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Im Bann des Wüstenprinzen Digital Edition von Marton, Dana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.12.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Im Bann des Wüstenprinzen

Keine Sekunde werde ich ihn aus den Augen lassen, schwört sich Dara, Scheich Saeeds neue Leibwächterin. Doch dabei verfällt sie wehrlos dem erotischen Bann des Wüstenprinzen - und wird leidenschaftlich von ihm belohnt, als sie ihm mutig das Leben rettet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 09.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733743710
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1124 kBytes
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Im Bann des Wüstenprinzen

1. KAPITEL

Sie flogen unterhalb des Radars, blieben jedoch nicht so unsichtbar, wie es ihnen lieb gewesen wäre.

Dara Alexander tauchte im Cockpit der MC-130 ganz in den Anblick des sternenklaren Himmels ein. Nicht eine einzige Wolke verdeckte den Mond. Von völliger Finsternis konnte hier nicht die Rede sein. Das gehörte zu den Nachteilen von Einsätzen in der Wüste und machte es äußerst schwierig, sich unbemerkt ein Bild der Lage zu machen.

Der Vollmond gehörte allerdings zu ihren geringsten Sorgen. In wenigen Minuten würden sie noch tiefer fliegen, um die richtige Höhe für den Absprung zu haben. Dann würde die Einheit abspringen, und das Flugzeug würde zur Basis zurückkehren. Das Wichtigste war, unbemerkt den Boden zu erreichen. Wenn sie erst einmal unten waren, kamen ihre besonderen Fähigkeiten ins Spiel, sich zu tarnen.

Dara ließ die Blicke prüfend über Beharrains fremdartige Landschaft schweifen, über die ausgedehnten Flächen des Felsplateaus, aus dem immer wieder riesige Steinblöcke hervorragten. Einige von ihnen waren mehr als hundert Meter hoch. Sie hätte genauso gut ein Video vom Mars betrachten können. Nur dass hier irgendwo ein Konvoi mit Waffenschmugglern nach Süden hin unterwegs war, um die Grenze zum Jemen zu überqueren.

Heute nicht. Ihre Einheit würde es verhindern. Dara lockerte ihre Schultern und war für den Einsatz startklar.

Der Pilot blickte von seinem Bildschirm auf, der die genaue Position anzeigte. "Fünf Minuten bis zur Absprungzone."

"Wir sehen uns in ein paar Tagen." Sie stand auf, klopfte dem Mann anerkennend auf die Schulter und lächelte zum Kopiloten hinüber, der die Positionsangaben auf dem Armaturenbrett überprüfte.

Dara vermisste die Air Force nicht wirklich - ihr derzeitiger Job bei der Special Designation Defense Unit, kurz SDDU, bot mehr als genug Abwechslung - aber immer, wenn sie in einem Cockpit saß, überkam sie das ein Gefühl, zu Hause zu sein. Sie warf einen Blick auf die beiden Navigationsoffiziere und den Offizier für Elektronische Kampfführung, die sich ganz auf die Bedienungskonsole konzentrierten. Dann ging sie nach hinten zu der Sondereinsatztruppe, der sie nun angehörte.

Joey Scallio grinste sie an. "Wie wär's mit einem Kuss als Glücksbringer?"

"Träum weiter, Scallio."

Sein Grinsen wurde noch breiter. "Baby, in meinen Träumen tun wir verdammt mehr als das."

Sie schüttelte nachsichtig den Kopf und machte ein paar Dehnübungen.

Harrison, der Leiter ihrer Einsatztruppe, hob ermunternd den rechten Daumen und lächelte sie an. Seine strahlend weißen Zähnen standen in starkem Kontrast zu seiner dunklen Haut. Er redete gerade mit Miller. "Das wird bald einfacher ..."

Den Rest konnte sie wegen des Flugzeuglärms nicht verstehen. Nach dem stolzen väterlichen Lächeln zu urteilen, das sich im Gesicht des jüngeren Mannes ausbreitete, sprachen sie wahrscheinlich über dessen neugeborenen Sohn.

Sie hatte schon fast ihren Sitz erreicht, als der Alarm aus dem Cockpit ertönte. Der schrille Ton ließ sie für den Bruchteil einer Sekunde erstarren.

"Alarm! Boden-Luft-Rakete. Auf Aufprall gefasst machen", warnte eine Ansage durch ihren Kopfhörer.

Dara ergriff einen der Gurte, die an der Wand befestigt waren, wickelte ihn um einen Arm und hielt sich mit aller Kraft daran fest, während das Flugzeug zur Seite kippte, um der Gefahr auszuweichen.

Doch es war zu spät. Die Maschine wurde von der Boden-Luft-Rakete getroffen.

Daras rechte Schulter fühlte sich an, als wäre sie aus dem Gelenk gerissen worden. Es entstand ein ohrenbetäubender Lärm. Sie konnte sich nicht mehr am Gurt festhalten und rutschte über den Boden in den vorderen Bereich des Flugzeugs. Verdammt! Verzweifelt griff sie nach allem, was ihr Halt bieten könnte, um nicht gegen die Metallkisten vor der Cockpittür zu prallen und sich die Beine zu brechen. Das Netz für die Fracht./s

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