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Jade & Shep Fair Game - Roman von Murphy, Monica (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Jade & Shep

Schlimm genug, dass Jades Freund sie zu einem langweiligen Pokerspiel mitschleppt. Er benutzt sie auch noch als Spieleinsatz ... und verliert. Die perfekte Gelegenheit für Jade, ihn zu ihrem Ex-Freund zu machen. 'Gewonnen' hat sie angeblich der superreiche und extrem gut aussehende Shep Prescott. Ein Mann, der alles haben kann, aber scheinbar nur hinter ihr her ist. Nichts hält ihn zurück, egal wie abweisend Jade sich verhält. Und je widerspenstiger sie wird, desto mehr will er sie für sich ... Die New York Times-, USA Today- und internationale Bestseller-Autorin Monica Murphy stammt aus Kalifornien. Sie lebt dort im Hügelvorland unterhalb Yosemites, zusammen mit ihrem Ehemann und den drei Kindern. Sie ist ein absoluter Workaholic und liebt ihren Beruf. Wenn sie nicht gerade an ihren Texten arbeitet, liest sie oder verreist mit ihrer Familie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641195861
    Verlag: Heyne
    Serie: Fair Game Bd.1
    Originaltitel: FAIR GAME
    Größe: 2176 kBytes
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Jade & Shep

Kapitel 1

JADE

"Ich hasse Shepard Prescott."

"Ja klar. Du bist natürlich was Besonderes und findest ihn nicht so heiß wie alle anderen Studentinnen hier auf dem Campus." Kelli verdreht die Augen und wirft das lange, perfekt gewellte braune Haar über die Schulter. Ich springe zur Seite, bevor ich damit eine gewischt kriege.

"Findest du ihn wirklich heiß?"

Der bedeutungsschwangere Blick, den Kelli mir zuwirft, ist Antwort genug.

Doch was Kelli oder ich über ihn denken ist eigentlich egal. Er ist heiß. Das kann man nun mal nicht leugnen. Nur seine arrogante, selbstgefällige Art macht seine Attraktivität zunichte.

"Mal im Ernst. Er ist ein Arschloch." Ich betrachte Arschlochs Hinterkopf. Sein Haar ist von goldbraunen Strähnchen durchzogen, die beinahe aussehen, als ob er dafür bezahlt hätte, was ich echt nicht hoffen will, denn, ach du lieber Gott, das wäre ja noch affiger. Aber wahrscheinlich hat er sich diese blonden Highlights bei einem Segeltörn auf der Familienjacht geholt oder so was. Oder vielleicht am Strand auf einem seiner vielen Tropenurlaube.

Zu behaupten, dass wir in einer unterschiedlichen Liga spielen, wäre untertrieben. Er ist zwei Jahre älter als ich. Er ist in einer Studentenverbindung, ich nicht. Er ist verdammt reich, und ich alles andere als das. Es gibt absolut keinen Grund für ihn, mich zur Kenntnis zu nehmen. Und das ist auch gut so.

Wirklich.

"Sogar sein Name klingt schon nach Arschloch. Und sein Spitzname ist auch ganz schön bescheuert. Shep." Ich verziehe das Gesicht. Alle reichen Typen haben dämliche Spitznamen, das steht fest. "Klingt wie ein Hundename. 'Komm, mein Junge. Hierher, Shep. Mommy hat ein Leckerli für dich'", trällere ich und verdrehe die Augen. "Lächerlich."

"Aber klar hat Mommy ein Leckerli für ihn", antwortet Kelli, und ihre drollige Stimme trieft vor Sarkasmus.

"Pah. Also, bei aller Liebe. Das hätte er wohl gern." Ich mache eine wegwerfende Handbewegung und mustere Shep verstohlen. Ich mache mich über das Arschloch zwar lustig, aber hören soll er mich deshalb noch lange nicht.

"Du bist heute Abend ganz schön übermütig, oder?" Kelli klingt gelangweilt. Sind wir ja schließlich auch. Wir hängen in einem beschissenen kleinen Hinterzimmer herum, das von dem angeblich legendären Pokerspieler Shepard Prescott und seinen reichen Arschloch-Kumpels betrieben wird. Unsere Freunde haben uns hergeschleppt, um gegen Shep und seine Spieler-Bande antreten zu können, denn sie haben einen Ruf zu verteidigen. Und weil sie viel Geld gewinnen wollen, sind die Einsätze hoch. Aber meist verlieren sie. Und das ebenfalls haushoch ...

Hohe Verluste sind das Einzige, worauf sie zählen können.

"Ich ertrage höchstens noch zwei Runden, dann gehe ich", murmele ich und trinke den letzten Schluck warmen Biers aus meinem roten Partybecher. Mit einer Grimasse stelle ich den Becher auf den Tisch hinter mir und seufze tief, was mir einen schnellen Seitenblick von meinem Freund einbringt. Eigentlich ziemlich traurig, dass er meine wütenden Seufzer mitbekommt, aber in letzter Zeit kommen wir ohnehin nicht mehr besonders gut miteinander klar. Es dürfte ihn also wohl kaum überraschen. Er lächelt angespannt, dann sieht er wieder auf die Karten in seiner Hand.

"Er sieht gestresst aus." Kelli stößt mir ihren spitzen Ellbogen in die Seite, sodass ich aufschreie. Spitzt sie die Dinger etwa noch an? "Joel. Sieh ihn dir doch an."

Ich mustere ihn. Und sie hat recht. Joel wirkt tatsächlich gestresst. Aber das ist eigentlich nichts Neues. "Passiert in letzter Zeit häufiger." So ist das nun mal, wenn man kein Geld hat.

Statt das Geld zu sparen, das ihm seine Eltern Anfang des Semesters gegeben haben, um ihm aus der Patsche zu helfen, weil er seinen Teilzeitjob verloren hat, schmeißt er es bei so einem Scheißspiel zum Fenster raus. Ist genau wie die Sache mit seiner Designer

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