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Historical Saison Band 45 von Burrows, Annie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Historical Saison Band 45

EIN DUKE FÜR GEWISSE STUNDEN von BURROWS, ANNIE Allein und mittellos ist Prudence ausgerechnet auf die Hilfe des draufgängerischen Dukes angewiesen, der sich ihr unsittlich genähert hat. Umso aufgewühlter ist sie, als der schöne aber arrogante Fremde alles tut, um ihre Ehre zu retten. Verbirgt sich hinter der rauen Schale etwa ein respektabler Gentleman? DIE RACHE DER SCHÖNEN LADY von HEATH, VIRGINIA Sein schlechter Ruf? Darauf gibt Ross Jameson keinen Penny! Nur zu gern spielt der Charmeur den rücksichtslosen Halunken. Da ist die Eroberung seiner rätselhaften Hausdame natürlich Pflicht! Die er teuer bezahlen muss, denn Hannahs Küsse betören ihn so sehr, dass er beinahe nicht bemerkt, was sie im Schilde führt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 18.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733768584
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1123 kBytes
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Historical Saison Band 45

1. KAPITEL

S chändlicher Verführer!"

Gregory fuhr zusammen und zog sich die Bettdecke bis über die Ohren. Was war das für ein Gasthaus? Selbst in einem so hinterwäldlerischen Kaff sollte ein Reisender doch wohl nicht hinnehmen müssen, dass geistig verwirrte Frauenzimmer noch vor dem Frühstück in sein Zimmer drangen und herumkreischten.

"Diese Niedertracht!"

Offensichtlich hatte das Manöver mit der Bettdecke seine Abneigung gegen lärmenden Besuch nicht deutlich genug gezeigt, denn das Geschrei wurde eindeutig lauter. Und kam näher.

"Wohin soll das führen?"

Das möchte ich auch gerne wissen, dachte er aufgebracht, schlug mühsam die Augen auf und sah die Besitzerin jener schrillen Stimme direkt vor sich stehen und mit einem knochigen Zeigefinger bedrohlich vor seiner Nase herumwedeln.

"Wie konnten Sie nur?", schrie die Frau ihn an. Ihm mitten ins Gesicht!

Genug war genug. Er wusste, dass Gasthöfe zwangsläufig, nun ... gemischte Kundschaft beherbergten. Trotzdem stand einem doch auch hier ein gewisses Maß an Privatsphäre zu? Zumindest in seinem eigenen Zimmer?

"Wer", äußerte er in dem unterkühlten Ton, der normalerweise jeden Domestiken verschreckt erbeben ließ, "hat Sie hier eingelassen?"

"Wer mich eingelassen hat? Ich mich selbst natürlich!" Sie schlug sich theatralisch auf die Brust. "Nie in meinem Leben war ich so aufgebracht!"

"Nun, was erwarten Sie, wenn Sie ins Zimmer eines Mannes eindringen?"

"Oh!", rief die Frau erneut, wobei sie dieses Mal wie in Verzweiflung ihren Handrücken an die Stirn drückte. "Hat es je einen solchen Schurken gegeben? Nur eine völlig schwarze, verderbte Seele kann die Verführung einer Unschuld derart leichtfertig abtun!"

Verführung einer Unschuld? Die Frau musste mindestens fünfzig sein! Und sie war in sein Zimmer eingedrungen. Wo war da die Unschuld?

"Und was dich angeht!" Der Zeigefinger der Kreischenden wanderte zu einer Stelle links neben ihm. "Du ... du Flittchen !"

Flittchen? Außer der verrückten Frau neben seinem Bett war darin auch noch ein Flittchen?

Ein kurzer Ausflug mit dem linken Fuß bestätigte ihm, dass, ja, in der Tat, sich in seinem Bett ein weiteres Paar Beine befand. Ein schlankes Paar Beine. Die, so musste er annehmen, dem besagten Flittchen gehörten.

Er krauste die Stirn. Er pflegte keine Flittchen mit in sein Bett zu nehmen. Noch sonstige Frauen. Immer, aber auch immer , besuchte er sie in deren Betten. Damit er sich, sobald er sie bis zum Hinschmelzen befriedigt hatte, absentieren konnte, um daheim in seinem eigenen Bett - wohin er sich gerade von Herzen wünschte - eine ruhige Nacht zu verbringen. Denn wäre er zu Hause geblieben, läge jetzt keine fremde Frau in seinem Bett. Noch, und das war ein wichtiger Punkt, würde dort irgendjemand wagen, vor ihm herumzuzetern.

"Mit diesem schändlichen Betragen lohnst du es mir?", klagte das überspannte Frauenzimmer. "Nach allem, was ich für dich getan habe? Die Opfer, die ich gebracht habe?"

Ihre Stimme stieg höher und höher. Und wurde lauter und lauter. Dem zum Trotz schien sein Hirn in einen dichten Nebel gebettet. So dicht, dass es ihm ums Leben nicht gelang zu klären, warum eine Frau in seinem Bett war. Er konnte sie unmöglich dafür bezahlt haben. Weil er es noch nie nötig gehabt hatte, eine Frau für solche Dienste zu bezahlen. Wieso also war sie hier?

Was das anging, wieso war er hier? Und wie sollte er darüber nachdenken, solange diese Harpyie auf ihn einschrie?

Er hielt sich die Ohren zu.

"Undankbares Ding!"

Gott, er hörte sie immer noch!

"Madam", sagte er kalt und löste die Hände von den Ohren - es hatte offenbar keinen Sinn. "Senken Sie die Stimme."

"Die Stimme senken! Die Stimme senken? Oh ja, das würde Ihnen so passen, w

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