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JETZT ist ein guter Zeitpunkt von Förster, Karina (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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JETZT ist ein guter Zeitpunkt

Ein einziger Moment verändert radikal das Denken von Franka, die anstelle ihrer Schwester einen Wochenendausflug mit Freunden in die Schweizer Alpen unternimmt. Eine Schneelawine ist die Erste Welle von mehreren Geschehnissen, die Franka ihr Lebenskonzept neu überdenken lassen. Die will nun in Zukunft nie wieder etwas auf die lange Bank schieben. Von entsetzlichem Liebeskummer gepeinigt, flieht sie nach der Rettung in die Abgeschiedenheit eines buddhistischen Frauenklosters in Nordasien. Nach über einem Jahr ereilt sie die Nachricht, dass ihre geliebte Ersatztante im Sterben liegt, und sie kommt zurück. Liebevoll pflegt sie Tante Erna und ermöglicht ihr einen weitestgehend menschlichen Abschied vom Leben. Konsequent unterdrückt und vernachlässigt sie dabei ihre eigenen Bedürfnisse, bis es nicht mehr möglich ist und sie sich erneut allen Erlebnissen aus der Schweiz stellen muss. Große Liebe, große Gefühle und eine Portion Dramatik mischen sich mit schaurig schönen Momenten, die das Leben bejahen und als etwas annehmen, was es ist. Voller Wunder. In ihren einfühlsamen Romanen nimmt sie Leser mit auf eine spannende Reise durch alle Höhen und Tiefen, die ihre Protagonisten reifen und wachsen lassen. Die Autorin bietet bewegende Szenen und Tragik ebenso wie Witz und Heiterkeit. Damit erschließt sie dem Leser, neben den klassischen Liebesromanen, ein abwechslungsreiches Lesevergnügen und taucht ihn gekonnt in die Tiefen der menschlichen Gefühlswelt ein. Karina Förster lebt und arbeitet heute in Leipzig. Wenn die zweifache Mutter ihre Finger nicht gerade in die Gartenerde steckt, den streunenden Kater Namens Felix das Fell krault, verfasst sie auf ihrem Laptop neue Romane und wird ganz sie selbst. Jetzt als Taschenbuch, ebook und gratis XXL Leseprobe erhältlich. Lesermeinungen: (von Fritzi42): Ergreifend, Romantisch, Tragisch Das Buch hat mich echt umgehauen. Mit jeder Seite, die ich mehr gelesen habe, konnte ich es weniger weglegen. Es ist so bildhaft geschrieben, so ergreifend geschildert und manchmal tragisch traurig. Trotzdem ist es auch durchgehend spirituell. Das Buch zu lesen war ein echtes Erlebnis. Frau Förster wird auf jeden Fall dank ihres Schreibstils eine meiner bevorzugten Autorinnen sein. In ihren einfühlsamen Romanen nimmt sie Leser mit auf eine spannende Reise durch alle Höhen und Tiefen, die ihre Protagonisten reifen und wachsen lassen. Die Autorin bietet bewegende Szenen und Tragik ebenso wie Witz und Heiterkeit. Damit erschließt sie dem Leser, neben den klassischen Liebesromanen, ein abwechslungsreiches Lesevergnügen und taucht ihn gekonnt in die Tiefen der menschlichen Gefühlswelt ein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 418
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783748589754
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 1329 kBytes
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JETZT ist ein guter Zeitpunkt

Kapitel 2

Meine Schwester läuft mir freudestrahlend entgegen, als ich in der Einfahrt meines Elternhauses parke. Sie sah mich durch das Küchenfenster und ganz sicher erwartet sie mich längst ungeduldig.

"Franka! Wo warst du so lange?", fragt sie, als sie auf mich zugelaufen kommt und ihre Arme ausbreitet.

Ich öffne den Mund und lege das Bonbon zwischen meine Vorderzähne. Gekränkt blickt sie jetzt drein und stoppt in ihrer Bewegung, während ich den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehe.

