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Im Land der roten Erde: Ein Australien-Roman Roman von Canetta, Virginia (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Im Land der roten Erde: Ein Australien-Roman

Wenn eine Begegnung das ganze Leben verändert: Der gefühlvolle Australienroman "Im Land der roten Erde" von Virginia Canetta als eBook bei dotbooks. Wann weißt du, dass es wirklich Liebe ist? Auf den ersten Blick sind Nina und Christopher ein echtes Traumpaar: Er, der charmante Pilot, dem alle Herzen zufliegen, und sie, die attraktive Co-Pilotin, die an seiner Seite über den Wolken schweben könnte ... wenn da nicht dieses nagende Gefühl wäre, dass Treue für ihn womöglich ein Fremdwort ist. Ausgerechnet in Australien erkennt Nina schließlich, dass es keine gemeinsame Zukunft für sie geben kann. Aber was soll die junge Frau hier, mutterseelenallein auf einem fremden Kontinent? Nina beschließt, ihren lang gehegten Traum wahr zu machen - und wird Buschpilotin. So lernt sie den Arzt John Taylor kennen, der auf den ersten Blick so rau und abweisend wirkt wie das Outback, in das er sich zurückgezogen hat. Aber Nina weiß, dass man sich auf den ersten Eindruck nie verlassen darf ... Ein mutiges Herz und ein Land voller Abenteuer: Genießen Sie diesen Roman aus dem Nachlass der beliebten Bestsellerautorin Christa Canetta! Jetzt als eBook kaufen und genießen - der Liebesroman "Im Land der roten Erde" von Virginia Canetta entführt sie nach Australien. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag. Dieser Roman ist etwas ganz Besonderes, da drei Generationen ihn geprägt haben: Christa Canetta war das Pseudonym der deutschen Journalistin und Bestsellerautorin Christa Kanitz (1928-2015). In ihrem Nachlass fanden ihre Töchter - darunter die erfolgreiche Autorin Brigitte D'Orazio - einen unvollendeten Roman, dem sie gemeinsam den letzten Schliff verliehen und der nun unter dem Namen von Christa Kanitz' Enkeltochter Virginia veröffentlicht wird: 'Jenseits der Grillenbäume'. Von Christa Canetta erschienen bei dotbooks bereits 'Das Leuchten der schottischen Wälder', 'Schottische Engel', 'Schottische Disteln', 'Die Heideärztin', 'Die Heideärztin unter dem Kreuz des Südens' und 'Der Tanz der Flamingos'; unter dem Namen Christa Kanitz veröffentlichte sie bei dotbooks den Roman 'Die Rivalen von Teufelsbrück'. Brigitte D'Orazio veröffentlichte bei dotbooks 'Das Haus in Portofino', 'Der Fünf-Sterne-Kuss', 'Fundstücke des Glücks', 'Geliebte Träumerin', 'Kapitäne küsst man nicht', 'Sing mir das Lied von der Liebe', 'Ti amo heißt Ich liebe dich', 'Die Sterne über Florenz', 'Villa Monteverde' und 'Tierärztin mit Herz sucht Glück auf dem Land'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 225
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961489282
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 872 kBytes
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Im Land der roten Erde: Ein Australien-Roman

Kapitel 1

Schon seit gut einer halben Stunde war da ein seltsames Gefühl in ihrem rechten Bein, und jetzt fühlte sich der Fuß zunehmend taub an.

Mist! Nina rieb sich unauffällig über den Oberschenkel und knetete die Muskeln. Aber Christopher bekam es natürlich mit. Ihm entging nie etwas.

"Alles in Ordnung?"

"Bestens." Sie spürte seinen prüfenden Blick auf sich ruhen, schaute aber weiterhin angestrengt geradeaus.

"Willst du eine Pause einlegen?" Seine Stimme klang eindringlich, fast befehlend.

"Das ist nicht nötig." Sie hatte nicht die Absicht, einem schwachen Moment nachzugeben.

