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HOLD von Hunting, Helena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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HOLD

Burns hotter than a Flame Eine Riesenpackung des Lieblingsmüslis im Angebot UND ein heißer Typ im Anzug, der ihr im Supermarkt schöne Augen macht - es muss Rian Sutters Glückstag sein! Doch die Situation eskaliert: Denn Pierce Whitfield will nicht flirten, sondern beschuldigt Rian für etwas, das sie gar nicht getan hat - ihre Zwillingsschwester allerdings schon. Als sie sich mit Pierce trifft, um die Schulden zu begleichen, ist da aber plötzlich mehr: Ein so intensives Prickeln, dass Rians Herz nicht mehr aufhören kann zu rasen. Aber sie weiß aus bitterer Erfahrung, dass man sich an Männern wie ihm nur allzu leicht die Finger verbrennt ... 'Hunting ist auf dem allerbesten Weg, eine der großartigsten Stimmen der Romance zu werden!' ROMANTIC TIMES REVIEWS Band 3 der MILLS-BROTHERS-Reihe von NEW-YORK-TIMES-Bestseller-Autorin Helena Hunting Helena Hunting lebt mit ihrer Familie und zwei widerspenstigen Katzen in einem Vorort von Toronto. Tagsüber führt sie ein ruhiges Leben als Englischlehrerin einer Horde Grundschüler, doch nachts verwandelt sie sich zu einer erfolgreichen Bestseller-Autorin von heißen Liebesgeschichten, die unter die Haut gehen. Weitere Informationen unter: http://helenahunting.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 360
    Erscheinungsdatum: 28.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310216
    Verlag: LYX
    Serie: Lyx Taschenbuch 3
    Originaltitel: I Flipping Love You
    Größe: 719 kBytes
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HOLD

1

WÜTENDER SCHARFER TYP

Rian

Ich gehe die Werbeprospekte mit den Sonderangeboten durch auf der Suche nach der Riesenpackung Cinnamon-Toast-Crunch-Müsli. Ich bin sehr gewissenhaft, wenn es darum geht, den günstigsten Preis zu finden. Ich markiere das Angebot mit einem großen Kreis, bevor ich den roten Filzstift vorn in mein Top stecke. Falls ich an der Kasse feilschen werde, sollen es die Kassiererin und die Leute hinter mir in der Schlange so einfach wie möglich haben. Nichts ist schlimmer, als sich hinter einer unorganisierten Pfennigfuchserin die Beine in den Bauch zu stehen.

Ich wippe ein wenig zu dem Lied, das aus den Lautsprechern dudelt, während ich Schachteln von meinem liebsten ungesunden Müsli in meinen Einkaufswagen packe. Auf einmal spüre ich ein Kribbeln im Nacken und erschauere, als ich über die Schulter schaue. Eine Mutter hastet im Gang an mir vorbei, während sich ihr Knirps gefährlich weit aus dem Wagen lehnt, um nach einer Schachtel Fruit-Roll-Ups zu greifen. Ich kann es ihm nicht verdenken. Ihr künstlicher Geschmack ist einfach köstlich.

Doch die Mutter-Knirps-Combo ist nicht der Grund für das Kribbeln. Auf halber Höhe des Gangs steht ein Anzugträger. Ein großer Anzugträger. Über einen Meter achtzig in teuren dunkelgrauen Stoff gehüllt. Er hat weder einen Wagen noch einen Korb. Und er starrt mich an. Seltsam. Ich kann nicht lange genug hinschauen, um zu entscheiden, ob ich ihn kenne, ohne dass deutlich wird, dass ich zurückstarre.

Ich verspüre den Wunsch, mein Aussehen zu prüfen, besorgt darüber, dass ich nur deshalb seine Aufmerksamkeit errege, weil mein Haar furchtbar aussieht oder weil ich einen Schweißfleck am Rücken habe. Ich bin wirklich nicht besonders anziehend. Ich komme gerade von einer Bootcamp-Stunde in dem neuen Fitnessstudio, das ich auf Drängen meiner Zwillingsschwester ausprobiert habe.

Marley hat online einen Zwei-für-einen-Gutschein für vierzig Mäuse gekauft, weshalb ich jetzt sechsmal mit ihr zu diesem dämlichen Training gehen soll. Letzte Woche habe ich es geschafft zu schwänzen, doch das würde sie mir nie zweimal hintereinander durchgehen lassen. Mein Tanktop ist noch immer feucht von der Anstrengung, ich schwitze furchtbar unter den Brüsten, und mein Tanga sitzt irgendwie schief. Wenn ich allein in dem Gang wäre, würde ich ihn zurechtziehen, aber da ist der Kerl im Anzug, weshalb ich den Tanga vorerst dort lassen muss, wo er ist, nämlich unangenehm zwischen meinen Schamlippen eingeklemmt.

Der Anzugträger richtet seine Aufmerksamkeit hastig auf die Regale und nimmt das Glas, das direkt vor ihm steht und zufälligerweise Trockenpflaumen enthält. Er betrachtet es und scheint zu begreifen, worum es sich handelt, denn er stellt es schnell zurück und greift nach einem anderen Produkt. Ich verkneife mir ein Lächeln, erfreut darüber, dass ich sogar in meinem abstoßenden Zustand beäugt werde. Während der Anzugmann dem Regal vor sich seine Aufmerksamkeit widmet, nehme ich ihn ebenfalls in Augenschein.

Sein Aufzug und seine Haltung stinken nach Geld, und ein Anflug von so etwas wie Verlangen, kombiniert mit Neid schnürt mir einen Moment lang die Kehle zu. Früher hätte ich über die Angewohnheit, Preise zu vergleichen - wie eine echte Idiotin -, gelacht, doch jetzt ist es eine Notwendigkeit.

Dem Anzugträger muss warm sein, wenn man bedenkt, dass es Ende April ist und wir für diese Jahreszeit Temperaturen weit über dem Durchschnitt haben. Aufgrund des figurbetonten Schnitts seines Anzugs vermute ich, dass es sich um eine edle Marke handelt. Dazu trägt er schwarze Lacklederschuhe. Sehr unpraktisch bei diesem Wetter und für diesen Ort. Ist ihm überhaupt klar, dass er in den Hamptons ist?

Er trägt eine Armbanduhr, und sein Profil verrät, dass er nicht älter als Anfang dreißig ist. Wahrscheinlich liegt der einzige Grund, weshalb er eine Armbanduhr trägt, darin, dass sie teuer ist und e

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