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Historical Saison Band 27 von Nichols, Mary (eBook)

  • Erschienen: 10.03.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Historical Saison Band 27

LORD MEINER SEHNSUCHT von NICHOLS, MARY Ein Leben an der Seite von Mark Wyndham, davon träumt Jane. Aufopferungsvoll kümmert er sich mit ihr um ihr Herzensprojekt: ein Waisenhaus. Und als Mark ihr bei einem Frühlingspicknick tief in die Augen blickt, begreift Jane, dass auch er sie begehrt. Doch sie darf ihn nicht lieben - er ist der Verlobte ihrer Schwester! VERFÜHRUNG AUF DEM MASKENBALL von BURROWS, ANNIE Lord Ledbury war der Held jedes Schlachtfeldes - doch das Chaos in den Ballsälen Londons entsetzt ihn. Eine kichernde Debütantin heiraten? Niemals! Er sucht eine Herausforderung ... und findet sie in Julie: Die 'Eiskönigin' wies bisher jeden Mann zurück. Kann er ihr kaltes Herz mit heißen Küssen zum Schmelzen bringen?

Produktinformationen

    Größe: 1113kBytes
    Herausgeber: CORA Verlag
    Untertitel: Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 384
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783733763145
    Erschienen: 10.03.2015
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Historical Saison Band 27

1. KAPITEL

Das Dorf Hadlea in der Grafschaft Norfolk, Frühling 1817

S teh doch bitte endlich still, Issie", sagte Jane. "Wie soll ich denn den Saum abstecken, wenn du ständig von einem Fuß auf den anderen trittst? Und hör bitte auf, dich im Spiegel zu bewundern. Wir wissen doch alle, was für eine schöne Braut du sein wirst."

Wochenlang hatten sie hin und her überlegt, welchen Stil und Stoff und welche Farbe sie wählen sollten, bevor sie sich endlich für die schwere rote Seide entschieden, und dann wussten sie immer noch nicht, wer das Kleid nähen sollte. "Am besten machst du es", hatte Isabel zu ihrer Schwester gesagt. "Du nähst ebenso gut wie jede Londoner Modistin, und um vieles besser als die arme Miss Smith."

Jane lachte. "Na gut, aber Miss Smith soll die einfachen Näharbeiten ausführen. Sie ist auf die Arbeit angewiesen." Das ältere Fräulein kam dreimal die Woche aus dem Dorf, um Unterröcke für die Damen des Hauses zu nähen, zerrissene Kleidung zu flicken und die Bett- und Tischwäsche in Ordnung zu halten.

Jane bemühte sich nach Kräften, bei den Hochzeitskosten zu sparen. Ihre Mutter war fest entschlossen, die Hochzeit des Jahres zu feiern, obwohl Sir Edward sie gebeten hatte, nicht zu extravagant zu planen. Jane war wahrscheinlich die Einzige in der Familie, die seine Einwände überhaupt beachtete. Aber Isabels Hochzeit sollte großartig werden, und sie würde ihr Bestes dafür tun. Sie hatte sich mit dem Kleid große Mühe gegeben, bis es perfekt passte. Es hatte eine modisch hohe Taille, die langen Ärmel waren oben locker und am Unterarm anliegend, der Ausschnitt verlief herzförmig und der fließende Rock war bestickt mit rosafarbenen und weißen Rosen. Jetzt musste sie noch den Saum umnähen und die Verzierungen am Ausschnitt und den Ärmeln anbringen - meterweise Bänder und Spitzenborten, dazwischen kleine farbige Perlen. Alles musste von Hand mit winzigen, unauffälligen Stichen angenäht werden - eine ziemlich mühselige Arbeit. Jane gab gern ihre Zeit dafür her und missgönnte ihrer Schwester ihr Glück nicht, obwohl es für sie selbst ein Opfer bedeutete.

Isabel würde Mark Wyndham heiraten, den Sohn und Erben Lord Wyndhams, der mit seinen Eltern weniger als drei Meilen entfernt auf Broadacres lebte. Die Familien waren seit vielen Jahren befreundet und besuchten einander häufig. Seit Jahren war eine Heirat zwischen Mark und Isabel beschlossene Sache, obwohl Mark erst nach seiner Rückkehr vom iberischen Feldzug gegen Napoleon seinen Antrag gemacht hatte. Dort hatte er sich als Berater von Sir Arthur Wellesley ausgezeichnet, dem heutigen Duke of Wellington. Beide Familien waren erfreut über die Verlobung, und der Vater der Mädchen war erleichtert, dass Isabel keine alte Jungfer werden würde ... so wie ihre Schwester Jane.

Abgesehen von ihrem Vater, war Jane die Einzige in der Familie, die begriff, dass sie über ihre Verhältnisse lebten. Ihr Einkommen reichte eigentlich nicht aus, um ihren Lebensstil zu finanzieren. Der Besitz war heruntergewirtschaftet - Zäune blieben ungeflickt und Wassergräben ungereinigt, einige der Cottages mussten ausgebessert werden, und auch das große Haus bedurfte dringend einer Renovierung. Greystone Manor war ein wunderschönes altes Gebäude, das schon vielen Stürmen standgehalten hatte - doch drinnen war es schrecklich zugig, und im großen Gesellschaftsraum war es im Winter eisig und auch im Sommer nicht warm. Die Steinfliesen in der riesigen Küche und Milchkammer waren eine Zumutung für die Füße der Dienerschaft. Die Familie benutzte gewöhnlich den kleineren Salon als Wohnzimmer und den Frühstücksraum als Speisezimmer, außer bei gesellschaftlichen Anlässen. Heute arbeiteten die Schwestern in Isabels Zimmer, von dessen Fenster aus man die Auffahrt überblicken konnte. Draußen schien warm und einladend die Frühlingssonne, und machte Hoffnung auf eine gute Ernte, mit der sie die

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