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Im Sturm verführt von Blake, Maya (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Im Sturm verführt

Brianna Moneypenny ist die perfekte Assistentin: tüchtig, smart, korrekt ... aber leider viel zu attraktiv. Anderthalb Jahre konnte Ölmilliardär Sakis Pantelides ihr widerstehen - jetzt ist er ihren Reizen hilflos ausgeliefert. Denn als einer seiner Tanker bei einem gefährlichen Sturm kentert, kämpft Brianna mit ihm darum, eine weitere Katastrophe zu verhindern. Tag und Nacht. Nach ihrem aufopfernden Einsatz kann Sakis nicht anders: Er muss sie in seine Arme ziehen und küssen! Noch ahnt er nicht, welche Gefahr von der Blondine ausgeht. Für sein Imperium - und für sein Herz ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 31.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733701536
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 649 kBytes
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Im Sturm verführt

1. KAPITEL

"Komm schon, Ari, gib mal ein bisschen Gas! Obwohl mich eigentlich nicht überrascht, dass du schlappmachst, während ich mich hier abrackere!"

Sakis Pantelides zog gleichmäßig die Ruder durch das aufgewühlte Wasser und genoss den Adrenalinrausch, der durch seinen Körper schoss. "Und hör auf, zu jammern, alter Mann! Ist doch nicht meine Schuld, wenn dir die Jahre allmählich zu schaffen machen." Er grinste, als er seinen Bruder genervt durch die Zähne zischen hörte.

In Wahrheit war Ari nur zweieinhalb Jahre älter, doch Sakis ließ keine Gelegenheit aus, ihn wegen des Altersunterschieds aufzuziehen. Und dieser sprang immer wieder darauf an.

"Keine Angst, Theo wird dir beim nächsten Ruderwettbewerb schon aus der Klemme helfen, damit du dich nicht so anstrengen musst", setzte Sakis nach.

"Theo wird zu sehr damit beschäftigt sein, den anwesenden Ladys seine Muskeln zu zeigen", spottete Ari. "Mir ist schleierhaft, wie er es bei dieser ganzen Angeberei jemals geschafft hat, fünf Weltmeistertitel zu holen."

Zufrieden stellte Sakis fest, dass er seinen inneren Ruderrhythmus trotz der monatelangen Pause von seinem Lieblingssport nicht verloren hatte. Und das Gespräch über seinen jüngeren Bruder machte ihm richtig Spaß.

"Stimmt", antwortete er Ari lachend. "Er hat sich immer mehr um sein Aussehen und die Damenwelt geschert als um irgendetwas anderes."

Synchron mit seinem Bruder ruderte er weiter, und inzwischen brachten sie das Wasser dabei kaum noch in Aufruhr. Sie passierten die Markierung in der Mitte des Sees, den der exklusivste Ruderclub Londons für seine Zwecke nutzte, und Saki fühlte sich nach dem ersten Adrenalinschub von Frieden und Ruhe erfüllt.

Sein letzter Besuch im Club war lange her, obwohl sich der Sport als perfekte Gelegenheit herausgestellt hatte, die Brüder näher zusammenzubringen. Sozusagen gemeinsam in einem Boot zu sitzen. Die gnadenlosen Terminkalender ihrer drei Firmenbereiche von Pantelides Inc . erlaubten es ihnen kaum, privat noch Zeit miteinander zu verbringen. Immer seltener schafften sie es, sich überhaupt in derselben Zeitzone aufzuhalten. Auch dieses Mal hatte Theo kurzfristig abgesagt, weil er sich in Rio de Janeiro um eine Krise von globalem Ausmaß kümmern musste.

Möglicherweise hatte Theo auch gänzlich andere Gründe für seine Absage. Ihm - als erklärtem Playboy - wäre durchaus zuzutrauen, Tausende von Kilometern zu fliegen, nur um mit einer schönen Frau schick essen zu gehen.

"Wenn ich herausfinde, dass er uns versetzt hat, um irgendeinem Rock nachzujagen, werde ich seinen Jet für wenigstens einen Monat konfiszieren", schwor Sakis.

Ari schüttelte den Kopf. "Kannst du ja gern versuchen, aber wahrscheinlich würde er dir den Kopf abreißen, wenn du dich zwischen ihn und eine seiner Angebeteten stellst. Wo wir gerade von Frauen sprechen, wie ich sehe, hat sich deine endlich mal von ihrem Computer losgeeist ..."

Sakis durchfuhr ein heißer Blitz, trotzdem änderte er seinen Bewegungsrhythmus nicht. Doch als er über Aris Schulter hinweg zum Ufer blickte, hätte er um ein Haar seinen nächsten Ruderschlag verpasst. Nur seine antrainierte Disziplin verhinderte, dass er sich aus dem Konzept bringen ließ. Und diese eiserne Disziplin war auch verantwortlich dafür, dass er einen Weltmeisterschaftstitel mehr als seine beiden Brüder errungen hatte.

"Lass uns eines klarstellen!", brummte er. "Sie ist nicht meine Frau!"

Seine persönliche Assistentin Brianna Moneypenny stand neben seinem Wagen. Das allein war überraschend, denn normalerweise zog sie es vor, sich im Inneren der Limousine aufzuhalten und stets einen Finger am Puls der Tagesgeschäfte zu haben.

Noch beunruhigender fand Sakis allerdings ihren angestrengten Gesichtsausdruck. Seit seine supereffiziente Assistentin vor achtzehn Monaten ihre Stelle angetreten hatte, war ihre Miene kein

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