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Im Castello der Sehnsucht von Brock, Andie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Im Castello der Sehnsucht

Fassungslos hört Harper, was der Milliardär Vieri Romano von ihr verlangt: Wegen einer dringlichen Familienangelegenheit soll sie seine Verlobte spielen. Eigentlich hatte er diesen Deal mit ihrer Schwester ausgehandelt, aber die ist spurlos verschwunden. Nun muss Harper einspringen - und ihn nach Sizilien begleiten! Ein gefährliches Spiel in seinem romantischen Castello beginnt. Denn Vieri weckt in ihr eine verhängnisvolle Sehnsucht. Und dann spricht ihr arroganter, aber viel zu attraktiver Schein-Verlobter auch noch von Heirat! Aber nie von Liebe ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 25.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733710422
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1755 kBytes
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Im Castello der Sehnsucht

2. KAPITEL

"Ihre Verlobte?"

Die Worte klangen mühsam gekrächzt und genauso lächerlich wie kühl von Vieri geäußert.

" Sì , richtig gehört."

"Ich soll Sie heiraten?"

"Nein." Er lachte verächtlich auf. "Ich kann Ihnen versichern, dass es dazu nicht kommen wird."

"Was dann? Ich verstehe das nicht."

"Ihre Schwester und ich hatten einen Deal. Im Gegenzug für eine großzügige Zahlung sollte sie für einen begrenzten Zeitraum vorgeben, meine Verlobte zu sein. Es ist wirklich nicht besonders kompliziert."

Für ihn vielleicht nicht oder für ihre verrückte Schwester. Aber Harper hatte mit dieser Vorstellung durchaus ihre Schwierigkeiten. "Aber warum? Und was heißt begrenzter Zeitraum?"

"Um Ihre erste Frage zu beantworten: damit mein Patenonkel glücklich ist. Zu Ihrer zweiten Frage: Es handelt sich um ein paar Wochen, höchstens Monate." Vieri hielt inne und atmete tief durch. "Mein Onkel ist todkrank. Er hat nicht mehr lange zu leben."

"Oh." Harper sah den Schmerz in Vieris Augen. "Das tut mir sehr leid."

Er zuckte die Achseln "Sein letzter Wunsch ist, dass ich heirate und eine Familie gründe. Ich würde ihm diesen Wunsch gern erfüllen, zumindest teilweise."

"Aber wie? Ich meine, es wäre nichts als eine Lüge. Wäre das fair ihm gegenüber?"

"Ich betrachte es lieber als einen kleinen, wohlgemeinten Trick."

Harper runzelte die Stirn. Für sie klang es immer noch nach Betrug. "Und Leah hat dem zugestimmt?" Warum sie sich die Mühe machte, diese Frage zu stellen, wusste sie selbst nicht. Es war genau die Sorte durchgeknallter Plan, für den Leah sich begeistern konnte.

"Genau genommen war es ihre Idee."

Das ergab Sinn.

"Und wie genau lautet die Abmachung? Worauf hat Leah sich eingelassen?" Sie schluckte schwer, so sehr fürchtete sie die Antwort.

"Darauf, nach Sizilien zu fliegen, meinen Patenonkel kennenzulernen und die glückliche Verlobte zu mimen."

Harper kaute nervös an ihren Fingernägeln, während sie auf weitere Informationen wartete.

"Vielleicht müssten wir auch mehrmals hinfliegen und uns auf längere Aufenthalte in Italien einstellen. Ich würde gern so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen."

"Ich verstehe." In dem sich ausbreitenden Schweigen versuchte Harper, sich ihre Rolle vorzustellen. "Erzählen Sie weiter."

"Das war es schon. Die Abmachung zwischen Leah und mir wurde absichtlich vage gehalten."

Absichtlich vage? Was sollte das denn heißen? Im Angesicht dieses verboten attraktiven Mannes drifteten Harpers Gedanken in alle möglichen Richtungen. Sie rief sich zur Ordnung und sah ihn züchtig an. "Bevor ich mich darauf einlassen kann, muss ich natürlich wissen, ob Sie darüber hinaus etwas von mir erwarten."

Vieri gab ein knurrendes Geräusch von sich. "Wenn Sie darauf anspielen, ob wir auch das Bett teilen werden, so lautet die Antwort nein." Spöttisch sah er in Harpers gerötetes Gesicht. "Üblicherweise zahle ich nicht dafür, dass eine Frau mit mir schläft."

"Natürlich nicht." Harper versuchte, die verlockende Vorstellung, mit Vieri in einem Bett zu liegen, aus ihrem Kopf zu verbannen. "Dem hätte meine Schwester auch nie zugestimmt." Harper hoffte zumindest, dass sie da richtig lag. "Und ich selbstverständlich auch nicht."

Oje, warum konnte sie nicht einfach den Mund halten?

"Freut mich sehr, das zu hören." Er ließ seinen Blick aus tiefblauen Augen über ihren Körper gleiten. "Und wie sieht es aus? Haben wir einen Deal? Sind Sie bereit, für die Schulden Ihrer Schwester aufzukommen?"

"Ich weiß nicht." Harper zögerte. "Wenn ich es täte, was würde dann aus Leah?"

"Sie würde mich nicht länger interessieren."

Anders als erwartet bot diese Aussage Harper nicht den geringsten Trost. Sie hatte keine Ahnung, wie sie Leah finden sollte. Vieri hingegen kannte Leute; er hatte Kontakte und Quellen, die ihr nicht zur

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