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Ich brenne für dich Roman von Mafi, Tahereh (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.09.2014
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Ich brenne für dich

Das atemberaube Finale der Trilogie um Juliette,
Adam und Warner.
Nach der verlorenen Schlacht gegen das Reestablishment ist Omega Point, der Zufluchtsort der Rebellen, zerstört, Juliettes Freunde sind in alle Winde zerstreut. Auch über das Schicksal ihrer ersten großen Liebe Adam ist sie im Ungewissen - ebenso wie über ihre Gefühle für ihn. Die einzige Gewissheit, die ihr noch bleibt, ist, dass sie das grausame Regime unbedingt besiegen muss. Doch dazu wird sie sich Warner anvertrauen müssen, Kommander von Sektor 45, Sohn des feindlichen Oberbefehlshabers - und nunmehr Juliettes einziger Verbündeter. Der eine Mensch, den sie auf ewig zu hassen schwor. Und der ihr Leben rettete. Jetzt verspricht er, an ihrer Seite gegen seinen Vater zu kämpfen. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was will er wirklich von ihr?

Tahereh Mafi ist 26 Jahre alt. Sie wurde als jüngstes von fünf Kindern in einer Kleinstadt in Connecticut geboren und lebt mittlerweile in Orange County in Kalifornien. Nach ihrem Abschluss an einem kleinen College in Laguna Beach studierte Mafi, die acht verschiedene Sprachen spricht, ein Jahr in Spanien. Danach reiste sie quer durch die Welt und fing nebenbei an zu schreiben. Mit ihrem Debüt 'Ich fürchte mich nicht' eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm. 'Rette mich vor dir' ist der heiß ersehnte zweite Band der Trilogie um Juliette.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 29.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641120184
    Verlag: Goldmann
    Serie: Juliette Trilogie Bd.3
    Originaltitel: Ignite Me
    Größe: 744 kBytes
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Ich brenne für dich

6

"Könnte man vielleicht so bezeichnen." Warner zuckt die Achseln. "Wir nennen es Simulationsraum."

"Du hast mich gezwungen, dieses Kind zu foltern", sage ich, und die Wut und Angst dieses Tages brechen wieder über mich herein. Wie sollte ich das je vergessen können? Die entsetzlichen Erinnerungen aus meiner Vergangenheit, die ich erneut durchleben musste, weil Warner seinen Spaß haben wollte. "Das werde ich dir niemals verzeihen", sage ich, und meine Stimme klingt schneidend. "Ich werde dir niemals verzeihen, was du diesem kleinen Jungen angetan hast. Was ich ihm deinetwegen antun musste!"

Warner runzelt die Stirn. "Entschuldige - was?"

"Du warst bereit, ein Kind zu opfern!" Jetzt zittert meine Stimme. "Wegen deiner idiotischen Spiele! Wie konntest du nur etwas so Abscheuliches tun!" Ich feuere das Kissen auf ihn. "Du krankes, herzloses Monster !"

Warner fängt das Kissen auf und starrt mich an, als sähe er mich zum ersten Mal. Dann weiten sich seine Augen, und das Kissen gleitet ihm aus der Hand, fällt zu Boden. "Ach so", sagt er langsam. Kneift die Augen zu, um sich zu beherrschen. "O Gott, du wirst mich umbringen", sagt er, kann sein Lachen jetzt nicht mehr unterdrücken. "Damit komme ich bestimmt nicht mehr klar -"

"Wovon redest du? Was ist los?", frage ich.

Er grinst immer noch breit, als er sagt: "Erzähl es mir, Süße. Erzähl mir einmal ganz genau, was an dem Tag passiert ist."

Ich balle die Fäuste vor Wut über seine Flapsigkeit. "Du hast mir irgendwelche winzigen Stofffetzen zum Anziehen gegeben! Und mich in die Kellerräume vom Hauptquartier gebracht und in einen dreckigen alten Raum eingeschlossen. Ich seh das alles noch vor mir", sage ich, um Beherrschung bemüht. "Widerliche gelbe Wände. Abgetretener brauner Teppich. Riesiger Spionspiegel."

Warner zieht die Augenbrauen hoch. Nickt, damit ich weiterspreche.

"Dann ... hast du irgendeinen Schalter umgelegt." Ich muss mich zwingen weiterzureden. Habe keine Ahnung, weshalb ich an mir selbst zu zweifeln beginne. "Und diese riesigen Metallstacheln schossen aus dem Boden. Und dann -", ich zögere, muss mich wappnen, "kam ein Kleinkind reingelaufen. Mit verbundenen Augen. Und du hast gesagt, er sei dein Stellvertreter. Wenn ich ihn nicht retten würde, dann würdest du es auch nicht tun."

Warner betrachtet mich forschend. "Bist du sicher, dass ich das gesagt habe?"

"Ja."

"Ach ja?" Er legt den Kopf schief. "Du hast mit eigenen Augen gesehen, wie ich das gesagt habe?"

"N-nein", sage ich rasch, "aber da waren Lautsprecher - ich habe deine Stimme gehört -"

Er holt tief Luft. "Ja, sicher. Natürlich."

"Ich habe dich aber sprechen hören", beharre ich.

"Und was ist danach passiert?"

Ich schlucke. "Ich musste den Jungen retten. Er wäre sonst gestorben. Er sah nicht, wo er hinlief, und wäre sonst von diesen Stacheln aufgespießt worden. Ich musste ihn hochnehmen und so halten, dass ich ihn dabei nicht töten würde."

Ein kurzes Schweigen.

"Und ist dir das gelungen?", fragt Warner dann.

"Ja", flüstere ich. Ich kann nicht begreifen, weshalb er mir diese Fragen stellt, obwohl er doch alles selbst miterlebt hat. "Und dann wirkte der Junge leblos", rede ich weiter. "War einen Moment lang gelähmt in meinen Armen. Aber dann hast du einen anderen Schalter umgelegt, und die Stacheln sind verschwunden, und ich habe den Jungen abgesetzt, und er - er fing wieder an zu weinen und stolperte gegen meine nackten Beine. Und fing an zu schreien. Und ich ... ich wurde so rasend wütend auf dich ..."

"Dass du eine Betonwand durchbrochen hast", sagt Warner, und ein kleines Lächeln spielt um seine Lippen. "Du hast Beton durchbrochen, weil du mich erwürgen wolltest."

"Du hattest es verdient", höre ich mich sagen. "Das und Schlimmeres."

"Tja", seufzt er. "Wenn ich tatsächlich getan hätte, was du

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