantine stieß einen leisen Fluch aus. Jetzt, da der Wolkenbruch vorüber war, trauten sich die Presseleute wieder aus ihren Wagen heraus.

"Das hatte ich zwar nicht vor, aber du hast es ja nicht anders gewollt." Er drehte sie zu sich herum und senkte den Kopf, als ob er sie küssen wollte.

Sienna riss den Kopf nach oben und traf dabei sein Kinn, was für sie ziemlich schmerzhaft war - und sie nur noch wütender machte. "So wie vor zwei Jahren? Oh, wie cool, Constantine. Du hast mich wie eine Schwerverbrecherin behandelt, weil mir meine Familie etwas bedeutet, und jetzt ..."

Ihre Bemerkung schien seinen Ärger zu verstärken, viel mehr, als es die anrückende Presse tat. "So nennst du das also? Ist ja interessant."

Sein ruhiger Tonfall stand im krassen Gegensatz zu dem zornigen Ausdruck in seinen Augen - und ließ sie die Schuldgefühle noch heftiger empfinden, die sie in den vergangenen zwei Jahren ohnehin gequält hatten. Zwei Jahre, in denen sie sich zweifelnd gefragt hatte, ob die Trennung vielleicht doch ihre Schuld und nicht die von Constantine gewesen war. Vielleicht hatte sie ihn völlig zu Unrecht bezichtigt, kalte Füße wegen der anstehenden Hochzeit bekommen zu haben. Möglicherweise war es wirklich unverzeihlich von ihr gewesen, ihn nicht von vornherein über die finanzielle Situation ihrer Familie informiert zu haben.

"Was habe ich dir eigentlich getan, Constantine?", fragte sie herausfordernd.

Er lächelte grimmig. "Falls du tatsächlich eine Erklärung erwartest, vergeudest du deine Zeit."

"Das hätte ich mir ja denken können." Sie legte die Hände auf seine Brust und stieß ihn von sich.

"So warte doch", erwiderte er ärgerlich und fluchte leise in seiner Heimatsprache.

Beim Klang der melodischen medinischen Sprache - ein italienischer Dialekt mit griechischen und arabischen Einflüssen - spürte Sienna, wie ihre Haut vor Erregung zu kribbeln begann.

Verdammt noch mal. Warum gefiel ihr das nur so gut?

Sie ärgerte sich über sich selbst, weil sie sich von seiner atemberaubenden Ausstrahlung so einfach in den Bann ziehen ließ. Mit unverminderter Kraft stemmte sie sich weiter gegen seine muskulöse Brust, um wenigstens diesen kleinen Abstand zwischen ihnen wahren zu können.

Trotzdem war sie wie gefangen von seiner aufregenden Nähe. Inständig hoffte sie, dass die Leute von der Presse ihr kleines Gerangel so auslegen würden, als spende Constantine ihr weiterhin Trost.

"Wer hat die Presse benachrichtigt?", fragte sie möglichst eisig. "Du?"

Er lachte humorlos auf. " Cara , ich bezahle Leute dafür, um sie mir vom Hals zu halten."

Vergebens bemühte sie sich, gegen das erwartungsvolle Prickeln anzukämpfen, das sich von ihrem Bauch ausgehend in ihr ausbreitete. "Nenn mich bitte nicht ..."

"Wie denn?", fragte er. "Darling? Babe? Sweetheart?"

Mit seinen langen schlanken Fingern strich er über ihr Kinn. Dann beugte er sich so dicht an sie heran, dass es wieder den Anschein hatte, er wolle sie jeden Moment küssen.

Der Anblick seiner klaren blauen Augen, die winzigen Wassertropfen auf seinen langen dunklen Wimpern sowie der rote Fleck an seinem Kinn, der von ihrem Zusammenstoß eben herrührte, riefen bittersüße Erinnerungen in Sienna wach. Unwillkürlich fühlte sie sich in die Zeit zurückversetzt, als sie sich vor etwas mehr als zwei Jahren zum ersten Mal begegnet waren.

Damals war es d

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