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Im goldenen Licht der Sternschnuppen von Thompson, Nancy Robards (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Im goldenen Licht der Sternschnuppen

Hell blitzen die Sternschnuppen über der Mittelmeerinsel St. Michel auf. Schnell wünscht Lindsay sich etwas ... was sich schon Sekunden später erfüllt? Denn der Drei-Sterne-Koch Carlos Montigo, wie sie geladener Gast bei der königlichen Hochzeit, spricht sie an. Die magische Anziehungskraft zwischen ihnen funkelt heller als das Licht der Sterne - und kurz danach erhält Lindsay ein unglaubliches Angebot: Sie soll für einen TV-Sender eine Gourmetreise quer durch Europa unternehmen. Nicht allein: Ihr aufregender Begleiter ist niemand anderer als Carlos Montigo ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 11.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863498054
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 408 kBytes
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Im goldenen Licht der Sternschnuppen

1. KAPITEL

"Du bringst einen ja fast dazu, wieder an Märchen zu glauben", sagte Lindsay Bingham, als sie ihrer Freundin Sophie Baldwin in einem stillen Moment mitten im Hochzeitstrubel eine lose Haarsträhne unter den Brautschleier schob.

Sophie sah nicht nur in jeder Hinsicht wie eine Prinzessin aus, sondern war sogar eine. Eine richtige Prinzessin.

Die Hochzeit war einfach wundervoll gewesen, und auf dem Empfang tummelte sich die feine Gesellschaft. Lindsay konnte es noch immer nicht fassen, dass die bodenständige Sophie Baldwin aus Trevard, North Carolina, inzwischen eine waschechte königliche Hoheit war.

Erst im letzten Jahr hatte sie ihre Abstammung entdeckt - oder vielmehr ihre Abstammung sie - und war mit großem Pomp und Trara auf die Insel St. Michel verschlagen worden. Und um das Glück vollkommen zu machen, hatte sie soeben auch noch ihren Traumprinzen geheiratet.

Wie auf ein Stichwort wirbelte genau in diesem Augenblick der große gut aussehende Luc Lejardin auf der Tanzfläche an ihnen vorbei. Er hatte eine andere Frau im Arm, aber als er den Blick seiner Braut auffing, war nicht zu übersehen, dass er nur Augen für sie hatte.

Lindsay seufzte sehnsüchtig. Sie würde ohne zu zögern ein ganzes Königreich dafür hergeben, von einem Mann so angesehen zu werden.

"Ob ich wohl mein eigenes Aschenputtel-Märchen erlebe, wenn ich weiter 'When You Wish Upon a Star' aus dem Walt-Disney-Film singe?"

Sophie lächelte. "Kann schon sein, aber da der Song aus dem Pinocchio-Film stammt, landest du womöglich nur bei einem verlogenen unartigen Jungen statt einem hübschen Prinzen."

Ein verlogener unartiger Junge? Das wäre zumindest nichts Neues. Bad Boys schienen nämlich ihr Schicksal zu sein.

"Du hast recht", sagte Lindsay. "Aschenputtels Kampflied war 'A Dream Is a Wish Your Heart Makes ...'"

Sophie zwinkerte ihr zu. "Ein bisschen Wunschträumen hat noch niemandem geschadet."

"Klar, aber ich habe mir fest vorgenommen, in Zukunft mehr zu tun, als nur zu träumen. Ich will endlich mein Leben auf die Reihe kriegen und ein neuer Mensch werden."

Ein guter Vorsatz, denn bisher war sie eher auf dem Selbstzerstörungstrip gewesen, zum Beispiel indem sie herauszufinden versuchte, wie viele Jahre sie es noch in ihrem Sackgassenjob als Empfangsdame beim Sozialamt in Trevard durchhalten würde. Oder wie vielen Mr Wrongs man im Laufe eines Lebens über den Weg laufen konnte.

Lindsay seufzte wieder. Leider war ihr Vorhaben, ein neuer Mensch zu werden, nicht so einfach umzusetzen wie gedacht. Ihr Job bot nämlich gewisse Vorteile, vor allem den, dass sie ihn im Schlaf erledigen konnte. Klar, ihre Chefin war eine Riesennervensäge, aber wenigstens ein bekanntes Übel. Zumindest versuchte Lindsay sich das immer wieder einzureden.

Aber leider führte der Job nirgendwohin.

So wie ihre bisherigen Beziehungen.

Manchmal kam es ihr so vor, als sei der Weg zur wahren Liebe ein Balanceakt auf einem über einem dunklen Abgrund gespannten Drahtseil. Sie war ihn schon einmal gegangen, an der Hand eines Mannes, den sie geliebt und dem sie vertraut hatte. Er hatte behauptet, den Rest seines Lebens mit ihr verbringen zu wollen, aber dann hatte er sie nicht nur losgelassen, sondern auch noch in den Abgrund gestoßen.

Der Schmerz darüber war unerträglich gewesen.

Sogar jetzt noch, sieben lange Jahre später, tat es weh, an den Mann zu denken, der ihr das Herz gebrochen hatte.

Um sich selbst zu betäuben, hatte sie sich mit anderen Männern eingelassen. Sie hatte sogar Beziehungen gehabt - wenn man das so nennen konnte. Aber keiner von den Typen wäre für eine langfristige Beziehung infrage gekommen.

Wahrscheinlich war das auch besser so. Wenn man sich nämlich von vornherein die falschen Männer aussuchte, konnte man zumindest nicht enttäuscht werden.

Sophie drückte Lindsay die Hand. "Klasse Idee, das mit dem ne

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