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HUNTERS - Special Unit: VERGESSEN von Iosivoni, Bianca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.08.2014
  • Verlag: Romance Edition Verlag
eBook (ePUB)
3,99 €
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HUNTERS - Special Unit: VERGESSEN

Gejagt und auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, trifft Valerie auf den undurchschaubaren wie anziehenden FBI-Agenten Adam Blackbourne. Adam behauptet, dass sie sich schon einmal begegnet sind - und Val ihn angeschossen hat, doch ihr fehlen jegliche Erinnerungen. Als sie einen ihrer Verfolger ohne zu zögern tötet, wird Val klar, dass ihr keine Zeit bleibt und sie sich erinnern muss. Denn jetzt ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern auch das von Adam.

Bianca Iosivoni studierte Sozialwissenschaften und arbeitete jahrelang in einer Online-Redaktion. Seit frühester Kindheit ist sie von Geschichten fasziniert und begann bereits als Teenager aktiv mit dem Schreiben, was heute nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken ist. Ob unterwegs oder zu Hause, ihr Notizblock, Schokolade und jede Menge Kaffee sind ihre ständigen Begleiter. 2012 gehörte sie zu den Gewinnern des LYX-Schreibwettbewerbs und veröffentlichte ihre erste Kurzgeschichte in der Anthologie '5 Jahre - 5 Geschichten', 2014 erscheint der erste Teil ihrer neuen Romantic Suspense Serie bei Romance Edition. Neben dem Schreiben eigener Projekte betreibt sie zusammen mit befreundeten Autoren das Online-Magazin 'Schreibwahnsinn', wo fleißig über verschiedene Schreibthemen gebloggt wird. Die Autorin lebt und arbeitet in Hannover.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 280
    Erscheinungsdatum: 29.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783902972279
    Verlag: Romance Edition Verlag
    Größe: 1231 kBytes
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HUNTERS - Special Unit: VERGESSEN

1. KAPITEL

Sie rannte. Nicht nur um ihr Leben, sondern auch um ihre Seele. Oder das, was davon übriggeblieben war.

Äste schlugen ihr entgegen und verfingen sich in ihren Haaren. Ihre Lunge brannte, aber ihre Füße trugen sie weiter. Immer weiter, über unebenen Waldboden und Wurzelwerk, vorbei an Dornensträuchern, die wie geisterhafte Klauen nach ihr griffen und ihre nackten Oberarme zerkratzten. Sie hielt nicht an, denn wenn sie das tat, würde sie sterben. Also lief sie weiter, stolperte, fiel, zog sich auf die Beine.

Weiter. Immer weiter.

Hämmernde Schritte mischten sich mit dem Pochen in ihren Ohren. Ihr Atem ging rasselnd, ihre Seiten schmerzten. Hinter ihr erklangen Schreie. Stimmen von Männern, die Befehle brüllten. Sie kamen aus allen Richtungen, als wollten sie sie einkreisen.

Keuchend blieb sie stehen und versuchte, sich zu orientieren. Ein Ding der Unmöglichkeit in der Finsternis, die sie umgab. Verzweifelt presste sie sich die Hand auf den Mund, um ihre Panik zu unterdrücken. Sie würden sie finden - und dann würde sie die Nacht nicht überleben. Alles andere mochte aus ihrem Gedächtnis ausgelöscht sein, aber diese eine Sache hatte sich hineingebrannt: Wenn die Männer sie fanden, erwartete sie ein schlimmeres Schicksal als der Tod.

Ein Rascheln hinter ihr ließ sie zusammenfahren. Sie wirbelte herum. Ein Lichtkegel zuckte durch die Dunkelheit, tastete den Boden und die nähere Umgebung nach ihr ab. Schutzsuchend drückte sie sich gegen einen Baumstamm und versuchte, mit der rauen Rinde zu verschmelzen. Ein Blick nach oben verriet ihr, dass es unmöglich war, schnell genug hinaufzuklettern.

Die Mondsichel stand hoch am Himmel und blitzte zwischen den Baumkronen hindurch. Ein paar Sterne leuchteten in der Ferne, zu klein und einsam, um ihr eine Richtung zu weisen.

Die Schritte kamen näher.

Hektisch sah sie sich um. Inzwischen hatten sich ihre Augen an die Finsternis gewöhnt, doch sie entdeckte nichts, das ihr weiterhelfen konnte. Kein Stein, nicht einmal ein herumliegender Ast, der groß genug wäre, um sich zu verteidigen.

Sie hielt den Atem an, als der Mann stehen blieb. Sein schweres Schnaufen drang an ihr Ohr. Eine falsche Bewegung und er würde sie bemerken.

Ihr Herz raste. Das Haar klebte feucht an ihren Schläfen und in ihrem Nacken. Schmerz brannte in ihrer Brust, je länger sie die Luft in ihrer Lunge gefangen hielt. Sie schloss die Augen und zählte.

Eins.

Zwei.

Irgendetwas krabbelte über ihren Hals.

Drei.

Vier.

Ein Windhauch trug den beißenden Geruch von Schweiß und süßlichem Aftershave in ihre Nase.

Fünf.

Sechs.

Sieben.

Ein Rascheln ganz in der Nähe. Sie riss die Augen auf.

Eine große Gestalt trat hinter einem der Baumstämme nur zwei Meter neben ihr hervor, eine Pistole in der einen Hand, die Taschenlampe in der anderen. Der Lichtkegel streifte über Bäume und trockenes Gestrüpp einige Meter weiter.

Vielleicht würde er sie nicht bemerken, wenn sie sich weiterhin still verhielt. Vielleicht würde er einfach vorbeigehen. Oder aber er drehte den Kopf nur ein winziges Stück nach links und erkannte, dass sein Opfer direkt neben ihm stand.

Schweißtropfen rannen über ihren Rücken. Der Stoff des Tanktops klebte an ihrer Haut. Ihr blieb keine Wahl. Sie musste handeln.

Bevor sie es sich anders überlegen konnte, stieß sie sich von dem Baumstamm ab. Mit einem gezielten Tritt gegen die Kniekehlen brachte sie ihn zum Straucheln. Den Rest erledigten ihre Arme schneller, als ihr Verstand folgen konnte. Drei Sekunden später sta

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