text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Ich will dich wieder spüren Digital Edition von Jackson, Brenda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.08.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Ich will dich wieder spüren

Lange Beine, sinnliche Lippen und dieser Blick ... Als Shelly sein Büro betritt, erwacht in Dare Westmoreland sofort wieder das Verlangen. Wie damals will er sie spüren, sie zur Ekstase bringen! Da erfährt er, was sie ihm verschwiegen hat...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 10.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733742089
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 857 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Ich will dich wieder spüren

1. KAPITEL

Zwei Wochen später - Anfang September

Sheriff Dare Westmoreland beugte sich auf dem Stuhl hinter seinem Schreibtisch nach vorn. Der Junge vor ihm war verschlossen und mürrisch. "Hör mal, Kleiner, ich frage dich jetzt das letzte Mal: Wie heißt du?"

Sein Gegenüber verschränkte die Arme vor der Brust und wagte es tatsächlich, seinen durchdringenden Blick zu erwidern.

"Ich hab's schon gesagt, ich mag keine Cops. Von mir erfahren Sie weder meinen Namen noch sonst was. Wenn Ihnen das nicht passt, dann sperren Sie mich doch ein."

Dare richtete sich auf. Er war jetzt sechsunddreißig und mit seinen eins fünfundneunzig eine imposante Erscheinung. Langsam trat er hinter dem Schreibtisch hervor und musterte den Jungen.

Er hatte ihn dabei erwischt, wie er am Highway Kieselsteine auf vorbeifahrende Autos warf, und schätzte ihn auf zwölf oder dreizehn Jahre. Es war lange her, dass er sich von einem Bengel solche Frechheiten hatte bieten lassen müssen.

Kein Kind aus dem Ort würde so etwas wagen, also war dieser Junge erst seit Kurzem in der Stadt.

"Den Wunsch kann ich dir erfüllen. Da du mir verschweigst, wer du bist, nehme ich dich jetzt offiziell in Polizeigewahrsam, bis jemand kommt und dich abholt. Während du darauf wartest, darfst du dich nützlich machen. Zuerst wirst du das Bad im ersten Stock wischen. Komm mit."

Dare ging voraus und schüttelte den Kopf. Die Eltern dieses Jungen waren nicht zu beneiden.

Kaum hatte sie vor dem Büro des Sheriffs abgebremst, stieg Shelly schon aus dem Wagen. Nachdem sie erfahren hatte, dass AJ an diesem Tag nicht in der Schule gewesen war, fuhr sie sofort nach Hause, nur um festzustellen, dass er auch nicht dort war.

Als es immer später geworden war, hatte sie sich große Sorgen gemacht und schließlich bei der Polizei angerufen. Sobald sie dort eine Beschreibung ihres Sohnes abgegeben hatte, war ihr mitgeteilt worden, der Junge befinde sich in Polizeigewahrsam. Man hatte sie allerdings nicht kontaktieren können, weil er sich weigerte, seine Personalien anzugeben. Ohne weitere Details zu erfragen, hatte sie sich ins Auto gesetzt und war losgefahren.

Seufzend stieß sie die Luft aus. Wenn AJ seinen Namen nicht genannt hatte, wusste Dare auch noch nicht, dass sie seine Mutter war. Im Moment war das ein beruhigender Gedanke.

Sie schob die Tür zur Polizeiwache auf und war sich bewusst, dass sie Dare Westmoreland gleich gegenübertreten musste. Anscheinend sorgte das Schicksal dafür, dass sie dieses Treffen nicht länger aufschob.

"Sheriff, die Mutter von unserem John Doe ist da."

Dare sah von seinen Unterlagen hoch und erwiderte den Blick der Sekretärin. "Nur ein Elternteil, Holly?"

"Ja, nur die Mutter. Sie trägt keinen Ehering, also vermute ich, dass es keinen Vater gibt. Zumindest nicht in der näheren Umgebung."

Dare nickte. "Und was treibt der Junge gerade?"

"Er sieht Deputy McKade zu. Der putzt draußen sein Dienstmotorrad."

"Okay. Schicken Sie die Frau rein. Ich muss unbedingt mit ihr reden. Ihr Sohn braucht deutlich mehr Disziplin."

Nachdenklich trat Dare ans Fenster und sah auf den Hof hinunter, wo der Junge seinen Deputy beim Polieren des Motorrads beobachtete. Er atmete tief durch. Irgendetwas an dem Bengel kam ihm seltsam bekannt vor. Vielleicht erinnerte er ihn an sich selbst und an seine vier Brüder, als sie alle noch jünger gewesen waren.

Leicht hatten sie fünf es ihren Eltern auch nicht gemacht. Sie waren oft stur und bockig gewesen, hatten gewisse Grenzen aber nie überschritten und waren klug genug gewesen, im entscheidenden Moment den Mund zu halten.

Der Junge musste noch eine Menge lernen.

"Sheriff Westmoreland, das ist Mrs Rochelle Brockman."

Dare fuhr herum. Dort stand die Frau, die er früher mehr als alles andere geliebt hatte. Ihm stockte der Atem. Schlagartig war er angespannt. Sein Mu

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen