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Highway to Passion Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.09.2020
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Highway to Passion

Aufgewachsen in einem Motorradclub hat Breezy nie erfahren, wie sich ein behütetes Leben anfühlt. Als sie ihre große Liebe Steele kennenlernt, fühlt sie sich zum ersten Mal geborgen. Doch Steele verlässt sie plötzlich, und für Breezy bricht eine Welt zusammen. Sie wird aus dem Motorradclub verbannt und bemerkt kurz danach, dass sie schwanger ist. Ganz auf sich allein gestellt schlägt sich Breezy durch, doch als ihr Sohn entführt wird, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung erneut an Steele.

Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als siebzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit den "Drake-Schwestern", der "Sea Haven-Saga", der "Schattengänger-Serie", der "Leopardenmenschen-Saga" und der "Shadows"-Serie äußerst erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 496
    Erscheinungsdatum: 14.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641237530
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher 42318
    Originaltitel: Vengeance Road (Torpedo Ink Series 2)
    Größe: 1749 kBytes
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Highway to Passion

1. Kapitel

Breezy Simmons lehnte sich einen Moment lang gegen ihren Pick-up und schaute auf das große Gebäude des Torpedo-Ink-Motorradclubs. Das Herz hämmerte ihr heftig in der Brust, und die Welt schien sich unkontrollierbar zu drehen. Sie beugte sich rasch vor, legte den Kopf auf die Beine und atmete heftig ein. Dabei sah sie auf der anderen Seite des Gebäudes zwei Männer, die sie jedoch nicht kannte. Das ließ ihren Mut sinken.

Sie konnte doch nicht den falschen Club erwischt haben. Es musste dieser sein. Ihr lief die Zeit davon. Langsam richtete sie sich auf und sah sich noch einmal vorsichtig um. Die beiden Männer schauten vom Parkplatz aus zu ihr herüber. Sie vermied es, zu lange zu ihnen hinzusehen, denn sie wollte nicht, dass sie sich ihr näherten. Sie musste nur sehr schnell in das Haus hinein- und wieder herauskommen.

Das Torpedo-Ink-Gebäude war riesig und von einem hohen Maschendrahtzaun umgeben, der oben sogar mit Stacheldraht gesichert war, sodass es etwas an eine Festung erinnerte. Das Rolltor stand weit offen; sie war mit ihrem ramponierten Truck auf das Gelände gefahren und hatte möglichst nahe am Clubhaus geparkt. Die Tür des Wagens hatte sie bewusst offen und den Motor laufen lassen. Hoffentlich würde niemand sie erkennen, und sie konnte rasch in das Gebäude hinein und wieder heraus, sobald sie sichergestellt hatte, dass dies wirklich die Leute waren, nach denen sie suchte.

Es war noch früh am Morgen, der Club kam erst langsam in die Gänge. Hier war über das Wochenende unübersehbar heftig gefeiert worden. In dem riesigen Hof mit einem herrlichen Blick auf das Meer glühte in einigen ausgebrannten Lagerfeuern noch Asche, die vom Wind wieder angefacht wurde. Ein Mann, der ihr den Rücken zugewandt hatte, löschte sie mit einem Wasserschlauch. Er trug ein enges T-Shirt und Jeans, aber keine Abzeichen. Trotzdem war sie sich ziemlich sicher, dass dies das Gebäude des Clubs war, der sich Torpedo Ink nannte. Sie schickte ein stummes Gebet zum Himmel, dass sie sich nicht irrte.

Leere Flaschen lagen im Gras verstreut wie auch auf der Erde an der Seite des Gebäudes. Auf dem Parkplatz standen Autos, Motorräder und Trucks herum, fein säuberlich getrennt von dem Platz, wo die Mitglieder des Clubs ihre Fahrzeuge stehen hatten. Deren Maschinen waren in einer Reihe aufgestellt und wurden von einem Kandidaten bewacht. Er saß auf der Bordsteinkante und beobachtete Breezy. Sie hatte zu nahe an den kostbaren Bikes geparkt, doch das war ihr egal - nur dass sie damit eben die Aufmerksamkeit des Kandidaten auf sich gezogen hatte.

Ein Stück vom Clubhaus entfernt stand eine zweite lange Reihe Motorräder in akurater Linie und wurde ebenfalls von einem Kandidaten bewacht. Der schaute eher gleichgültig zu ihr herüber, was ihr sagte, dass diese Bikes einem Club gehörten, der zu Besuch war. Dieser Mann war nicht so daran interessiert, das Grundstück zu bewachen wie der andere beim Clubhaus.

Sie musste dies hinter sich bringen. Schon allein die Tatsache, in unmittelbarer Nähe eines Bikerclubs zu sein, verursachte ihr Übelkeit. Dass sie wusste, was auf der Party abgegangen war, machte es noch schlimmer. Und dass dies sein Club sein könnte und sie riskieren musste, ihm zufällig zu begegnen, machte es am allerschlimmsten.

Breezy straffte die Schultern und nahm den Umschlag vom Sitz im Inneren ihres Wagens. Der Kandidat sprang auf. Wenn sie sicher gewusst hätte, dass dies der richtige Club war, hätte sie ihm den Brief in die Hand gedrückt und wäre losgefahren, doch sie vermutete das eben nur.

Sie hatte ihn bewusst nicht im Auge behalten, vor allem, als ihr ein Jahr nach ihrem Weggehen zu Ohren kam, dass achtzehn Mitglieder der Swords deren internationalen Präsidenten ermordet haben sollten. Angeblich hatten sie auch einige Mitglieder umgebracht und waren dann verschwunden. Breezy wusste sofort, wer die achtzehn waren, u

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