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Heiße Schatten - Shadows of Love von Ambers, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.01.2014
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Heiße Schatten - Shadows of Love

Lust auf Liebe - Shadows of Love, in sich abgeschlossene erotische Liebesgeschichten. Jeden Monat neu, als Romanheft und E-Book.

Die Sterneköchin Valerie Blum heuert auf der privaten Jacht des Hamburger Reeders Konstantin Steinburg an. Von Anfang an fühlt sich Valerie zu ihm hingezogen. Doch obwohl die gemeinsamen erotischen Erlebnisse ihr eine neue Welt eröffnen, spürt sie, dass er sich ihrer Liebe verschließt. Zudem entdeckt sie immer mehr Hinweise auf ein dunkles Geheimnis - wie es aussieht, ist Konstantin ein Schmuggler.

Kann Valerie sein Geheimnis lüften und sein Herz öffnen?

Nächste Folge: 'Liebeskünste' von Cara Bach

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 101
    Erscheinungsdatum: 07.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838749891
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1605 kBytes
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Heiße Schatten - Shadows of Love

Die Qantara ! Was der Name wohl bedeutet? Bewundernd blicke ich von der schmalen, steilen Treppe aus in den Kajütraum der größten Privatjacht auf dieser Bootsmesse. Das Schiff füllt die halbe Halle aus. Meine Hand berührt den kühlen, glänzenden Stahl des Geländers. Chrom, Gold, blendend weißer und tiefschwarzer Lack, wohin ich auch blicke.

Die Kombüse, also die Schiffsküche, hat nichts mit den dunklen Kammern auf Tauchbooten oder den riesigen grauen Funktionsräumen auf Kreuzfahrtschiffen gemeinsam, auf denen ich schon in Urlauben mitgefahren bin. Diese Pantry ist vielmehr eine High-Tech-Versorgungszentrale in futuristischem Design, an idealer Stelle im Schiff zwischen Offiziersmesse, einer im Halbkreis geschwungenen Bar mit einer glänzend polierten schwarzen Ebenholztheke und der kleinen, aber edlen Lounge, die durch das Tageslicht aus dem runden Deckenfenster ausgeleuchtet wird.

An Urlaub brauche ich in nächster Zeit allerdings nicht zu denken – meinen Job als Köchin im Hamburger Sterne-Restaurant Wallerstein habe ich gerade gekündigt. Freiwillig. Vielleicht ein Fehler, denn den letzten Michelin-Stern habe ich geholt. Aber es ist Zeit für etwas Neues, Zeit für Ideen und Inspirationen.

Ich öffne die Türen der Kücheneinbauten, freue mich an dem leisen Klicken, mit dem sie ma-gnetisch einrasten. Der Stauraum dahinter ist knapper bemessen, als ich erwartet habe. Seltsam. Weshalb? Warum hat der Einrichter den Raum nicht besser genutzt? Hat er denn bei der Planung keinen Koch zu Rate gezogen?

Die 5-Millionen-Dollar-Jacht ist ein Prachtstück – kann es denn überhaupt sein, dass sie innen nicht hält, was sie außen verspricht? Raum, den man hätte nutzen können, liegt damit brach. Sehr untypisch für Bootsdesign, bei dem es normalerweise um jeden Millimeter geht.

Gedankenverloren mache ich mich auf den Weg zurück, die steile Treppe wieder hinauf. Ich sehe zurück, mag bei aller Verwunderung immer noch nicht den Blick von der schönen Einrichtung abwenden.

"Sie sehen verwirrt aus", erklingt eine angenehme, tiefe Stimme aus der Küche hinter mir, in der ich doch gerade noch allein war.

Erschrocken fahre ich herum. Unglücklicherweise verliere ich dabei die Balance. Meine Hand verfehlt das rettende Geländer, mein Fuß rutscht von der Treppenstufe ab. Der Sturz ist unausweichlich, Panik ergreift von mir Besitz.

Doch im letzten Augenblick fängt ein extrem schneller, ziemlich harter Griff den drohenden Fall ab. Mit einer raschen Bewegung ergreift mein Retter meine Arme und hält mich fest. Mein Kopf stößt an die Schulter des Mannes, der so überraschend aufgetaucht ist und das Unglück verhindert hat. Wie ist er so schnell am Fuß der Stiege erschienen?

Dann erblicke ich den Mann zu der Stimme, die ich gehört habe.

"Darf ich Ihnen helfen?", erklingt die rauchige Stimme ganz dicht an meinem Ohr. Wow! Ich bin beeindruckt! Sein Anblick übertrifft die wohltönende Stimme sogar noch. Seine markanten Gesichtszüge mit dem kräftigen Kinn bilden einen interessanten Gegensatz zu seinem teuren, tadellos sitzenden Anzug.

"Danke! Das war knapp". Ich bin vor Schreck noch ganz atemlos.

Ein paar einzelne graue Spitzen lassen sein kurzes dunkles Haar silbrig glitzern. Er ist etwas größer als ich, vielleicht Anfang vierzig, also deutlich älter. Trotz seiner schnellen Rettungsaktion gerade eben strahlt er eine souveräne Ruhe aus, als wäre er gar nicht in Bewegung gewesen.

"Steinburg, Konstantin", stellte er sich vor. Ein jungenhaftes Lächeln breitet sich übe

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