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In den Armen des Barbaren von Styles, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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In den Armen des Barbaren

North Yorkshire, 876. 'Begrüße deinen neuen Lord!' Wie ein nordischer Gott betritt Wikinger Brand Bjornson das Anwesen Breckon, das bis zu diesem Moment Lady Ediths Zuhause war. Sein eisblauer Blick lässt sie furchtvoll erbeben, doch lieber würde sie sterben, als sich ihm widerspruchslos zu fügen! Stattdessen macht Edith ihm stolz ein Angebot: Sie ist zur Ehe mit ihm bereit, wenn Brand ihre Leute verschont. Aber der Eroberer hat andere Pläne mit ihr: Arrogant will er nur Gnade walten lassen, wenn Edith als Mätresse sein Lager teilt. Was für eine Erniedrigung! Die schöne Lady ahnt nicht, welche Lust sie in den Armen des Barbaren erwartet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 12.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733764043
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1034 kBytes
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In den Armen des Barbaren

1. KAPITEL

Northumbrien im März des Jahres 876

D ieses Land gehörte ihm. Ihm allein. Erobert mit der Macht seines Schwertes und als Lehen aus des Königs eigener Hand empfangen.

Brand Bjornson fiel auf die Knie und versenkte seine Hände in der dunklen Erde, spürte die Fruchtbarkeit seiner Ländereien ganz unmittelbar. Nach mehr als zehn Jahren Krieg und Zerstörung war das hier alles, wovon er geträumt hatte: ein Ort, an dem er endlich sesshaft werden und sich sein eigenes Paradies auf Erden schaffen konnte.

Endlich. Statt eines heimatlosen Söldners, dem das Schicksal nicht selten einen jähen, gewaltsamen Tod beschied, war er heute ein Jarl mit einem Besitz, der sich sehen lassen konnte. Halfdan, einst Anführer der großen Wikingerarmee, die Northumbrien erobert hatte, war heute sein König. Er hatte Wort gehalten und ihm als Lohn für seine Verdienste das Land ringsum Breckon Hall geschenkt, und zwar den schönsten Flecken Erde in der ganzen Grafschaft.

Er lächelte ironisch, während er die kostbare Erde von seinen Händen strich. Unter Nordmännern war es eher selten, dass ein gegebenes Versprechen auch wirklich eingelöst wurde. Vielmehr hingen Treue, Loyalität oder die Stabilität von Bündnissen oft von einer vorgehaltenen Schwertspitze oder dem Geklimper der Münzen in einem Beutel ab.

Brand stand auf und ließ seinen Blick über die Hügel wandern, die das Tal begrenzten. Das erste Frühlingsgras war durch die winterliche Erde gebrochen, und ein Flüsschen schlängelte sich durch den Wiesengrund, an den sich noch brach liegende Äcker anschlossen. All das gehörte jetzt ihm, so weit das Auge reichte. Immerhin hatte er hart genug darum gekämpft, von Konstantinopel bis hierher in den kühlen Norden Englands. Er hatte es verdient, und er würde ein guter Lehnsherr sein. Beschwingt begab er sich auf den Weg zurück zum Gutshof.

"Brennen wir die leeren Scheunen nieder, um ihnen eine Lektion zu erteilen?" Hrearek, sein Waffenbruder und Eidsmann, wies mit einem Nicken auf die Gebäude nicht weit von ihnen. "Kein Vieh, keine Schafe, keine Pferde. Irgendwo halten sie die fette Beute vor uns versteckt. Immer das Gleiche mit diesen Northumbriern. Die gleichen Tricks, die gleichen Täuschungsversuche. Die glauben wirklich, wir sind dumm, weil wir nicht an ihren Gott glauben und andere Sitten und Gebräuche pflegen. Dabei kann ich jede Kornkammer und jedes Gramm Gold auf hundert Meter riechen. Irgendwo hier werden wir fündig, egal, was sie behaupten."

"Wir sind gekommen, um uns niederzulassen, nicht, um zu plündern. Meine Kriegsjahre sind vorüber." Brand wischte sich die schmutzigen Hände an der Hose ab. Es lag mehr in der Luft, als es das leise Frühlingserwachen der frischen Märzbrise verriet. Er wollte in die Zukunft schauen und die blutgetränkte Vergangenheit hinter sich lassen. Mit frischen Kräften würde er dieses Land zu seinem machen. "Es ist an der Zeit, zu säen und zu ernten. Die Leute werden noch begreifen, dass es klüger ist, an der Seite ihres Gutsherrn zu stehen. Wenn sie mich erst einmal kennen, werden sie glücklich sein, mich ihren Jarl zu nennen."

"Und du glaubst wirklich, dass sie so einfach aufgeben?" Hrearek schnippte mit den Fingern. "In dieser Gegend befand sich das Zentrum ihres Widerstands. Wir müssen ihnen eine Lektion erteilen, die sie so schnell nicht vergessen."

"Die Rebellen haben verloren. Mein Schwert hat ihren Anführer niedergestreckt und dein Leben gerettet." Brand zuckte mit den Schultern. Am Ende war es immer der Sieger, der alles besaß. So war der Lauf der Dinge, das wussten auch die Northumbrier. Verzweifelt hatten sie vor zehn Jahren gegen die Wikinger rebelliert, um ihr Land nicht zu verlieren. Vergeblich. Bei Jorvik wurden sie vernichtend geschlagen. "Halfdan ist nun ihr König. Jeder Aufständische wird hart bestraft und enteignet."

"Und, wirst du heiraten? Heimwärts ziehen, um der schönen Lady Sigfrieda den Hof

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