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Heisse Küsse - nur zum Schein? von ALLISON, MARGARET (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Heisse Küsse - nur zum Schein?

Schwere Zeiten für Lessa! Ihre Firma wird von der Konkurrenz massiv bedrängt. Einzige Rettungsmöglichkeit: engste Zusammenarbeit mit Rick Parker, den sie gerade rausgeworfen hat. Jetzt muss sie ihn wieder einstellen und soll auch noch seine Freundin spielen. Als verliebtes Paar wollen sie nach außen geschäftliche Einigkeit demonstrieren. Was tut man nicht alles für die Firma! Doch zu Lessas Erstaunen machen die 'Pflichtküsse' ihres Geschäftspartners sie süchtig - immer häufiger träumt sie von der Kür: Ricks leidenschaftlichen Drängen würde sie jederzeit kampflos nachgeben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863490614
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 552 kBytes
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Heisse Küsse - nur zum Schein?

1. KAPITEL

Es ging bereits auf Mitternacht zu an diesem Abend zwei Wochen vor Weihnachten. Zum ersten Mal seit Monaten standen Rick und Alessandra sich allein gegenüber. Als hätte er gewusst, was kommen würde, lächelte Rick sie herausfordernd an. Rick Parker war ein Mann, der es gewohnt war zu bekommen, was er wollte, und der sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen ließ. Groß, mit dichtem schwarzem Haar und unwiderstehlich blauen Augen, wirkte er auf seine kantige, männliche Art ausgesprochen attraktiv. Rick war auf sehr moderne Art Jäger und Sammler. Er reiste in der ganzen Welt herum und kaufte an den schönsten Plätzen Hotels auf, die darauf warteten, aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und in teure, luxuriöse Ferienanlagen verwandelt zu werden.

Alessandra Lawrence wusste, dass jetzt der Moment gekommen war, auf den sie Jahre hingearbeitet und gewartet hatte. Bevor sie den entscheidenden Satz aussprach, atmete sie noch einmal tief durch.

"Das war's, Rick. Sie sind gefeuert."

Sie sah, dass ein Muskel in seiner Wange zuckte. Seine blauen Augen wurden dunkler. Nach einer Pause, in der er die Mitteilung auf sich wirken ließ, antwortete er: "Damit kommen Sie nicht durch, Lessa. Ich werde mir nicht so einfach wegnehmen lassen, was ich mir aufgebaut habe."

Für einen Moment wurde Alessandra unsicher, was von dieser unterschwelligen Drohung zu halten war. Immerhin war es diesem Mann schon einmal gelungen, ein Mitglied der Familie Lawrence zu verdrängen und die Leitung von Lawrence Enterprises zu übernehmen. Aber wenn er dachte, dass sie sich einschüchtern ließe, hatte er sich getäuscht. Sie hatte ihrem Vater am Sterbebett versprochen, an Rick Parker Rache zu üben.

Ihr Vater hatte Lawrence Enterprises gegründet und Rick in die Firma genommen. Durch Howard Lawrence war Rick Parker groß geworden. Und dann hatte Rick seinen eigenen Mentor ausgebootet und das Ruder selbst in die Hand genommen und hatte, das musste man ihm zugestehen, große Erfolge erzielt. Seit Alessandra ihrem Vater das Versprechen gegeben hatte, waren all ihre Pläne darauf ausgerichtet gewesen, dass sie nach einer sorgfältigen Ausbildung in die Firma zurückkehrte und Rick Parker das Unternehmen, das er der Familie gestohlen hatte, wieder entreißen und ihn an die Luft setzen konnte.

Als sie vor einem halben Jahr hier wieder eingestiegen war, hatte Rick alles getan, um sie in ihrem Vorsatz zu bestärken. Jede ihrer Geschäftsideen hatte er zunichte gemacht - vom Entwurf eines neuen Firmenlogos bis zur Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen. Wie ein Schulmädchen hatte er sie behandelt. Für Alessandra war das doppelt demütigend, denn Rick und sie kannten sich bereits aus der Zeit, als sie tatsächlich noch ein Schulmädchen war. Der Grund, warum sie sich damals schon so sehr für die Firma ihres Vaters interessiert hatte und so oft hier ins Büro gekommen war, war kein anderer als Rick Parker gewesen. Sie war bis über beide Ohren in diesen Mann verknallt gewesen. Aber das war nun schon Jahre her, und Mr. Parker hatte allen Grund, sie heute ernst zu nehmen. Alessandra hatte den Vorsitz im Vorstand erobert und damit jetzt das Sagen.

"Das Ganze hat wohl mehr mit Ihrem Aktienbesitz zu tun als mit Ihrem Sachverstand", bemerkte Rick trocken.

"Dass ich die Mehrheit halte, stimmt. Aber ich habe auch hart dafür gearbeitet, das Unternehmen führen zu können. Mein Vater hat immer gewollt, dass ich die Firma leite."

"Ihr Vater, Lessa, hat diese Firma gegründet. Zu dem gemacht, was sie heute ist, habe ich sie. Es wird Ihnen schwerfallen, ohne mich auszukommen."

"Ganz und gar nicht, Mr. Parker. Weder das Unternehmen noch ich brauchen Sie noch."

Rick verschränkte die Arme vor der Brust und kniff die Augen zusammen. "Ist das auch die Meinung des Vorstands?"

"Ja", antwortete sie. Tatsächlich hatte es sie einige Mühe gekostet, Ricks Kündigung durchzusetzen. Der Widerstand gegen die Entscheidung w

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