"Komm schon, ich merke doch, dass du Bewegung brauchst. Wir sind auf Autopilot. Mach ruhig einen Spaziergang durch die Gänge."

Der Gedanke war verlockend. Immerhin saßen sie seit mehr als sieben Stunden im Cockpit des Airbus A 350, und bisher hatte sie sich kaum mal ein paar Minuten gegönnt, um sich frisch zu machen.

Christopher hatte ihr schon häufig vorgehalten, sie sei zu ehrgeizig, zu verbissen. Sie müsse auch mal alle fünf gerade sein lassen. Davon werde die Mühle schon nicht gleich abstürzen.

Er hatte gut reden. Er war ja schon Pilot, Nina nur Kopilotin, aber sie war fest entschlossen, bald mit ihm gleichzuziehen. Im Privatleben waren sie ein Liebespaar, und manchmal fragte sie sich, ob es für ihre Beziehung nicht eher hinderlich war, auch zusammen zu fliegen. Nicht, dass es zu vermeiden war, denn auf die Dienstpläne hatte sie keinen Einfluss.

Aber sie sie hasste es wirklich, wenn Christopher - aus welchem Grund auch immer - den besorgten Beschützer raushängen ließ. Also blieb sie sitzen, massierte weiterhin ihr Bein und hoffte, es würde nicht schlimmer werden.

Ein schneller Seitenblick auf Christophers markantes Profil sagte ihr, dass er nicht glücklich mit ihrer Entscheidung war und sie vermutlich noch dazu für unvernünftig hielt: Die Kiefer zusammengepresst, hatte er den Blick von ihr abgewandt und starrte stur aus dem Cockpitfenster, als könnte er dem endlosen nachtblauen Himmel noch irgendwas Neues abgewinnen, was er nicht schon unzählige Male gesehen hatte.

Nina fand, er übertrieb maßlos. Wegen eines eingeschlafenen Beins und Fußes würde er doch nicht sauer werden? Oder passte es ihm einfach nur nicht, dass sie seinen überfürsorglichen Vorschlag nicht angenommen hatte?

"Es geht mir gut. Wirklich", sagte sie forsch.

"Schon okay", kam es unfreundlich zurück. Er wirkte nach wie vor sauer.

Sie gab es auf. Nicht zum ersten Mal war dieser Mann ein Rätsel für sie. Was hatte er nur?

Wenige Minuten später wurde ihr die Lösung buchstäblich auf einem Tablett gereicht.

"Ich habe dir eine kleine Erfrischung gebracht, Christopher." Die Flugbegleiterin drängte sich ins Cockpit und strahlte Ninas Freund an.

"Danke, Jessica, das ist nett von dir. Du bist die Beste."

Von dir ...? Die Beste ...? Vor Wut knirschte Nina mit den Zähnen und starrte über die Instrumententafel hinweg nun selbst in den Himmel.

Seit wann waren die beiden per Du? Beim Abflug in Frankfurt am Main hatte es noch Herr König und Frau Martens geheißen. Und jetzt plötzlich Christopher und Jessica? Da muss ich was verpasst haben, dachte Nina. Sie hörte das leise Kichern der geschmeichelten Stewardess und zwang sich, weiter nach draußen zu schauen.

Irgendetwas musste während der Zwischenlandung in Singapur vorgefallen sein. Das war die einzige mögliche Erklärung. Ein paar Stunden lang hatte sie vergeblich nach Christopher gesucht, immer wieder hatte sie nur seine Mailbox erreicht.

Was hatte er später noch mal als Entschuldigung vorgebracht? Ach ja, der zollfreie Einkauf von Seidenstoffen für seine Mutter hätte so lange gedauert. Nina schüttelte müde den Kopf. Und sie hatte ihm geglaubt. Wie immer. Weil sie einfach nicht begreifen wollte. Weil es nicht in ihr Weltbild passte, dass ihr Freund sie

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