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Hochzeit im Café am Meer Roman von Ashley, Phillipa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2018
  • Verlag: DuMont Buchverlag
eBook (ePUB)
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Hochzeit im Café am Meer

Es wird Frühling auf Kilhallon: Nach einem heftigen Sturm kehrt langsam wieder der Alltag ein. Demi und Cal geben alles, damit ihre frisch renovierte Ferienanlage weiterhin viele Gäste anzieht. Ihr kleines Café am Meer läuft fantastisch. Auch ihre Beziehung wird zunehmend enger und vertrauter, obwohl es für die beiden nicht immer leicht ist, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Derweil steht ein großes Fest ins Haus: Die Schauspieler Lily und Ben wollen ihre Hochzeit auf Kilhallon feiern - eine große Chance für Demi und Cal, diesen Ort noch bekannter und erfolgreicher zu machen. Als endlich der große Tag vor der Tür steht, kommt allerdings alles anders als geplant ... Phillipa Ashleys Hochzeit im Café am Meer Romantic Novelists Association New Writers Hinter dem Café das Meer Weihnachten im Café am Meer

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 18.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783832184056
    Verlag: DuMont Buchverlag
    Originaltitel: Confetti at the Cornish Café
    Größe: 1616 kBytes
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Hochzeit im Café am Meer

1

"He! Demi! Ich glaube, sie kommen!", ruft Polly, als ich gerade versuche, im Schlafzimmer des Farmhauses eine Kingsize-Bettdecke in einen Bezug zu stopfen. Unser Mädchen für alles arbeitet seit Jahrzehnten für die Penwiths und wohnt in einem Cottage hinter dem Haupthaus. Jetzt ist es fast zehn Uhr vormittags, und ich bin seit sieben auf, um meine ellenlange To-do-Liste abzuarbeiten - abgesehen von der ersten halben Stunde heute Morgen, die Cal und ich anders genutzt haben.

"Demi! Komm schnell her!"

Die Tür knallt gegen den Eichenrahmen, sodass ich vor Schreck zusammenzucke. Pollys Stimme kann zwar Mauern erschüttern, die seit dreihundert Jahren stehen, aber ich glaube nicht, dass sie diesen Luftzug verursacht hat. Ich lasse die Decke fallen - vor lauter Nervosität hatte ich sie sowieso verkehrt herum bezogen - und eile über den Treppenabsatz ins Gästezimmer. Das Fenster steht weit offen, und Polly beugt sich mit einem Fernglas hinaus. Offensichtlich hat sie nicht bemerkt, dass der Wind ums Haus faucht und Schneeregen aufs Fensterbrett weht.

Ich stelle mich zitternd neben sie. "Was machst du da?"

"Nach ihnen Ausschau halten. Was du auch tun solltest."

" Sie sollten noch lange nicht hier sein, und es ist eiskalt hier."

Polly lässt das Fernglas sinken, das um ihre Augen rote Abdrücke hinterlassen hat. "Die Jugend von heute. Alle aus Zucker. Was seid ihr empfindlich."

"Gib mir mal das Fernglas. Bitte. " Ich nehme es Polly ab und riskiere, zu einem Eiszapfen zu erstarren, als ich mich aus dem Fenster lehne, um besser sehen zu können.

"Ach du Sch..."

"Was hab ich dir gesagt?", höre ich Polly hinter mir.

Ein großer, schwarzer Pick-up mit verdunkelten Scheiben schaukelt über den Weg, der von der Hauptstraße herunter nach Kilhallon Park führt. Zum Glück ist es kein protziger Sportwagen, also wird er wohl nicht in dem riesigen Schlagloch stecken bleiben, das die Überschwemmungen um Weihnachten herum hinterlassen haben. Cal hatte immer noch keine Zeit, es aufzufüllen ... Ich muss ihm Bescheid sagen, dass unser Hochzeitspaar früh dran ist.

"Das müssen sie sein: Bonnie und Clyde ", sagt Polly. Sie benutzt die Decknamen, die sie sich für Lily und Ben überlegt hat.

Mein Herz schlägt schneller. "Noch nicht. Ich bin noch nicht fertig." Durch das Fernglas kann ich das Nummernschild und den Fahrer erkennen. Er trägt einen Bürstenschnitt, hat den Körperbau eines Rugby-Spielers und ist definitiv nicht Ben. Der Beifahrersitz ist leer, und durch die hinteren Fenster kann man nicht durchgucken, aber dort müssen die Stars sitzen. Das Auto gehört keinem unserer Winterferiengäste, und mein Café, Demelza's, hat heute offiziell nicht geöffnet. Später erwarte ich zwar eine Lieferung gefrorener Meeresfrüchte, aber ich glaube eher nicht, dass der Fischhändler seinen Van gegen einen BMW -Geländewagen eingetauscht hat.

Ich lasse das Fernglas sinken und versuche, meine Aufregung unter Kontrolle zu bringen, aber mein Magen verknotet sich. "Vielleicht ist es ein Geschäftspartner oder ein potenzieller Gast, der sich einmal umschauen will. Ich kenne das Auto nicht."

Polly schnaubt. "Ich wette mit dir um einen Zehner, dass es Bonnie und Clyde sind."

"Wenn wir unter uns sind, musst du sie nicht Bonnie und Clyde nennen. Du kannst ihre richtigen Namen benutzen."

Polly stemmt die Hände in die Hüften. Sie ist nicht besonders groß, und ihr aschblonder Bob macht sie jünger als ihre sechsundfünfzig Jahre. Wenn man sie nicht kennt, kann ihre schroffe Art einschüchternd wirken. Wenn man sie kennt, übrigens auch. "Für mich bleiben sie Bonnie und Clyde", erklärt sie. "Ich kann sie nicht mehr anders nennen - und warum sie hier ihre Hochzeit feiern wollen, ist mir unbegreiflich. Bei diesem Wetter werden sie nur einen Blick auf Kilhallon werfe

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