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Ich will dich kommen lassen Erotische Geschichten von Lindberg, Lola (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.07.2016
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Ich will dich kommen lassen

Lassen Sie sich frech und freizügig zum Lesen verführen - die erotische Anthologie 'Ich will dich kommen lassen' jetzt als eBook bei dotbooks. In jeder Frau schlummert eine sinnliche Göttin, die nur darauf wartet, geweckt zu werden - zum Beispiel von Steve, der als Mann für gewisse Stunden arbeitet. Vom dominanten Nero, vom schüchternen Eric oder von Jake, der einen erstaunlichen Weg wählt, um das Feuer in seinem Eheleben neu zu entfachen ... Sie alle wissen, was zu tun ist, um ihre Partnerinnen zu ungeahnten Höhepunkten zu treiben - und genießen jede Sekunde! In dieser erotischen Anthologie warten zehn provokante und erfrischend schamlose Geschichten auf Sie: Lassen Sie sich verwöhnen, verführen und inspirieren ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Ich will dich kommen lassen' von Lola Lindberg. Lola Lindberg, geboren 1970 in Düsseldorf, gibt gerne zu, dass sie mit ihrem Vornamen etwas schummelt. Nach stürmischen Jahren voller windiger Männerbekanntschaften, über die sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane unter abenteuerlichen Pseudonymen schrieb, heiratete sie einen kleinen Mann mit beeindruckendem Aktiendepot, dem sie seitdem durch die Welt folgt - von München über London und New York nach Amsterdam und wieder zurück. Lola Lindberg veröffentlichte bei dotbooks bereits die eBooks 'Sweet & Sexy: Ich spiel mit dir' und 'Sweet & Sexy: Komm her, Kleiner' und gab die folgenden erotischen Anthologien heraus: 'Deine Lust ist mein Vergnügen', 'Ich will dich kommen lassen', 'Weil ich mit dir spielen will' und 'Atemlos in deinen Armen'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 218
    Erscheinungsdatum: 29.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958245976
    Verlag: dotbooks
    Größe: 965 kBytes
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Ich will dich kommen lassen

Aimée Laurent
BELLAGIO

Du denkst an nichts und du fühlst dich gut, dann streift dich im Vorbeigehen auf der Straße dieser Geruch, und auf einmal denkst du an Italien. Nein, du denkst an Mailand. Doch sag mir, was ist wirklich schön an dieser Stadt, an dieser bröckelnden Mischung aus Ruß und Qualm und Geschrei? Gut, die Altstadt ist wunderbar, die Eleganz der Geschäftsleute ebenso attraktiv wie die vielen Schönheiten, die sich hüftwiegend mit klappernden Absätzen an dir vorbeibewegen, aber das Beste an Mailand ist die Nähe zum See. Von Mailand aus bist du schnell am Lago di Como .

Der Fahrtwind flüstert dir Versprechungen ins Ohr, hüllt dich ein in laue Luft und Vorfreude und macht dich neugierig auf den Tag. Auf den Tag mit ihr. Von der Landkarte blickt dir ein umgedrehtes Ypsilon entgegen, und du entscheidest dich - schnell und intuitiv - für Bellagio, die spröde Schöne mit viel Vergangenheit und viel Zeit für das Hier und Jetzt.

Der kleine Ort erwartet euch mit hübschen, terrassenförmig angelegten Gassen und verwunschenen, von hohen Zypressen gesäumten Hotels an privaten Stränden. Privado, si.

Du nimmst deine Begleiterin bei der Hand, ziehst sie aus dem Wagen heraus, einem Cabrio, wie kitschig, ein Klischee jagt das nächste, denkst du, und dann mietet ihr ein Zimmer mit Blick auf den See. Ganz nah bei den Gärten der Villa Melzi .

Sie öffnet neugierig die dunklen, hölzernen Fensterläden, und die Sonne bahnt sich ihren Weg in den hohen, stuckbeschwerten Raum. Endlich. Endlich angekommen.

Die Frau tritt auf den Balkon, nimmt ihn ein, besitzt ihn, wie sie dich besitzt, manchmal. Sie atmet tief, breitet die Arme weit aus, sieht dich wie staunend an und sagt fast trotzig: Ich war schon einmal hier. In diesem Hotel. Im Speisesaal hängt eine gerahmte Vogelspinne. Spinnen fressen ihre Liebhaber, wusstest du das? Und kaltes Neonlicht bescheint den großen Saal. Die Tische sind mit altem Silber eingedeckt und mit Kristallgläsern, aber Tischdecken gibt es nicht. Nur diese hellgrün getünchten Wände. Mit meiner besten Freundin hab ich hier gewohnt, es war Ostern. Du weißt schon, Ina. Die mit den kringeligen Haaren, die mir später meinen Freund ausgespannt hat ... Studentenzeit halt. Wir haben Kissenschlachten gemacht, und ich wollte, dass sie mich nimmt. Hat sie aber nicht. Sie war schon in eine andere verliebt. Da sind wir Eis essen gegangen. Und wir zwei beide? Wann nimmst du mich?

Du schaust sie an, siehst, wie sie dich fixiert, scheinbar ohne jede Regung. Sie lässt die Arme um den Körper baumeln, und du bist ein weiteres Mal vollkommen entzückt von diesem Wesen, kannst dich nicht entziehen - mal wieder nicht. Und du weißt, sie will keine Antwort. Sie will dich.

Du stellst die schweren Reisetaschen ab, und dann bringst du sie mit einer ungestümen Bewegung zum Straucheln, und sie landet, wo sie landen will. Und da, endlich, strahlt sie dich an und schenkt dir diesen Blick, auf den du schon seit Stunden wartest. Und du tauchst ein in ihre Augen.

Das Bett ist groß und breit und hoch und alt, und die Laken sind weiß und kühl. Sie rascheln unter deinen Bewegungen, als du dich zu ihr legst. Du lässt dir Zeit, sie zu betrachten. Du siehst, wie es in der Ader an ihrem hellen Hals immer schneller pocht. Sie bewegt sich nicht, allein ihre Augen verfolgen dich, sie erscheint dir wie eine Katze auf dem Sprung.

Lange habt ihr das hier geplant. Nur beieinander sein. Nur einander guttun. Sie hat dir so gefehlt. Und sie wird dir immer fehlen, wenn sie nicht bei dir ist. Das weißt du. Und jetzt, kaum dass sie bei dir liegt, spürst du schon den Abschiedsschmerz in dir hochkriechen. Du genießt ihn. Und könntest dich ohrfeigen dafür. Wann endlich wird das aufhören? Wann wirst du dir eingestehen, dass du sie wirklich - und wirklich heißt wirklich - magst ...

Ihre Augen sind dunkel und groß, und fast unmutig sieht

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