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Hoffnung gen Westen letzter Versuch. von Yoke, Jo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Hoffnung gen Westen

Caroline Camper ist fast verzweifelt, seit dem ihre Eltern verstorben sind ist sie ganz allein. Um ihren Unterhalt zu sichern, beschließt sie einen Mann zu heiraten, den sie nicht kennt. Auf ihrem Weg nach Westen erfährt sie, dass der Mann vier Kinder hat und es ein Indianerüberfall mit Todesfälle gegeben hat in dem Ort, welches sie ihr Zuhause nennen wird. Soll sie dennoch weiter reisen? Was wird die Zukunft für sie bereit halten?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739237923
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 272kBytes
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Hoffnung gen Westen

Hoffnung gen Westen

Kapitel 1

Ich schaute hinaus. Die Landschaft, die ich erblickte war wunderschön, sie erinnerte mich etwas an meine Heimat. Nicht nur die Bäume, die Weite und der Himmel, sondern auch die Luft zum Atmen.

Meine Gedanken schweiften wieder ab. Ich war wieder in meinem Zuhause, Redcliff. Ein wunderbarer Ort, voller Liebe, Vertrauen und Hoffnung. Dies alles wurde vor fast vier Jahr jäh zerstört.

Mein Vater, Kapitän Wilow Champer war wieder einmal mit seinem Schiff unterwegs, um Wolle zu transportieren. Da passierte es, ein großer Sturm kam auf und da das Schiff zu viel Ladung hatte, konnte es dem Sturm nicht mehr ausweichen. Das Schiff wurde von den großen Wellen mitgerissen. Die ganze Besatzung vom Schiff Hope wurde gerettet, doch mein Vater fand den Tod, als er versuchte seinem Ersten Steuermann das Leben zu retten.

Als meine Mutter davon hörte, brach ihre Welt zusammen. Sie wusste nichts mehr mit sich anzufangen. Und als dann noch einige Schuldner bei uns auftauchten um Geld zu fordern, was mein Vater bei ihnen für die Überfahrt geliehen hatte, war sie vollkommen überfordert. Wir hatten niemanden außer uns, daher konnten wir keinen um Hilfe bitten.

Meine Mutter war ein Einzelkind und lernte schon früh, sich auf andere zu verlassen, da sie nie für sich selber sorgen musste. Sie heiratete damals direkt nach der Mädchenschule meinen Vater. Und sie beide waren sehr glücklich. Als ich dann nach vier Jahren Geboren wurde, vollendete ich ihre Sehnsüchte und sie wollten keine Kinder mehr haben.

Charlotte Champer, meine Mutter nahm sich, nachdem sie gehört hatte, dass wir unser ganzes Gut verloren haben, dass Leben. Und sie hinterließ mich.

Ich konnte ihre Eigensucht nicht nachvollziehen. Warum ließ sie mich einfach zurück? Es stimmte, dass wir vieles verloren hatten. Doch dies gab ihr noch lange nicht das Recht ihrem Leben ein Ende zu setzten. Sie hatte außer mir noch ihren Glauben. Und doch war meine Mutter so verzweifelt gewesen. Hätte sie nur mit mir darüber geredet. Vielleicht hätte ich ihr helfen können mit allem fertig zu werden.

Was ich seid dem alles durchgemacht hatte, war nicht einfach gewesen. Ich musste mich um alle Schuldner kümmern, sie bekamen alles. Das Land, das Haus und vor allem die Pferde. Meine geliebten Pferde.

Ich konnte noch nicht einmal die Mädchenschule zu ende Besuchen, sondern musste arbeiten gehen um den Schuldner auch noch den Rest zurück zu bezahlen. Da ich aus einer Hohen Stellung war, viel mir das Arbeiten sehr schwer. Ich hatte nie gelernt, wie man Fußböden wusch, Fenster richtig reinigt, Essen kocht und vieles mehr.

Aufgrund dessen, dass ich keine Vorkenntnisse hatte. nahm mich kaum einer als Hilfe an. Doch ich war fest entschlossen, alles zu tun um mich von den Schuldnern loszukaufen. Ich machte jede noch so kleine Arbeit und lernte schnell mich gut zu präsentieren, um bessere Arbeiten zu bekommen. Meine Zielstrebigkeit und gute Arbeit sprachen sich rum.

Ich bekam nach einem Jahr bessere Arbeit zugeteilt und lernte sogar mein Wissen zu erweitern, indem ich Bücher der Unterschicht lass.

Nach zwei Jahren harter Arbeit, konnte ich den Schuldnern alles zurück erstatten. An diesem Tag fühlte ich mich, dass erste Mal seid Jahren wieder erleichtert und konnte lächeln. Doch mein Lächeln hielt nicht an.

Als ich an diesem Tag wieder zurück zu meiner Arbeitstellen ging, wurde ich da gekündigt. Ich musste mir eine Neue Unterkunft besorgen, doch es war schon so spät geworden, dass ich auf der Straße übernachten musste.

Direkt am nächsten Tag machte ich mich wieder auf die Suche nach einer Neuen Arbeitstelle. Ich hatte Glück und fand nach vier Stunden eine kleine Stelle in einem Herrenhaus. Sie boten ein Dach über dem Kopf und drei Mahlzeiten. Ich war dankbar, dort anfangen zu können.

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