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Historical MyLady Platin Band 3 von Laurens, Stephanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.05.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Historical MyLady Platin Band 3

VIER BRÄUTE IN LONDON von LAURENS, STEPHANIE Wie soll Viscount Delmare bloß die Aufgabe erfüllen, über das Wohl der schönen Caroline Twinning zu wachen und sie in die High Society einzuführen? Schließlich lässt der Anblick der betörenden Dame sein Blut pulsieren. Da erfährt er, dass er nicht länger ihr Vormund sein soll! Längst ist Caroline der Mittelpunkt der Londoner Gesellschaft - und weist seine Avancen zurück. Doch der Viscount kämpft um seine große Liebe ... EIN KUSS IN ALLER UNSCHULD von LAURENS, STEPHANIE Nach dem Tod ihres Vaters kehrt die junge Georgiana Hartley allein nach England zurück. Dankbar nimmt sie das Angebot von Dominic Ridgeley an, bei seiner Schwester in London zu wohnen. Vom ersten Augenblick an ist Georgiana hingerissen von dem attraktiven Viscount, der aus seinem Interesse an ihr keinen Hehl macht. Sie beginnt von seiner Liebe zu träumen - bis sie eine schreckliche Entdeckung macht: Dominic ist verlobt!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 20.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733766467
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 954 kBytes
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Historical MyLady Platin Band 3

1. KAPITEL

D as Klirren der Vorhangringe klang wie Donner. Obwohl der obere Teil des großen Vierpfostenbetts im Schatten blieb, merkte Max, dass Masterton ihn aus irgendeinem geheimnisvollen Grund zu wecken versuchte. Es konnte doch noch nicht Mittag sein?

Unter der warmen Decke, die stoppelbärtige Wange ins weiche Daunenkissen geschmiegt, überlegte Max, ob er sich schlafend stellen sollte. Aber Masterton ließ sich nicht täuschen. Manchmal schien der verdammte Kerl die Gedanken seines Herrn zu erraten, noch bevor sie diesem selbst bewusst wurden. Und er würde sicher nicht verschwinden, ehe er seinen Willen durchgesetzt hatte. Max hob den Kopf und öffnete ein Auge. Direkt in seinem Blickfeld stand der beängstigend korrekte Kammerdiener, völlig unbewegt, mit ausdrucksloser Miene.

Als Max die Stirn runzelte, beeilte sich Masterton, einem Wutausbruch zuvorzukommen und sein Anliegen vorzutragen. Nicht, dass es nur sein Problem gewesen wäre. Der einstimmige Beschluss des gesamten in höheren Positionen tätigen Personals von Delmere House hatte ihn veranlasst, die Nachtruhe Seiner Gnaden zu einem unerhörten Zeitpunkt zu stören - um neun Uhr morgens. Nur zu gut wusste er, wie gefährlich ein solches Unterfangen sein konnte. Seit neun Jahren stand er im Dienst Max Rotherbridges, des Viscounts Delmere.

Es war höchst unwahrscheinlich, dass der kürzlich erlangte Titel des Herzogs von Twyford das Temperament Seiner Gnaden in irgendeiner Weise verändert hatte. Soweit der Kammerdiener das festzustellen vermochte, schien die unerwartete Erbschaft die Gemütslage seines Herrn heftiger zu stören als irgendetwas anderes in seinem vierunddreißigjährigen Leben.

"Hillshaw bat mich, Ihnen mitzuteilen, dass eine junge Dame Sie zu sehen wünscht, Euer Gnaden."

Eine Dame? "Nein." Max ließ den Kopf in die weichen Kissen zurücksinken und schloss die Augen.

"Nein, Euer Gnaden?" Unverkennbare Verwirrung schwang in der Stimme des Kammerdieners mit. Max' Kopf brummte. Bis zum Morgengrauen war er auf gewesen. Der Abend hatte unerfreulich begonnen. Er war gezwungen worden, einen Ball im Hause Lady Maxwells zu besuchen, seiner Tante mütterlicherseits. Auf solchen Festen ließ er sich nur selten blicken. Sie langweilten ihn. Die schmachtenden Seufzer, die sein Erscheinen all den süßen jungen Dingern entlockte, fielen ihm auf die Nerven. Es passte nicht mehr zu seinem Stil, Debütantinnen zu verführen. Immerhin war er schon vierunddreißig.

So bald wie möglich hatte er den Ball verlassen, um die versteckte Villa aufzusuchen, wo seine neueste Geliebte wohnte. Aber die schöne Carmelita war in aufsässiger Stimmung gewesen. Warum mussten solche Frauen immer so habgierig sein? Und warum bildeten sie sich ein, er sei dermaßen von ihnen hingerissen, dass er das ertrug? Es war zu einem schrecklichen Streit gekommen, und schließlich hatte er ihr unmissverständlich den Laufpass gegeben.

Von ihrer Villa war er in seinen Club gegangen, dann ins Boodles. In diesem diskreten Etablissement hatte er ein paar Freunde getroffen. An den Spieltischen waren die Stunden wie im Flug vergangen. Er hatte weder gewonnen noch verloren. Aber jetzt erinnerte ihn sein Kopf daran, dass er eine ganze Menge getrunken haben musste. Stöhnend stützte er sich auf einen Ellbogen und erwiderte in herablassendem Ton: "Wenn mich eine Frau hier zu sehen wünscht, kann sie keine Dame sein. Eine Dame würde nicht hierher kommen." Max glaubte, das Offensichtliche auszusprechen.

Aber der Kammerdiener starrte mit steinerner Miene auf den Bettpfosten. Seufzend presste Max die Hände an die Schläfen. "Haben Sie die Frau gesehen, Masterton?"

"Ich konnte einen Blick auf sie werfen, als Hillshaw sie in die Bibliothek führte, Euer Gnaden."

Max kniff die Augen zusammen. Die Beharrlichkeit, mit der Masterton von einer jungen Dame redete, sprach Bände. Aufgrund einschlägiger Erfahrungen wusste das gesamte Personal den Unte

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