text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Hot Single Dad Caleb und Linnea von Kingsley, Claire (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2020
  • Verlag: Aufbau Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Hot Single Dad

Gründe, warum ich aufhören muss, an Linnea zu denken: 1. Sie ist zu jung für mich. 2. Sie ist das Kindermädchen meiner Tochter. An der Stelle könnte ich doch schon aufhören, oder? Ich bin das lebende Klischee. Der alleinerziehende Vater, der scharf auf das Kindermädchen ist. Aber es kommt noch schlimmer: 3. Sie ist meine Schwägerin. Meine Frau starb, als unsere Tochter noch ein Baby war, und Linnea war damals ein ruhiger, unscheinbarer Teenager. Ich kannte sie kaum. Und als mir meine Schwiegereltern jetzt vorschlugen, dass sie nach Seattle zieht, um als Kindermädchen für meine Tochter zu arbeiten, stimmte ich nur ungern zu. Was sollte ich hier auch mit so einem blassen Wesen? Aber da die anderen Kindermädchen alles Reinfälle waren, blieb mir nichts anderes übrig. Ich hatte nicht mit der heißen Blondine mit der Wahnsinnsfigur und diesem hinreißenden Lächeln gerechnet. Und Linnea ist perfekt für meine Tochter - lustig, geduldig und freundlich. Und sie wäre perfekt für mich. Aber so darf ich nicht denken. Und es darf niemals etwas zwischen uns passieren...

Claire Kingsley schreibt Liebesgeschichten mit starken, eigensinnigen Frauen, sexy Helden und großen Gefühlen.

Sie kann sich ein Leben ohne Kaffee, ihren Kindle und all den Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen, nicht mehr vorstellen. Sie lebt  im pazifischen Nordwesten der USA mit ihrem Mann und ihren drei Kindern.

 

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 306
    Erscheinungsdatum: 01.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783967970180
    Verlag: Aufbau Verlag
    Größe: 3422 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Hot Single Dad

1: Caleb

Ein endloser Menschenstrom kommt mit der Rolltreppe heruntergefahren, aber das Mädchen, auf das ich warte, ist nicht dabei.

»Wo wird Linnea denn schlafen?«, fragt Charlotte.

»Wir haben ein Gästezimmer, das weißt du doch, Liebes«, entgegne ich.

Meine sechsjährige Tochter sitzt auf meinem Schoß. Sie trägt das Haar heute offen, und mir fällt auf, dass es im Rücken ein wenig zerzaust ist. Ich hätte es noch einmal bürsten sollen, bevor wir losgefahren sind, aber ich wollte nicht zu spät kommen.

Von dort, wo wir sitzen, haben wir einen guten Blick auf die Rolltreppe, und so ist es leichter, Charlotte bei mir zu halten. Ich habe ihr schützend einen Arm um die Taille gelegt und unterdrücke den Impuls, den Passanten prüfende Blicke zuzuwerfen. Ein Flughafen mit regem Betrieb gehört zu den Orten, an denen mein Beschützerinstinkt besonders geschärft ist.

»Ich weiß, aber kann sie nicht bei mir in meinem Zimmer schlafen?«, möchte Charlotte wissen.

»Aha, daher weht der Wind also. Ich denke, Linnea wird ein eigenes Zimmer haben wollen.« Ich kitzle sie am Bauch, und sie windet sich kichernd. »Lass das, Daddy.«

Mein Telefon vibriert, und ich hole es aus der Tasche. Es ist mein Bruder Alex.

»Hey, Mann.«

»Hey. Wo steckst du?«, fragt er. »Ich bin im Sportcenter. Ich dachte, wir werfen heute Abend ein paar Körbe.«

»Geht nicht. Ich bin am Flughafen.« Ich ziehe Charlotte auf dem Schoß näher an mich heran. »Tut mir leid, ich dachte, ich hätte dir Bescheid gesagt, dass ich es heute nicht schaffe.«

»Am Flughafen? Habe ich was verpasst?«

Ich hole tief Luft. Ich habe meiner Familie noch nichts erzählt. Es ist alles so schnell gegangen. Erst letzte Woche haben Charlottes Großeltern noch uns geskypt, und nur wenige Tage später sitze ich am Flughafen und warte auf einen Flug aus Michigan.

»Ich hole jemanden ab«, entgegne ich. »Ist eine lange Geschichte, aber um es kurz zu machen, Melanies Schwester Linnea kommt.«

»Oh, wow. Und kommt Linnea allein oder mit ihren Eltern?«, fragt Alex.

»Sie kommt allein.« Gott sei Dank. Die Beziehung zu meinen Ex-Schwiegereltern ist gelinde gesagt angespannt - das war sie immer. Sie waren von Anfang an der Meinung, dass es für Melanie viel zu früh gewesen sei zum Heiraten. Sie fürchteten, das würde ihrer Karriere schaden. Wir waren damals noch Medizinstudenten und sehr jung. Aber wenn Melanie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, konnte nichts und niemand sie davon abhalten, ihren Willen durchzusetzen - auch nicht ihre Eltern.

Und Melanies Tod - sie starb bei einem Autounfall, als Charlotte noch ganz klein war -, hatte nicht eben dazu beigetragen, unser Verhältnis zu entspannen. Zwar machten ihre Eltern mich nicht direkt für ihren Tod verantwortlich - wie auch, ich war ja nicht einmal in der Nähe, als es passierte -, aber ich wusste, dass sie immer noch der Meinung waren, dass alles anders gekommen wäre, wenn ich ihre Tochter nicht vom rechten Weg abgebracht hätte. Wenn sie mich nicht geheiratet hätte, wäre sie nicht nach Houston gezogen, um dort ihre Assistenzzeit abzuleisten, und folglich an jenem Tag nicht auf dieser Straße unterwegs gewesen.

»Kommt sie, um Charlotte zu besuchen?«, fragt Alex.

»Nicht direkt.« Charlotte wechselt auf den freien Platz neben mir, und ich stehe auf, wobei ich mich leicht abwenden muss, sodass ich sie zwar noch im Auge behalten, sie aber mein Gespräch nicht mithören kann. »Sie kommt her, um auf Charlotte aufzupassen.«

»Hey, ist doch toll.«

»Ja«, sage ich, wobei ihm mein skeptischer Unterton nicht entgehen dürfte. »Das war nicht meine Idee, aber im Augenblick habe ich keine andere Wahl.«

»Was heißt das, es war nicht deine Idee?«, hakt er nach.

»Steve und Margo haben darauf bestanden. Ich schätze, Charlotte hat ihnen erzählt, was für ein Reinfall Brittany war.«

»Stimmt. Brittany hat vergessen, Charlotte von de

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen