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Hinter den Wolken das Glück von Duncan, Leigh (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.01.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Hinter den Wolken das Glück

Stephanie Bryant hatte nicht damit gerechnet, dass ihr neues Leben so stürmisch beginnen würde: Noch bevor sie ihre Umzugskisten auspacken kann, soll sie evakuiert werden. Ein Hurricane zieht auf Cocoa Beach zu. Falscher Alarm! denkt sie und bleibt. Doch dann taucht Brett Lincoln vor ihrer Tür auf. Der attraktive Officer droht, die eigenwillige junge Frau notfalls in Handschellen abzuführen. Stephanie ist verwirrt. Was bildet er sich ein? Als das Unwetter die Insel erreicht, merkt sie jedoch, dass sie in diesem bedrohlichen Sturm mehr als nur ihr Herz verlieren könnte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 21.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954464210
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 440 kBytes
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Hinter den Wolken das Glück

2. KAPITEL

Ein metallisches Schnappen und der kalte Stahl an ihrem Handgelenk ließen Stephanie mitten im Satz verstummen. Ihre Lippen wurden zu einem Strich, und sie spannte unwillkürlich alle Muskeln an. Obwohl sie die Hand wegzog, lockerte der Polizist seinen Griff nicht. Es fühlte sich an, als steckte ihr Handgelenk in einem Schraubstock.

"He!" Sie starrte auf ihre Hand und spürte, dass sämtliche Farbe aus ihrem Gesicht wich. Dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, machte nichts, denn ihr Mund hatte Mühe, auch nur die einfachsten Worte herauszubringen. Ihr Blick flackerte unruhig umher, doch alles, was sie sah, war ein Uniformhemd. Wie benommen schüttelte sie den Kopf.

"Also ... Officer Lincoln", sagte sie schließlich. "Ihre Botschaft ist angekommen." Selbst aufstrebende Managerinnen wussten, wann sie verloren hatten. "Ich fahre."

"Ehrenwort?"

Dass sie zierlich war, war ihr immer bewusst gewesen, aber in seinem festen Griff sah ihr Handgelenk geradezu zerbrechlich aus. Eine halbe Sekunde lang fragte sie sich, wie es wäre, sich an seine breite Brust zu schmiegen und sich von ihm in Sicherheit bringen zu lassen. Doch der Anblick der zweiten, noch offenen Handschelle wirkte wie eine kalte Dusche. Sie legte den Kopf zurück und schaute in seine dunkelblauen Augen.

"Versprochen", sagte sie.

Bestimmt irrte Officer Lincoln sich, und spätestens morgen würden ein strahlend blauer Himmel und eine tropische Brise beweisen, dass sie recht gehabt hatte. Dann würde sie an ihrem neuen Schreibtisch sitzen und den Polizeichef anrufen. Vielleicht würde sie sogar eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Mann einlegen, der sie daran gehindert hatte, in ihrem eigenen Haus zu übernachten. Aber vorher musste sie diesen Tag überstehen.

Und dass sie festgenommen wurde, war in ihrem Plan nicht vorgesehen. Womöglich wegen einer Vorstrafe gefeuert zu werden auch nicht. Beides wäre nicht besonders karrierefreundlich, und sie war fest entschlossen, die erste Frau an der Spitze von Space Tech zu werden. Daher war es am vernünftigsten, in ihren Wagen zu steigen und die Nacht im nächsten Hotel zu verbringen.

"Ich hole nur rasch meine Schlüssel und eine kleine Reisetasche."

Er ließ sie nicht los. "Ich begleite Sie bis zum Damm."

Stephanie zog die Augenbrauen hoch. "Sie glauben mir nicht?", entgegnete sie entrüstet. "Ich bin eine brave Bürgerin und würde Sie niemals anlügen."

"Auch brave Bürger lügen", erwiderte Officer Lincoln mit einem vielsagenden Blick auf die Handschellen. "Und Sie sind festgenommen."

"Nicht offiziell", widersprach sie und zerrte an dem Metall wie an einem schlecht sitzenden Armreif. "Sie haben mir meine Rechte nicht vorgelesen. Wenn Sie mir die Dinger abnehmen, schnappe ich mir meine Sachen, und wir können von hier verschwinden."

Sein Blick blieb kühl und zweifelnd.

"Haben Sie nicht gerade gesagt, dass wir keine Zeit vergeuden sollen?", fügte sie hinzu.

"Na gut." Er nickte. "Aber Sie werden mehr als eine kleine Tasche brauchen." Er griff nach einem Schlüsselbund an seinem Gürtel und nahm ihr die Handschelle ab. "Nehmen Sie genug Kleidung für mindestens drei Tage mit. Und alles, was Sie auf keinen Fall verlieren dürfen - Versicherungsunterlagen, Erbstücke, Schmuck, das Foto Ihrer Großmutter, was weiß ich. Und Sie brauchen einen Nachweis, dass Sie hier wohnen. Ohne den dürfen Sie nicht nach Cocoa Beach zurück. Und packen Sie etwas zu essen ein."

"Kleidung. Ausweis. Wichtige Papiere. Verstanden", antwortete sie und rieb sich demonstrativ das Handgelenk. Sie war noch nicht im Supermarkt gewesen, aber sie würde nicht verhungern. Ein Abendessen in einem schicken Restaurant wäre eine kleine Entschädigung für diesen Tag, der nicht nach Plan verlaufen war.

Officer Lincoln wartete auf der Veranda, während Stephanie ihren kleinsten Koffer aus dem Garderobenschrank an der Haustür nahm. "Wie Sie wo

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