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Irrwege zum Glück Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 20 von Berg, Marie (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Irrwege zum Glück

Eine aufregende Reise, die ein ganzes Leben verändert: 'Irrwege zum Glück' von Marie Berg jetzt als eBook bei dotbooks. Sie ist erfolgreich, sie ist jung und sie ist sexy! Priscilla Fortell leitet ihr eigenes Reisebüro. Auch bei den Herren der Schöpfung lässt der Erfolg nicht zu wünschen übrig: Will sie einen haben, braucht sie nur mit den Fingern zu schnipsen. Alles läuft so, wie sie es sich vorstellt - bis ein Foto eines Tages ihre Gefühlswelt vollständig durcheinanderbringt. Der Mann auf dem Bild, den muss sie einfach kennenlernen! Um den geheimnisvollen Fremden zu finden, reist Priscilla bis nach Marokko. Und so begibt sich die junge Frau auf eine Reise, die mehr als ein Abenteuer für sie bereithält ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Irrwege zum Glück' von Marie Berg. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Die Kölner Autorin, die unter dem Namen Marie Berg schreibt, wusste bereits als kleines Mädchen, dass sie später einmal eine "Bücherfrau" werden wollte. Darum arbeitete sie einige Jahre in einer Buchhandlung, studierte Germanistik und machte sich schließlich als Lektorin einen Namen, bevor sie begann, als Autorin Erfolge zu feiern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 137
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958242470
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2676 kBytes
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Irrwege zum Glück

1. Kapitel

"Dann wäre eine Reise nach Dubai genau das Richtige für Sie!"

Priscilla Fortell lächelte dem Endvierziger mit der hohen Stirn aufmunternd zu. Die letzte Viertelstunde hatte sie damit verbracht, ihm diese Reise anzupreisen, die ihn in eines der besten Hotels der Welt führen sollte. Das nötige Kleingeld dafür schien der Mann zu haben.

"Sie haben mich überzeugt", lächelte er zurück. "Mein Kompliment. Sie sind nicht nur eine gute Geschäftsfrau, sondern auch eine begnadete Erzählerin."

Prisca wusste genau, worauf er anspielte. Sie hatte das Talent, ihre Kunden mit Worten in andere Welten reisen zu lassen und ihnen nahe und ferne Ziele schmackhaft zu machen.

Seit vier Jahren war sie die stolze Besitzerin des Reisebüros WeiteWelten in der Kanterstraße, und ihre Geschäfte liefen hervorragend. Wer einmal bei ihr gebucht hatte, kam gerne wieder. Prisca kannte die meisten Ziele, die sie in ihrem Programm hatte, und konnte sie mit bestem Gewissen vermitteln. Außerdem verfügte die attraktive Zweiunddreißigjährige über psychologisches Fingerspitzengefühl: Schon nach wenigen Minuten wusste sie, ob ihr Kunde im Bayerischen Wald, auf Mallorca oder in einem exotischen Land am besten aufgehoben war.

Und dieser Mann, der ihr im feinen Nadelstreifenanzug gegenübersaß, war eindeutig ein Kandidat für das Burj alArab in Dubai. Mit seiner Höhe von 321 Metern ist es das höchste Hotel der Welt. Seine Stützpfeiler reichen 40 Meter tief in den Meeresboden. Es hat 202 Suiten und sogar einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Das Restaurant im obersten Stockwerk schwebt scheinbar in der Luft.

Dieses gigantische Hotel mit den sagenhaften sieben Sternen gehörte zu Priscas persönlichen Wunschzielen. Aber einen Aufenthalt dort konnte sie sich bislang nicht leisten, obwohl sie wahrlich nicht schlecht verdiente.

Bei ihrem Kunden, der sich als Hasso Tengelmann vorgestellt hatte, schien Geld keine Rolle zu spielen. Eines der besten und schönsten Hotels der Welt sollte es sein. In welchem Land es lag, war ihm offenbar egal.

Prisca schilderte ihm die Vorzüge des Burj alArabs in den glühendsten Farben. Anschließend legte sie ihm ein paar Fotos des Wundergebäudes vor - und Herr Tengelmann war schlichtweg begeistert.

Schwungvoll unterschrieb er die Buchungsunterlagen und zückte seine goldene Kreditkarte, um die Anzahlung zu leisten.

Prisca Fortell packte ein paar Prospekte und die Buchungsbestätigung in eine ihrer roten Mappen, auf denen dezent das WeiteWelten -Logo prangte.

"Diese Reise wird Sie faszinieren", schwärmte sie und reichte ihm die Unterlagen über den Tisch.

"Den Eindruck habe ich auch", erwiderte er und zwinkerte ihr zu. "Bedauerlich ist nur, dass ich meine Eindrücke nicht mit einem anderen Menschen teilen kann."

"Nehmen Sie doch Ihre Frau mit", antwortete Prisca forsch und ließ ihren Blick über die kräftigen Hände des Mannes gleiten. Seine linke Hand zierte ein Siegelring.

Hasso Tengelmann hatte ihren Blick bemerkt und streckte ihr seine Hand entgegen. "Eine Gattin habe ich nicht", teilte er mit. "Lediglich eine Familie."

Nun konnte Prisca den Löwen sehen, der den Siegelring zierte. Silber auf blauem Grund mit zwei winzigen Rubinen, die seine Augen böse glitzern ließen.

Bevor sie nachfragen konnte, berichtete er von den Tengelmanns, die dieses Wappen schon seit der Ritterzeit ihr Eigen nannten.

Priscilla war sich nicht sicher, ob die Geschichte stimmte. Männer wie Hasso Tengelmann neigten dazu, sich eine ruhmvolle Familiengeschichte zu stricken.

"Wenn Sie mehr erfahren möchten, können wir unser Gespräch sehr gern bei einer anderen Gelegenheit fortsetzen. Ich sehe ja, dass Sie momentan viel zu tun haben."

Das war allerdings richtig. Priscas Mitarbeiterinnen, Marie und Sandra, befanden sich in Beratungsgesprächen, und drei weitere Kunden warteten g

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