"Ich fasse es nicht! Dein erster Gedanke ist Tante Erna, wenn du herkommst und ich sehe immer in die Röhre. Du Rabenschwester bringst mir nicht einmal einen mit!", schimpft sie.

Das sagt sie immer und weiß sehr wohl, dass ich so nicht bin, denn sie schielt zu meiner Hand. Die kramt in dieser Sekunde aus der Hosentasche das Bonbon heraus, das Tante Erna mir nicht ohne Grund mitgab. Britta streckt ihre Hand erwartungsvoll aus und das Bonbon landet in ihrer flachen, ausgestreckten Hand. Glücklich strahlt sie mich an. Erst nach diesem Ritual ist Zeit für eine gefühlvolle und ausgiebige Umarmung.

"Ich freue mich so, dich endlich zu sehen", flüstert sie mir in mein Ohr, "und will ganz viel mit dir besprechen. In den nächsten Tagen will ich dir und Mama das Kleid zeigen, ein Friseurbesuch steht auf dem Plan, um die Frisuren zu proben, und mit Sophie geht es für einen Tag in eine tolle Wellnessoase. Hast du die E-Mail mit meinen Fotos von den Haarkränzen gelesen?"

"Ja. Ich finde die Idee ausgezeichnet und binde sie gerne den Blumenkindern", lobe ich ihre Entscheidung. Die Wahl des Blumenschmucks überlässt sie mir und als Fachfrau übernahm ich diesen Part sehr gerne.

"Komm mit! Papa wartet. Mama bringt die Gästewohnung auf Vordermann, weil sich Davids Eltern ankündigten und darin einquartiert werden."

"Oh, sie schickte dich fort, um selbst alles auf Hochglanz zu wienern? Dann will sie sich bestimmt nicht vor deinen Schwiegereltern blamieren, weil irgendwo Staub liegt", lache ich und streife mir die Pumps an der Haustür ab.

"Du sagst es", stöhnt Britta und rollt mit ihren blauen Augen. "Du hast den Garten noch nicht gesehen. Sie rannte wochenlang mit der Rosenschere umher und kein Grashalm wächst mehr in die falsche Richtung und die, die ihre Schnittkur überlebten, werden sich sehr genau überlegen, wohin sie wachsen."

Ich stelle mir bildlich vor, wie meine detailversessene Mutter mit dem unbändig wachsenden Rasen kämpft. Im Endeffekt wird niemand interessieren, wie der Rasen aussieht, aber meine Mutter ist halt meine Mutter. Was Ordnung betrifft, ist sie sehr gewissenhaft, und schrullig.

"Erzählst du Franka gerade, dass ich sie die ganze Zeit über nur als Hauch eines Schattens ausfindig machen kann", schaltet sich Papa ein, der uns im Flur entgegeneilt. Wir umarmen uns.

"Hallo Papa. Nun, ich leiste dir bei Bedarf gerne Gesellschaft", grinse ich und küsse seine stoppelige Wange eingehend, bis er mich sanft von sich schiebt. "Nach der Hochzeit entspannt sie sich garantiert."

"Hallo Franka. Willkommen."

Mein Vater überragt mich um einen halben Kopf. Er ist kräftig gebaut und seine riesigen Hände, werkeln gerne und ausgiebig in der Werkstatt. Die richtete er sich in einer Ecke der Garage ein. Ein Tag ohne einen Gang in seine heiß geliebte Werkstatt, ist für ihn ein verlorener Tag. Meine kreative Ader vererbte er ohne Zweifel an mich.

"Ich würde euch ja gestehen, dass ich die ganze Woche entspannt in der Werkstatt werkelte, fürchte aber, dass ihr es Mama petzen geht."

"Wir?", entrüsten sich Britta und ich. Beleidigt sehen wir ihn an.

"Es war so wunderbar", schwärmt er mit verklärten und verdrehten Augen. "Kein mach hier, mach dort und wenn es nach mir geht, kann immer irgendwer heiraten, damit sie ausgiebig irgendwo putzen geht." Er lacht solange, bis er husten muss.

Ich denke eher, dass er in diesem Fall schneller d

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