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Heiße Küsse Erotischer Roman von Da Costa, Portia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.08.2011
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Heiße Küsse

Sandys Leben ist öde, ihre Träume dagegen alles andere als das: In ihnen gibt sie sich immer wieder einem Fremden hin, mit dem sie vor Jahren einen einzigen Kuss teilte. Als sie Jay begegnet, traut Sandy ihren Augen nicht: Jay ist dem Mann aus ihren Träumen wie aus dem Gesicht geschnitten -

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 19.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838705194
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Kiss It Better
    Größe: 927 kBytes
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Heiße Küsse

" Fünfzehntes Kapitel (S. 159-160)

Sandy sah sich neugierig um, aber sie konnte nichts vom berüchtigten Waverley Grange Stil entdecken, von dem Kat ihr immer neue Geschichten erzählte. Aber sie saß natürlich im Restaurant, und vielleicht hatten diese Gäste nur ein Interesse am guten Essen. Anderer Hunger wurde vermutlich an anderen Orten gestillt. Sie war unruhig, müde und fühlte sich unbehaglich. Sie wünschte, sie hätte nie zugesagt, Jay hier treffen zu wollen. Aber nach seinem Geständnis bei ihrem langen Telefongespräch war sie dankbar für den neutralen Ort. Durch die übrigen Gäste und das Personal hatte sie einen Puffer gegen die hohen Wellen der Emotionen.

Das Samstagabend-Dinner im Waverley war ganz offensichtlich eine Gala für sich. Jeder Tisch war besetzt, vermutlich lange vorher gebucht. Doch für Jay schien das nicht zu gelten; er hatte wahrscheinlich in letzter Minute einen Tisch reservieren lassen. Sie griff nach ihrem Glas und nippte am Wein. Die Flasche hatte in einem Kühler schon auf dem Tisch gestanden, als der gut aussehende Hotelmanager, Signor Guidetti, sie höchstpersönlich zum Tisch geführt hatte.

Er hatte ihr eingeschenkt und versichert, dass Mr. Bentley in Kürze da sein würde. Unter anderen Umständen hätte sie vielleicht mädchenhaft mit dem charmanten Italiener geflirtet, aber sie war zu abgelenkt, und so schaffte sie nur ein nervöses Lächeln. Der Wein war sehr weich für einen Rosé. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Jay so etwas trinken würde, aber er hatte ihn eigens für sie bestellt, denn er kannte inzwischen ihre Vorlieben. Stirnrunzelnd stellte sie das Glas wieder ab.

Nur weil wir uns vor fünfzehn Jahren gesehen haben, Mister, heißt das noch lange nicht, dass wir uns seit fünfzehn Jahren kennen. Du weißt so gut wie nichts von mir, und ich weiß noch weniger von dir. Eingelullt von den Orgasmen war die Wucht von Jays Geständnis am Donnerstagabend irgendwie von ihr abgeprallt. Aber seither hatte die neue Erkenntnis unentwegt ihre Gedanken beschäftigt. Sie war verärgert über ihn, weil er ihren seit Jahren gehüteten Traum zerstört hatte. Ihr Märchenprinz, ein fremder,vernarbter Mann, der seine eigene Ritterlichkeit leugnete und kein Kavalier sein wollte. Verdammter Kerl, warum bist du nach Kissley gekommen?

War er wegen ihr in der kleinen Stadt? Wenn ja, wie hatte er sie gefunden? Wer hatte ihm gesagt, dass sie hier war? Sie sah sich wieder im Restaurant um und betrachtete einige der anderen Gäste, um sich abzulenken. Aber überall saßen Pärchen, scheinbar entspannt und glücklich. An einem Ecktisch fiel ihr die junge blonde Frau vom Zimmerservice auf. Es gab also kein Verbot für Angestellte, an ihrem freien Tag zum Gast zu werden? Die muntere Blondine hielt Händchen und lachte mit einem älteren, untersetzten Mann, der sie mit einer Mischung aus Zuneigung und Lust anstarrte."

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