text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Idol - Gib mir deine Liebe von Callihan, Kristen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Idol - Gib mir deine Liebe

Ein Sturm, ein Rockstar und ein Kuss, der alles verändert Kurz vor einem Schneesturm will Stella Grey noch schnell ihre Vorräte aufstocken. Doch ein attraktiver Unbekannter reißt sich die letzte Packung Eis unter den Nagel. Eins ist klar: Ohne das Minzeis mit Schokoladensplittern wird Stella das Unwetter nicht überstehen. Und so greift sie zu einer drastischen Maßnahme: Sie küsst den Fremden und lenkt ihn damit ab, sodass sie mit dem Eis fliehen kann. Wer hätte schon ahnen können, dass es sich bei dem Überrumpelten um Jax Blackwood, Sänger und Leadgitarrist der erfolgreichen Rock Band Kill John, handelt? Und dass ausgerechnet er sich als Stellas neuer Nachbar entpuppt? 'Ein sehr emotionales Buch. Wenn einer sein Happy End verdient hat, dann ist es Jax!' SMEXY BOOKS Band 3 der 'VIP'-Reihe von NEW-YORK-TIMES-Bestseller-Autorin Kristen Callihan Kristen Callihan ist ein Kind der 80er Jahre, was bedeutet, dass sie schon mal Neonröcke, schwarze Spitzenhandschuhe und Springerstiefel getragen hat (wenn auch nie alles zur gleichen Zeit) und jeden einzelnen John-Hughes-Film mitsprechen kann. Sie war schon immer eine Tagträumerin und hat irgendwann beschlossen, den Figuren in ihrem Kopf ein richtiges Zuhause zu geben - und mit dem Schreiben begonnen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in der Nähe von Washington D. C.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 28.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308848
    Verlag: LYX
    Serie: VIP-Reihe .3
    Originaltitel: Fall
Weiterlesen weniger lesen

Idol - Gib mir deine Liebe

1

Stella

Ein Mann verfolgt mich. Da bin ich mir zu neunundneunzig Komma fünf Prozent sicher. Obwohl ich deswegen ausflippen sollte, finde ich es momentan eher faszinierend. Ich werfe einen Blick über die Auslage mit den Bioäpfeln, um den fraglichen Verfolger zu betrachten. Er ist groß, schlank und durchtrainiert - zumindest lässt das der straffe Sitz seines Mantels auf seinen breiten Schultern vermuten. Seine Gesichtszüge sind gleichmäßig, und er hat eine ausgeprägte Kieferpartie. Sein Haar ist schokoladenbraun und seine Haut gebräunt. Schokolade und Erdnussbutter. Lecker.

Ich verkneife mir ein Schnauben. Man sollte niemals Essen einkaufen gehen, wenn man hungrig ist, sonst sieht plötzlich alles lecker aus. Und okay, vielleicht bin ich mir zu achtzig Prozent sicher, dass er mich verfolgt. Man muss sich nur mal die Fakten anschauen: Dieser megaheiße Kerl ist in jedem Gang aufgetaucht, in dem ich gewesen bin, aber er scheint nicht der Typ zu sein, der Leute verfolgt. Dafür wirkt er irgendwie zu selbstbeherrscht, so als würde er sich große Mühe geben, nicht bemerkt zu werden. Viel Glück dabei. Dieser Kerl hat eine Ausstrahlung, die nichts mit seinem Aussehen zu tun hat, sondern eher so etwas wie reine Anziehungskraft ist. Sie ist so stark, dass er mir irgendwie bekannt vorkommt, was einfach nur lächerlich ist. Wenn ich ihm schon mal begegnet wäre, würde ich mich an ihn erinnern, weil er so unglaublich heiß ist.

Verfolgt er mich? Das Urteil steht noch aus. Ich muss ihn weiter beobachten.

Mein potenzieller Verfolger schaut auf. In seiner großen Hand hält er einen rosigen Apfel der Sorte Honeycrisp. Genau diese Sorte habe ich eben erst in meinen Einkaufskorb gelegt. Ich erhasche einen Blick auf jadegrüne Augen unter ausdrucksstarken dunklen Brauen. Dann wende ich mich schnell ab. Mein Herz pocht heftig, weil er mich auf frischer Tat ertappt hat.

Nein, er verfolgt mich definitiv nicht. Kerle wie er schauen Frauen wie mich nie an. Sie bevorzugen große, dünne Göttinnen mit einem perfekten Körperbau oder zierliche, elfenhafte Wesen mit großen Augen und einem kecken Lächeln. Sie achten nicht auf Frauen, die lediglich mit einer durchschnittlichen Größe, einem durchschnittlichen Gewicht und einem durchschnittlichen Aussehen gesegnet sind. Ich sollte es wissen. Kerle wie er übersehen mich schon mein ganzes Leben lang. Das fing bereits in der ersten Klasse an, als Peter Bondi allen Mädchen hinterherjagte, um sie zu küssen - mit Ausnahme von mir.

Die Erkenntnis, dass man das einzige Mädchen ist, das die Jungs so eklig finden, dass einen nicht mal der Popelesser der Klasse anrühren will, ist ziemlich schrecklich. Die Erinnerung daran, wie ich all die anderen Mädchen dabei beobachtete, wie sie kreischend wegliefen, während der küssende Peter in der Pause hinter ihnen herjagte, schmerzt immer noch ein wenig.

Nicht dass ich das Recht hätte, mich zu beschweren. Ich habe auch ein paar gute Eigenschaften: reine Haut - was immer ein Pluspunkt ist - und recht anständige Lippen. Mom nannte mich immer Bardot, nicht weil ich wie die Schauspielerin aus den Sechzigern aussehe, sondern weil sie fand, dass ich einen Mund wie sie habe. Bienenstichlippen nannte meine Mom sie, was wirklich schmerzhaft und scheußlich klingt. Außerdem bin ich mit seidigem, rotgoldenem Haar gesegnet, das sich sanft kräuselt.

Mittlerweile liebe ich mein Haar - und ich habe bis zu meinem neunundzwanzigsten Lebensjahr gebraucht, um das sagen zu können, ohne zu befürchten, dass ich eitel klingen könnte. Manche Männer sehen das Haar und erwarten mehr von meinem Gesicht. Sie erwarten umwerfende Schönheit, nicht durchschnittliche Attraktivität. Woher ich das weiß? Genau das hat man mir das ein oder andere Mal gesagt. Autsch. Und natürlich gehören zu meinem Haar Sommersprossen. Männer lieben sie entweder oder sie hassen sie.

Ehrlich gesagt ist es wahrscheinlicher, dass ich

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen