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Hochzeit mit Nebenwirkungen von Snow, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Hochzeit mit Nebenwirkungen

Das wird die Hollywoodhochzeit des Jahres! Seit sie selbst vor dem Altar stehengelassen wurde, braucht Hochzeitsplanerin Kate dringend einen beruflichen Erfolg. Wenn da nur nicht der Bruder des Bräutigams wäre. Scott Dillon ist umwerfend attraktiv - und wild entschlossen, die Trauung zu verhindern ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733728625
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1680 kBytes
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Hochzeit mit Nebenwirkungen

2. KAPITEL

Scott Dillon betrachtete die Reservierungen des laufenden Monats. Das Hotel war gerade einmal zu vierzig Prozent belegt. Und die folgenden Sommermonate sahen nicht besser aus. Er verstand es nicht - das Fünf-Sterne-Haus, das er vor einem Jahr renoviert und neu eröffnet hatte, lag direkt in Big Bears größtem Ski-Gebiet. Die Gäste schwärmten von den Vorzügen seines Hauses, und die Zeitschrift Traveler's Weekly bezeichnete sein West Mountain Resort als das beste Hotel weit und breit.

Wieso hatte er so viel Leerstand? Die anderen Häuser der Gegend mussten sogar Reservierungswünsche abweisen. Das brachte ihm zwar noch ein paar Buchungen ein, war aber letztlich unbefriedigend. Bei dieser Auslastung war abzusehen, wann er das Hotel schließen musste.

Das Telefon klingelte. Die Leitung für die Reservierungen.

Wo steckte Cameron? Wahrscheinlich war sie irgendwo im Haus. Vor einigen Wochen war er gezwungen gewesen, etlichen Angestellten zu kündigen. Es gab einfach nichts für sie zu tun, ganz abgesehen davon, dass auch kein Geld hereinkam, um die Gehälter zu zahlen. Die verbliebenen Mitarbeiter mussten jetzt die Aufgaben der anderen mit übernehmen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie genug hatten und sich etwas anderes suchten.

Das Telefon klingelte noch einmal.

Cameron hatte ihm verboten, ans Telefon zu gehen, weil ihm die nötige Kundenfreundlichkeit abging, aber er konnte nicht einfach danebenstehen und einen potenziellen Gast verlieren. Mit einem tiefen Seufzer meldete er sich. "Hallo ... Ich meine: Vielen Dank, dass Sie im West Mountain Resort anrufen. Wie kann ich Ihnen helfen?"

"Sie brauchen eine Website", ertönte die Stimme einer Frau.

Super. Jemand wollte ihm etwas andrehen! Eben deswegen hatte er seine direkte Durchwahl nicht auf die Visitenkarten setzen lassen, die Cameron unbedingt für ihn machen wollte. "Das ist ja eine merkwürdige Art, ein Verkaufsgespräch zu beginnen", knurrte er. "Ich bin nicht interessiert." Er wollte schon auflegen, als das Lachen der Frau ihn einhalten ließ.

"Ich bin weder eine Designerin für Websites, noch will ich Ihnen etwas verkaufen. Es ärgert mich nur, dass Ihr Haus keinerlei Informationen online hat für Menschen, die gern bei Ihnen absteigen möchten."

Es war nicht das erste Mal, dass er diese Klage hörte. Die Website war in Arbeit. Sozusagen. Leider hatte er die einzige Angestellte entlassen müssen, die genügend technisches Knowhow besaß, um die Flut von Fragen zu beantworten, die von HighRes Media kamen. Er hatte nicht die Absicht, sich selbst damit zu befassen. Es war sein Bruder gewesen, der die Firma von Liz Sheffield beauftragt hatte, die Homepage zu entwickeln, nicht er. Ein weiterer von Dereks vollkommen überflüssigen Versuchen, für Harmonie in der Familie zu sorgen. Scott war nicht an einem freundschaftlichen Verhältnis zu Liz interessiert.

"Die Website kommt bald", sagte er, um die Frau nicht zu vergraulen.

"Nicht bald genug", murmelte sie.

"Wie kann ich Ihnen denn helfen?" Er stützte die Ellenbogen auf den Tisch. Seine Miene verfinsterte sich, als er den Stapel Rechnungen sah, der sich in seinem Fach angesammelt hatte. Zweite und dritte Mahnungen von den Strom- und Wasserwerken, die er immer noch nicht begleichen konnte. Es würde den Gästen nicht gefallen, wenn das Wasser abgestellt wurde.

"Ich bin Kate Hartley von der Agentur Belle Affairs . Ich möchte Mr. Scott Dillon sprechen, den Inhaber."

"Das bin ich", sagte er geistesabwesend, während er einen Umschlag öffnete und sich über die Höhe der Rechnung wunderte.

"Oh, ich dachte, dies sei die Durchwahl der Reservierung."

"Richtig." Wie konnte die Rechnung so astronomisch hoch sein, wenn sie nur zu vierzig Prozent ausgelastet waren? Konnte er den Gästen vorschreiben, nicht mehr als ein Mal pro Tag zu duschen?

"Sie sind der Inhaber, und

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