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Heißes Dinner mit dem Millionär von Lindsay, Yvonne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Heißes Dinner mit dem Millionär

'Mehr?' Finn betrachtet die bezaubernde Tamlyn gebannt. Ihre Lippen hatten seine Finger zart berührt, als sie einen Leckerbissen kostete - und heiße Wellen durch seinen Körper gejagt. Ganz klar: Dieses Dinner konnte ihn in Teufels Küche bringen! Denn Tamlyn ist den weiten Weg nach Neuseeland gekommen, um ihre totgeglaubte Mutter zu finden - und der Selfmade-Millionär ist derjenige, der deren Spuren heimlich verwischt. Wird Tamlyn ihm verzeihen, wenn sie die Wahrheit erfährt? Für eine Nacht will Finn die quälenden Fragen fortschieben, denn die Schöne flüstert: 'Mehr ...'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733721527
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 953 kBytes
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Heißes Dinner mit dem Millionär

1. KAPITEL

"Was soll das heißen, du kündigst? Es sind nur noch viereinhalb Wochen bis Weihnachten! Wir haben mit all den Gästen so viel um die Ohren, dass wir kaum noch ein und aus wissen. Lass uns noch einmal darüber reden. Wenn du nicht zufrieden bist, finden wir eine andere Aufgabe für dich."

Tamsyn seufzte innerlich. Eine andere Aufgabe. Klar, das ist die Lösung all meiner Probleme, dachte sie ironisch. Aber sie konnte ihrem Bruder Ethan keinen Vorwurf machen, wenn er versuchte, alles für sie in Ordnung zu bringen. Das tat er schließlich schon ihr ganzes Leben lang. Aber diese Situation konnte auch er nicht retten. Deshalb war sie ja weggefahren.

Sie hatte schon lange von Ferien geträumt. Die Arbeit auf dem Familienanwesen The Masters , einem Weingut mit luxuriösen Feriencottages bei Adelaide in Südaustralien, befriedigte sie nicht mehr. Sie fühlte sich ruhelos, als gehörte sie nicht mehr wirklich dazu - bei der Arbeit, zu Hause, in der Familie, sogar in ihrer Beziehung.

Das Debakel gestern Abend hatte ihr bewiesen, wie recht sie hatte.

"Ethan, ich kann jetzt nicht darüber reden. Ich bin in Neuseeland."

"In Neuseeland? Ich dachte, du bist bei Trent in Adelaide?"

Ethan klang völlig fassungslos. Tamsyn griff das Steuer ihres Mietwagens fester und zählte stumm bis zehn, damit ihr Bruder sich beruhigen konnte, bevor sie antwortete: "Ich habe die Verlobung gelöst."

Kurz herrschte Schweigen.

"Du hast was getan?", fragte Ethan dann, als traute er seinen Ohren nicht.

"Es ist eine lange Geschichte." Sie schluckte gegen den Schmerz an, der sich mittlerweile zu einem beharrlichen dumpfen Pochen in ihrer Brust abgeschwächt hatte.

"Ich höre."

"Jetzt nicht, Ethan. Ich ... Ich kann nicht." Ihr versagte die Stimme, und Tränen strömten ihr plötzlich über die Wangen.

"Dem zeig ich's", schwor Ethan, ganz der große Bruder und Beschützer.

"Nein, lass es. Er ist es nicht wert."

Sie hörte Ethans tiefem Seufzer seine ganze Besorgnis und Enttäuschung an. "Wann kommst du zurück?"

"Ich ... Ich weiß es nicht. Das ist noch in der Schwebe." Sie glaubte nicht, dass es ein guter Zeitpunkt war, um ihm zu sagen, dass sie nur ein Ticket für den Hinflug gekauft hatte.

"Na, wenigstens hast du deinen Assistenten so gut eingewiesen, dass er im Notfall einspringen kann. Ist Zac auf dem neuesten Stand?"

Obwohl sie wusste, dass er sie nicht sehen konnte, schüttelte Tamsyn den Kopf und biss sich auf die Lippen.

"Tam?"

"Nein. Ich habe ihn gefeuert."

"Du hast ..." Ethan verstummte. Offenbar zählte er zwei und zwei zusammen und kam überraschend schnell zum richtigen Schluss. Ungläubig fragte er: "Zac und Trent?"

"Ja", stieß sie mit zugeschnürter Kehle hervor.

"Kommst du zurecht? Ich fahre gleich zu dir. Sag mir einfach, wo du bist."

"Nein, das ist nicht nötig. Ich erhole mich schon ... früher oder später. Ich muss nur ..." Sie holte zitternd Luft.

Sie fand nicht die richtigen Worte, um auszudrücken, was sie wirklich brauchte. Aber sie wollte, dass ihr Bruder sie verstand. "Ich muss eine Weile allein sein und gründlich über alles nachdenken. Es tut mir leid, dass ich einfach so verschwunden bin. Du kennst ja das Passwort zu meinem Computer. Alle Buchungen stehen auch noch einmal auf dem Terminkalender an der Wand. Wenn es hart auf hart kommt, könnt ihr mich gern anrufen."

"Wir kümmern uns schon um alles. Mach dir keine Sorgen."

Die feste Überzeugung in der Stimme ihres großen Bruders zu hören, war fast so tröstlich, als wenn er neben ihr im Wagen gesessen hätte.

"Danke, Ethan."

"Kein Problem. Aber, Tam? Wer kümmert sich um dich?"

"Ich", sagte sie fest.

"Ich finde wirklich, dass du nach Hause kommen solltest."

"Nein, ich weiß, was ich tun muss." Dieses Detail musste sie ihm verraten, obwohl sie wusste, dass er nicht erfreu

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