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Hochzeitsglocken in der kleinen Keksbäckerei (Teil 4) Roman von Hepburn, Holly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2019
  • Verlag: Penguin Verlag
eBook (ePUB)

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Hochzeitsglocken in der kleinen Keksbäckerei (Teil 4)

Eisgekühlter Champagner, Lichterketten und rosafarbene Herzen, wohin das Auge reicht: Im vierten und letzten Teil des Romans bereiten sich die Bewohner des kleinen Städtchens auf die Hochzeit des Jahres vor. Doch wird auch Cat noch rechtzeitig erkennen, für wen ihr Herz wirklich schlägt? Und für wen wird Sadie sich entscheiden? Für ihren Exmann Daniel, der sie mit einem zuckersüßen Vorschlag überrascht? Oder doch für den charismatischen Bienenzüchter Adam? Holly Hepburn liebt es, Menschen zum Lächeln zu bringen - und sie liebt ihre Katze Portia. Sie hat in der Marktforschung und als Model gearbeitet, ihr großer Traum war aber schon immer das Schreiben. Sie lebt in der Nähe von London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 01.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641253202
    Verlag: Penguin Verlag
    Größe: 1362 kBytes
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Hochzeitsglocken in der kleinen Keksbäckerei (Teil 4)

Kapitel dreißig

"Okay, ich gebe auf. Was ist das?" Sadie war stehen geblieben und deutete auf den Glaskasten mit schwarz-rotem Rahmen, der auf der Arbeitsfläche in der Küche stand.

Cat sah mit einem mysteriösen Grinsen zu ihr. "Die Antwort auf all deine Gebete. Oder meine."

"Hat vielleicht die NASA vorbeigeschaut, um es bei uns abzuliefern?"

"Um ehrlich zu sein, liegst du damit gar nicht so falsch. Ich bin mir sicher, dass es bei Astronauten ziemlich beliebt ist."

Mit gerunzelter Stirn ging Sadie in die Küche, um sich die Apparatur genauer anzusehen. "Erlös mich endlich. Was ist das?"

"Erinnerst du dich, dass ich schon ein paarmal erwähnt habe, wie schwierig ich es manchmal finde, die richtigen Ausstechformen für deine Designs zu finden?", fragte Cat, während Sadie durch die Glasscheiben linste.

"Ich gebe mein Bestes, mich in künstlerischer Hinsicht nicht allzu komplex auszudrücken", antwortete Sadie trocken. "Aber okay. Und weiter?"

Beinahe schon zärtlich tätschelte Cat den Kasten. Ihre Wangen glühten wie bei einem Kind an Weihnachten. "Darum musst du dir ab jetzt auf jeden Fall keine Gedanken mehr machen. Das hier ist ein 3-D-Drucker. Wir müssen ihm nur sagen, was wir von ihm wollen, dann spuckt er uns die Ausstechformen genau so aus, wie wir es gerne hätten."

Sadie riss ungläubig den Mund auf. "Im Ernst?"

"Im Ernst. Ein wenig komplizierter ist es natürlich schon, wahrscheinlich werden wir erst mal ein bisschen üben müssen. Aber in Zukunft können wir mit diesem hübschen kleinen Kasten Plätzchenformen entwerfen, deren Design einzigartig ist."

Bei dem Gedanken, welche Möglichkeiten sich ihnen damit eröffneten, hätte Sadie am liebsten begeistert in die Hände geklatscht. "Und wie funktioniert das Teil?"

"Das System ist ziemlich einfach - und genial. Man gibt die Abmessungen in den Laptop ein und schickt sie an den Drucker. Das war's." Sie strahlte über das ganze Gesicht. "Wenn du willst, zeige ich es dir an einem Beispiel."

"Später. Zuerst wollte ich dir noch das hier geben." Sie legte einen cremefarbenen Umschlag neben den Drucker und sah Cat auffordernd an.

"Ist es das, was ich denke?", fragte Cat, während sie den Umschlag von der Arbeitsplatte fischte und ungeduldig aufriss.

Sadie grinste. "Ist es. Andrew hat Ja gesagt. Er und Earl heiraten."

"Das ist großartig!", rief Cat begeistert, während sie die Karte aus dickem cremefarbenem Papier herauszog, auf der in leuchtendem Pink die Einladung gedruckt war. "Wie es aussieht, hat unser essbarer Antrag die richtige Wirkung gehabt."

"Anscheinend. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob wir uns allein den Erfolg auf die Fahnen schreiben dürfen", sagte Sadie lachend. "Auch wenn mir Earl verraten hat, dass Andrew beim Anblick des 'Willst du mich heiraten?' in Keksschrift beinahe in Tränen ausgebrochen wäre. Und sie wünschen sich, dass wir uns um die Gastgeschenke kümmern. Irgendetwas müssen wir also auf jeden Fall richtig gemacht haben."

Bei der Vorstellung, dass der sonst so gelassene, bärige Andrew zu Tränen gerührt war, schmolz Cats Herz geradezu dahin. "Oh, wie toll. Gibt es schon eine Idee?"

Sadies Augen blitzten. "Ach, nichts besonders Kompliziertes. Nur eine Miniaturversion von Castle Court."

Cat spürte, wie ihr der Mund offen stehen blieb, als sie mit Entsetzen an die Vielzahl von Ladenfronten dachte, welche die verschiedenen Stockwerke, die den Platz umgaben, säumten. "Wie gut, dass wir unseren neuen kleinen Freund haben", bemerkte sie mit einem Blick auf den 3-D-Drucker. "Hört sich so an, als könnten wir ihn in nächster Zeit gut gebrauchen."

"Den Drucker und jede Menge Puderzucker. Aber wir sind schließlich noch vor keiner Herausforderung zurückgeschreckt."

Cat betrachtete noch einmal die Einladung. Earl und Andrew hatten sie von der ersten Minute an in Castle Court willkommen geheißen

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